Und über uns kein Himmel beruht auf einem authentischen, exemplarischen Fall. Erzählt wird die Odyssee eines Jungen, der in der Geschichte Fritz Blume heißt, durch Heime der öffentlichen Fürsorge von 1936 bis 1953. Wie durch ein Wunder überlebte Fritz Blume die Anstalten - im Gegensatz zu den rund 200.000 Menschen, die bis 1945 der Rassenhygiene und der Vernichtung unwerten Lebens zum Opfer fielen. Kriegsende und Zusammenbruch des Nazi-Regimes änderten kaum etwas an den Zuständen in den Heimen und Anstalten. Die Nachkriegsgesellschaft duldete die Misshandlung sozial Minderwertiger stillschweigend.Und über uns kein Himmel beruht auf einem authentischen, exemplarischen Fall. Erzählt wird die Odyssee eines Jungen, der in der Geschichte Fritz Blume heißt, durch Heime der öffentlichen Fürsorge von 1936 bis 1953. Für das nationalsozialistische Regime waren Kinder, die in Waisenhäusern aufwuchsen, nutzlose Esser, die von der Gesellschaft durchgefüttert werden mussten. Sie galten als sozial minderwertig. Wenn ein Psychiater einen Fürsorgezögling beurteilte und in einem Gutachten für geisteskrank erklärte, konnte das einem Todesurteil gleichkommen. Wie durch ein Wunder überlebte Fritz Blume die Anstalten - im Gegensatz zu den rund 200.000 Menschen, die bis 1945 der Rassenhygiene und der Vernichtung unwerten Lebens zum Opfer fielen. Kriegsende und Zusammenbruch des Nazi-Regimes änderten kaum etwas an den Zuständen in den Heimen und Anstalten. Die der Zwangspsychiatrisierung Ausgelieferten hatten jenseits der Mauern keine öffentlichen FürsprecherInnen. Fritz Blume gehört zu den wenigen, die sich nicht scheuten, das begangene Unrecht selbst öffentlich zu machen und Entschädigung zu fordern. Er verschaffte sich Gehör in einer Nachkriegsgesellschaft, die die Misshandlung sozial Minderwertiger stillschweigend duldete.
Das Buch wirft Licht auf ein eher selten beleuchtetes Phänomen, nämlich auf das der inhumanen "Erziehungsanstalten" und ihrer menschenunwürdigen Logik in Deutschland um die Zeit des zweiten Weltkriegs und somit des Nationalsozialismus. Die menschenverachteten Praktiken werden in dieser Graphic Novel aus der persönlichen Sicht beschrieben und zum Teil mit Originaldokumenten und informativen historischen Bezügen untermalt. Der im Umfang eher gering gehaltene Fließtext, welcher regelmäßig innerhalb der Erzählung auftaucht, gibt somit hilfreiche Hintergrundinformationen und unterstreicht den autobiographischen Aspekt. So wird der Comic insgesamt authentisch und wirkt aufklärend. Ich habe ihn gern gelesen.
This was one of the saddest and most beautiful graphic novels I have ever read.
It is about the true story of a child that since he was born never knew love, only hate , despise, violence, abuse and desperation. And that decided to tell his story to the world. There are pictures of people he had to deal with (disgusting Nazis and people that worked for the regime, religious molesters etc etc), also pictures of the foster homes he was at and the places where they tortured this orphans kids during the Nazi regime and also afterwards.
Luckly he came out alive of all of this and his story was told. This book kinda makes you loose hope on humanity but I never had to much of it so..