Fünf Freundinnen, ein Apfelgarten und ein Sommer auf dem Land, der alles verändert
Die Anzeige im Internet ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen erben tatsächlich ein Haus! Allerdings nicht in Berlin, sondern im Wilden Osten, und nur unter einer Bedingung: Sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen …
Tolles Buch mit viel Charme und Charakter. Die Figuren sind allesamt authentisch und mitten aus dem Leben. Das Haus, der Garten, die Dorfbewohner. Alles war so real und ich war von Anfang an gefesselt. Ein hinreißender Roman und man bekommt sofort Lust ebenfalls Äpfel zu verarbeiten.
Eine wirklich entzückende Geschichte - ich mochte besonders Eva sehr gerne, aber auch die andereren Freundinnen sind - auch wenn sie vielleicht etwas stereotyp angelegt sind, wie zum Beispiel Nele oder Dorothea - interessante Charaktere und das Zusammenspiel der fünf Freundinnen ist einfach schön zu lesen. Ich hab mich gleich wohlgefühlt - mein einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir ein paar der Apfelrezepte am Ende des Buches gewünscht, während des Lesens ist mir regelmäßig das Wasser im Munde zusammengelaufen.
Das Cover finde ich wirklich wunderschön und gerade die dezente Erscheinung, macht es schon zum kleinen Blickfang. Es ist auf den Titel und die Geschichte abgestimmt und auch das gibt von mir schon einmal einen kleinen Pluspunkt.
Eva und ihre 4 Freundinnen scheinen das große Los gezogen zu haben. Als sie sich entschließen eine WG zu gründen und eine Anzeige aufgeben, dass sie ein Haus suchen, glauben sie noch nicht an ihren Erfolg. Doch dann haben sie die Chance ein Haus zu erben, allerdings nicht in Berlin, sondern auf dem Dorf. Und auch nur unter der Bedingung, dass sie den großen Apfelbaumgarten pflegen und zusammen für die Dauer, die ein Apfel benötigt um zu reifen, in diesem Haus wohnen bleiben. Da kann ja für die 5 Stadtfrauen das Abenteuer "Haus auf dem Land" beginnen.
Die 5 Frauen sind im "besten" Alter und stehen mit beiden Füßen mitten im Leben. Sie sind unterschiedlich vom Charakter, aber sie haben einen Traum und in sie unterstützen sich gegenseitig. Doch leider wurde ich nicht warm mit ihnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nicht im "besten" Alter bin und ich eher den Gedanken hatte, "Nein, so möchte ich nicht werden", vielleicht ist es aber auch die fehlende Tiefe der Protagonisten, dass sie für mich unnahbar blieben.
Leider entpuppte sich die Geschichte als wahnsinnig vorhersehbar. Ich kann es nicht anders sagen, denn irgendwie wusste ich immer genau, was als nächstes passiert. Um ein wenig Pepp rein zubringen wurde sie dann mit allerhand Klischees und witzigen Stellen gespickt und auch die Liebe durfte nicht fehlen. Tja, was für andere bestimmt witzig ist, da suchte ich vergebens nach der Pointe und mir war es dann einfach zu platt.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, wie es sich für ein Buch aus diesem Genre gehört. Man muss nicht viel nachdenken beim lesen. Durch tolle Landschaftsbeschreibungen und Settings kann man sich die Handlungsorte schön vorstellen. Da kann man schon ein wenig das Kopfkino laufen lassen.
Fazit: Eine locker, leichte Lektüre für Zwischendurch
Eva und ihre vier Freundinnen Nele, Marion, Dorothee und Julika sind Frauen im besten Alter zwischen 40 und 50. Und doch machen sie sich so langsam schon Gedanken ums Alter. Wie wäre es, mit den Freundinnen im Alter in einer WG zu wohnen? Auf Julikas 50. Geburtstag beschließen die Frauen, einen Probelauf zu starten. Auf der Suche nach einem Haus im Grünen erben sie ein Anwesen mit großem Apfelgarten im Brandenburger Land - auf Probe. Sie müssen ein halbes Jahr dort leben und den Garten bewirtschaften. Also ziehen „Eva und die Apfelfrauen“ in den wilden Osten und bekommen es dort mit jeder Menge Arbeit, schrulligen bis liebenswerten Dorfbewohnern, attraktiven Bauern und einem gemeinen Bürgermeister zu tun. Doch wird jede Frau auf dem Land etwas Neues an sich entdecken? Hat die WG überhaupt eine Zukunft?
