Unter dem Titel "Nonfiction" versammelt Marcel Beyer die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erfahrungen beim Hören, Lesen und Schreiben - mit den poetologischen Vorgaben und lebensgeschichtlichen Hintergründen der Arbeit mit Sprache. "Nonfiction" führt in Kindheit und Jugend zurück und erzählt von ersten "Medienerfahrungen" im Umgang mit dem Telefon oder beim Besuch einer Operette und Nonfiction berichtet vom Umgang mit der Musik bei Aufenthalten im Maghreb, in Casablanca, in Marrakesch oder Tanger. "Nonfiction" erkundet den Ansatz der eigenen Literatur in Roman und Gedicht.
Für Marcel Beyer - Fans: Vorlesungen, Reden und verstreute Texte ergeben eine Poetologie seiner Werke. Außerdem Beschreibungen, Reflexionen des eigenen Schreib-Prozesses, und Nachdenken über andere Poeten. Manchmal hat man das Gefühl, beim Dichten zuzusehen.