Meine Meinung:
Philipp sitzt in einer Raststätte, vor kalten Pommes. Da kommt Mel und fragt ihn was er hier so ganz alleine tut. Seine Eltern kamen auf die glorreiche Idee, ihn entscheiden zu lassen, mit wem er in den Urlaub fliegen will.
Doch er konnte es nicht. So hat Philipp vier Wochen lang niemanden, der sich um ihn kümmert und auch Mel will nicht wirklich mit der Gruppe reisen. "Kinderferienverschickung" nennt das Mel. Sie wurde schlicht vergessen.
Mit List kommen sie an dem Haus von Philipp an, der nicht sagt dass es sein Haus ist oder eher gesagt in dem er mit den Eltern lebt. Ein Nachbar entdeckt ihn und das ist natürlich gar nicht gut. Nun heisst es fliehen. Eine sehr abenteuerliche Reise beginnt.
Sie treffen Menschen die etwas seltsam sind. Sind auf der Suche nach Benzin für ihren fahrbaren Untersatz. Essen kalte Pizza. Sind sich fast nie einig.
Schreibstil:
Die Sichtweise ist immer die von Philipp.
Seine Gedanken sind klar.
Mel bleibt eher oberflächlich. Auch in Gedanken und Gefühlen. Was ich schade finde. Gut beschrieben ist die Szene mit Erich.
Philipp ist mir immer, ein bisschen zu sehr der Ja-Sager und Mel, diejenige die Ansagen macht. Da er sich nicht verraten will, hält er sich mit vielem zurück. Immer wieder kommt aber der die Junge durch, der zu viel weiss. Er ist klug und sehr belesen. Hilfsbereit aber manchmal auch etwas ängstlich.
Bei Mel habe ich das Gefühl dass sie gar keine Angst hat, ausser wenn sie wieder einen Anfall hat. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sie gar nicht über ihre Handlungen nachdenkt. Erst am Schluss zeigt sie, das sie auch leise und sanft sein kann. Eine ganz besondere Person zu treffen, macht sie unsicher.
Das Ende jedoch hat mich sehr überrascht.
Mein Fazit:
Zwei Kinder die das Abenteuer suchen. Es geht nach Norden, auf der Suche nach einer Person. Insgesamt ein Buch, das nicht ganz meins war. Es hatte zu wenig Tiefe. Das Ende war gut und stimmig.