Tania Krätschmar entführt den Leser mit lebendigen Dialogen und leichter, flüssiger Sprache direkt ins Geschehen um die fünf Frauen. Alle Charaktere sind unterschiedlich und boten mir als Leser viele Möglichkeiten zur Identifikation. Die Beschreibung der Städterinnen auf dem Land war oft komisch, umging die meisten Klischees über das Landleben dabei aber lobenswerterweise. Die Beschreibung des Jahreskreislaufs im Apfelgarten und der Natur weckte die Sehnsucht in mir, es den Frauen gleichtun zu können. Die Idee, im Alter eine WG zu gründen, finde ich sehr ansprechend, sie war aber lediglich der Aufhänger für die Handlung. Diese ist nicht übertrieben tiefgründig und eine bemerkenswerte Entwicklung der Charaktere bleibt auch aus, aber dies hatte ich auch nicht bei der Lektüre erwartet. Der Roman bringt die Unterschiede zwischen Stadt und Land auf sehr charmante Weise herüber. „Eva und die Apfelfrauen“ erfüllte mein Bedürfnis nach einer leichten, sommerlichen Lektüre für zwischendurch auf ausgezeichnete Weise. Ich kann das Buch für Frühlings- oder Sommerlesestunden und Urlaub wärmstens empfehlen.
Wer sich den Covertext durchliest, wird schon hier merken, dass die Geschichte nicht neu ist. Frauen, die in den besten Jahren sind, wollen sich verändern und etwas Neues starten. Sie möchten ihre Freundschaft nutzen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das hatte man schon in anderen Büchern in ähnlicher Form gelesen und doch ist dieses Buch eine schöne lockere und entspannte Lektüre für den grauen Wintertag.
Hier sind es fünf Frauen, die nun mit einer Anzeige ein neues bzw. anderes Leben starten wollen. Sie bekommen ein Haus vererbt, welches sich fernab von jedem Dreck, Lärm und der Kultur der Großstadt befindet. Sie müssen im Garten aktiv werden und sich in die ländliche Gemeinschaft integrieren. Dabei stoßen sie jedoch immer wieder an ihre Grenzen. Sie merken, dass selbst das Leben mit den besten Freundinnen kompliziert sein kann, das ohne einen Haushaltsplan nichts funktioniert und das das Landleben nicht jeder Frau`s Sache ist. Ein Jahr müssen sie zusammenleben, um das Haus endgültig zu erben. Doch schaffen sie es?
Tania Krätzschmar hat charmante und witzige Figuren geschaffen, die fest im Leben stehen und mit denen man sich identifizieren kann (nicht mit jeder Marotte oder Macke, aber bei irgendeiner Frau kann man Parallelen finden). Es macht Spaß die Plänkeleien zwischen den Einheimischen und den Frauen zu lesen, auch die kleine Liebesgeschichte ist schön, wenn auch sehr vorhersehbar. Für etwas Dramatik wird auch gesorgt, wenn sich die Frauen gegen einen Mann verschwören.
Insgesamt eine leichte Geschichte mit vorhersehbaren Handlungen, aber auch kleinen Verwicklungen, die sich gut lesen lässt.
"Eva und die Apfelfrauen" ist mir aufgrund des Titels aufgefallen, da auch meine Oma mit Vornamen Eva heißt. Das macht natürlich neugierig und so konnte ich nicht widerstehen dieses Buch zu lesen.
Der Klappentext verspricht einen unterhaltsamen Roman, ideal für ein paar ruhige Lesestunden. Genau das habe ich letztlich auch bekommen. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung mit Witz umgesetzt. Große Herausforderungen gibt es allerdings nicht. Fünf Freundinnen ziehen aufs Land - zuerst eher zweifelnd doch sie leben sich schnell ein. Die Handlung birgt keine Überraschungen, langweilig wird es dadurch aber auch nicht.
Sehr gefallen haben mir die kleinen Verse zu Beginn eines jeden Kapitels. Sie heben sich vom Rest der Handlung ab, sind aber jeweils immer passend ausgewählt. Dadurch waren sie für mich beim Lesen immer wie ein kleines Highlight. Insgesamt muss ich aber sagen, dass der Funken bei mir nicht so recht überspringen wollte. Irgendwie habe ich unbewusst wohl etwas anderes von diesem Buch erwartet. Dennoch würde ich es jedem empfehlen, der lockere Unterhaltung für den Urlaub oder einen ruhigen Nachmittag sucht.