Ein Photo. Ein Garten, Tel Aviv, 50er-Jahre. Im Vordergrund ein kräftiges kleines Mädchen, den Blick in die Kamera gerichtet, einen zweifelnden oder auch verzweifelten Blick, vielleicht blendet aber auch nur die Sonne. Im Hintergrund ein Gebüsch, und dort, eingerahmt von einem kleinen weißen Kreis, ein weiteres Gesicht. Fast unkenntlich, winzig und fern.
Ist das der Vater, den das Mädchen nicht kannte? Nach dem es wieder und wieder vergeblich fragte und dann – längst erwachsen – zu forschen begann? Eine Suche nach Sinn und Begründung eines, wie sich zeigen wird, wahnwitzigen Geheimnisses.
Ma come hanno fatto i sopravvissuti della Shoah a continuare a vivere dopo quello che avevano visto, subito, sofferto? Come si fa a continuare a vivere dopo i campi? Ogni volta che leggo un libro della Doron me lo chiedo. Questo libro e' sicuramente per chi si pone le stesse domande, ed anche questo, come tutti gli altri della Doron che ho letto, me lo sono divorato.
Obwohl handlungstechnisch nicht allzu viel passiert, regt Dorons Schreiben wieder zu interessanten Überlegungen an - sei es über kollektives Trauma, oder die Frage von Selektion bei Behinderung und Krankheit.
Un romanzo memoire sui legami famigliari, su quanto ci sia necessità di sapere da dove veniamo, chi ci ha preceduti. E allo stesso tempo ridimensiona questo concetto perché non serve a nulla rifugiarsi nel passato se non si vive il presente. È un romanzo memoire sul peso della Shoah e soprattutto sui segreti. Molto consigliato.
Ich mochte die Figuren und deren verschrobene Methoden, mit ihren Problemen und Erinnerungen fertigzuwerden. Das Lesen wurde mir jedoch leider etwas vermiest, weil mich der egozentrische Erzählstil der Autorin nervte. Es war mir unsympathisch, wie sie um sich selbst kreist und all das Unglück in ihrer Umgebung nicht wahrnimmt. Andererseits ist es möglicherweise psychologisch stimmig, dass eine traumatisierte Elterngeneration eine egozentrische unzufriedene Kindergeneration hervorbringt: die Kinder spüren den namenlosen Schrecken der Eltern, ohne ihn je verstehen zu können, und so projizieren sie ihn - unangemessen - auf ihre eigenen Lebensumstände. Und hassen ihre Eltern.
Das Buch gibt interessante Gedankenanstöße, aber emotional anrührend ist es für mich nicht - was bei dem Thema und dem im Hintergrund lauernden Holocaust ziemlich merkwürdig ist.
En självbiografisk roman om författarens liv i det tidiga 60-talet som ett barn utan en far, och hur hon nu i modern tid försöker pussla med de bitar hon ändå har om den man som hennes mor vägrade prata om. En av alla saker som hennes mamma inte pratade om.
Den är underhålland och tragisk, hand i hand. Ibland måste man skratta högt och ibland har man gråten i halsen. Riktigt lysande!
(Om jag har någon anmärkning är det att originalet är skrivet på hebreiska - men det här är en översättning baserad på den tyska utgåvan av boken, alltså en översättning av en översättning. Kan man undvika det så bör man.)
Des sujets très intéressants mais je n’ai absolument pas su être touchée par ce roman en raison de la manière dont l’auteur a choisi de les aborder. Je suis restée extérieure à l’histoire pendant les 200 pages et la lecture a même été très pénible à cause de l’écriture qui ne m’a pas touchée et des différentes époques évoquées sans transition entre elles. Une grosse déception.
Lizzie Dorons böcker tar andan ur mig! Fantastiskt härliga, både språkligt och berättarmässigt. Man kommer riktigt innanför skinnet på berättarjaget och precis som i verkliga livet är allt mer komplicerat än i sagan.