Nils freut sich unbändig: Er hat seine eigene Studentenbude! Endlich darf er weg von der überbehütenden Familie. Als er allerdings ankommt zeigt sich, dass der Raum versehentlich zwei Mal vermietet wurde und er sich mit einem Zimmergenossen abfinden muss. Oliver hat hart um seine Freiheit kämpfen müssen und ist nicht bereit, sie mit irgendjemandem zu teilen. Er stellt Nils ein Ultimatum: Dreißig Tage lang darf jeder alles tun, um den anderen zu vertreiben, sofern es schadensfrei zugeht. Was als Rivalität mit kleinen Gemeinheiten beginnt, wird rasch bitterer Ernst, als Olivers Vergangenheit auf den Plan tritt. Nun gelten andere Regeln, und das Leben der beiden jungen Männer gerät in Gefahr …
Ca. 39. 000 Wörter Im normalen Taschenbuchformat hätte dieses Buch rund 190 Seiten.
Eigentlich dachte ich, ich hätte mittlerweile von allen Sandra Gernt Büchern zumindest irgendwann mal gehört. Habe ich dann wohl doch nicht. Das lässt sich natürlich ändern. Also habe ich mir diese, für mich bisher noch unbekannte Geschichte direkt mal zur Brust genommen.
Was soll ich sagen. Es ist eine Sandra Gernt Geschichte. Es ist mir – wie immer bei ihren Büchern- sehr leichtgefallen, mich einzufinden und in die Geschichte fallen zu lassen.
Nils ist so ein liebenswerter (und so geduldiger) junger Mann, der hier wirklich viel mitmachen muss. Oliver habe ich, obwohl ich ja wusste, dass er irgendwie doch „gut“ sein muss, leidenschaftlich gehasst. Rückblickend kann ich seine Entscheidung zwar verstehen, aber deshalb dem armen Nils das so schwer zu machen…das miterleben zu müssen war schon hart für mich.
„Dreißig Tage“ hat mich bestens unterhalten und ich empfehle das Buch, ebenso wie alle anderen, die ich von Sandra Gernt/ Sonja Amatis bisher gelesen habe, sehr gerne weiter.