Das Paradies war meine Hölle – Als Kind von Missionaren missbraucht
Eine starke Frau - ein ergreifendes Schicksal
Christina Krüsi verbringt die ersten Jahre ihrer Kindheit wie im Paradies - ihre Eltern sind Missionare mitten im Urwald Boliviens. Doch dieses Paradies wird schlagartig zur Hölle, denn Christina wird bei einem geheimen Ritual zur "Auserwählten" bestimmt. Von nun an ist sie Freiwild für die Missionare und wird jahrelang missbraucht. Erst als Erwachsene gelingt es ihr, die traumatischen Erlebnisse zu überwinden und ihre Kindheit aufzuarbeiten.
W sumie dziwna opowieść. Z jednej strony rozmiar tragedii, której dostarczyła autorka przeraża niezmiernie, ale z drugiej jest to dla mnie czytelny sygnał, że jednak nie każdy powinien startować do spisywania i wydawania swoich wspomnień. Co innego prowadzić pamiętnik na własne, terapeutyczne potrzeby a co innego wydawać to drukiem, chcąc zainteresować innych. Cała ta opowieść trąci mi bowiem grafomaństwem, a brak dobrego redaktora jest tak czytelny jak dawno nigdzie nie widziałem.
"Das Paradies war meine Hölle" ist kein Roman, sondern ein persönlicher Bericht. Der Text wirkt eher wie eine Sammlung von Fragmenten, was vllt. die Art der Erinnerungen der Autorin widerspiegelt, als an eine flüssige Erzählung. Dabei gibt es viele Wiederholungen und teilweise auch Lücken (Z.B. wird die zweite kleine Schwester erst in der zweiten Hälfte des Buches zum ersten Mal erwähnt, ist dann einfach plötzlich Teil der Familie, ohne dass von ihrer Geburt die Rede war.); die Kapitel sind äußerst kurz und wirken zum Teil etwas willkürlich zusammengestellt, der letzte Satz hängt oft "in der Luft". Trotzdem beeindruckt das Buch dadurch, wie Crhistina Krüsi ihre Erlebnisse verarbeitet.