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8 Tage im Juni

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Jenny und Lovis leben nur wenige Kilometer voneinander entfernt und doch könnte ihr Leben nicht unterschiedlicher sein. Lovis' Vater hat viel Geld, Jenny dagegen ist in einer Sozialwohnung zu Hause und weiß oft nicht, von welchem Geld sie das nächste Abendessen kaufen soll.

Dann wird Lovis an einer menschenleeren U-Bahn-Haltestelle von drei Jugendlichen zusammengeschlagen und auf die Gleise geschubst. Jenny beobachtet die Szene und zieht Lovis in letzter Sekunde zurück auf den Bahnsteig. Aber sie läuft weg, bevor die Polizei eintrifft, denn sie hat einen der Schläger erkannt: Es ist ein Junge, mit dem sie schon im Sandkasten gespielt hat.

Während Jenny nicht weiß, wie sie sich verhalten soll, geht Lovis das fremde Mädchen einfach nicht aus dem Kopf. Als er ihren Schülerausweis in seinen Sachen findet, kann er endlich Kontakt zu seiner Retterin aufnehmen.

Sie treffen sich – und zwei Welten prallen aufeinander. Doch die Schmetterlinge im Bauch lassen sich nicht ignorieren und so treffen sie sich wieder und wieder. In einer Woche im Juni, die alles auf den Kopf stellt ...

224 pages, Hardcover

First published July 19, 2013

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About the author

Brigitte Glaser

31 books18 followers

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Community Reviews

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1 star
3 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Thessia.
97 reviews2 followers
March 16, 2019
Ich konnte mit dieser Geschichte leider nicht so viel anfangen. Jenny und Lovis haben teilweise viel zu unüberlegt gehandelt. Ich denke, wenn ich 10 Jahre jünger wäre hätte ich es besser gefunden und mich auch in die Protagonisten hinein versetzen können.
Profile Image for Jacquy.
435 reviews
May 21, 2017
Mir gefällt wie gut deutlich wird, dass die beiden Protagonisten komplett verschieden aufgewachsen sind und unterschiedliche Leben haben, ohne dass es allzu übertrieben oder unrealistisch wirkt. Das führt allerdings auch zu einigen Missverständnissen, die nur dadurch entstehen, dass sie nicht miteinander reden und sowas nervt mich immer, weil es einfach nicht nötig gewesen wäre. Die Geschichte ist ganz interessant, wenn auch etwas vorhersehbar und ich finde es gut, dass Themen wie Stottern oder verschiedene Seiten von Kriminalität eingebracht wurden. Das Ende ist mir aber zu offen, da hätte ich mir eindeutig noch mehr Infos gewünscht.
Profile Image for Nicki || lostbutcute.
410 reviews25 followers
January 6, 2015
Lovis wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag an einer U-Bahnhaltestelle überfallen und verprügelt. Als er sich anschließend auf den Schienen wiederfindet, wird er von einem Mädchen hochgezogen und im letzten Moment gerettet, bevor die Bahn einfährt.
Ihm ist klar, er möchte sie unbedingt wieder sehen. Und nicht nur, weil er ihre Aussage als Zeugin braucht, sondern auch, weil er sie einfach nicht vergessen kann. Und natürlich dauert es nicht lange, bis die beiden sich erneut treffen.

Jenny hat es nicht leicht. Ihre Mutter leidet an Depressionen, sie leben von Harz-IV und tagtäglich muss sie dafür sorgen, dass ihr kleiner Bruder aufsteht und zur Schule geht. Hinzu kommt, dass sie in einem schlechten Viertel leben und Jenny den Jungen, den sie gerettet hat nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Der Haken daran: einer der Jungs, die ihn verprügelt haben, ist ihr Sandkasten Freund Toni. Soll sie ihn verraten, oder doch den Mund halten?

Dieses Buch war eine große Überraschung für mich! Ich habe ehrlich gesagt, nicht besonders viel erwartet, da das Buch auch recht dünn ist. Ich dachte mir, es wäre eine nette, kurze Geschichte für Zwischendurch, doch das Buch hatte weit mehr zu bieten!

Zum einen beschäftigt es sich mit dem Thema "Überfall" und wie es ist, bzw. was es mit einem machen kann, wenn man verprügelt wird und dass dies weit mehr anrichtet, als ein paar äußere Blessuren. Wir erfahren, wie Lovis sich damit auseinandersetzt und was er für Gedanken und Gefühle hat.
Außerdem kriegt man einen Einblick in das Leben einer "ärmeren" Familie, die jeden Cent dreimal umdrehen muss und in der eine fünfzehnjährige sich mit den alltäglichen Dingen und Sorgen beschäftigen muss. Leider gibt es so etwas ja auch im wirklichen Leben oft genug.

Die Autorin schreibt in der dritten Version, immer abwechselnd aus Jennys und aus Lovis' Sicht, trotzdem kriegen wir Einblicke in die Gedanken der Beiden und wissen, wie sie fühlen. Der Text ist flüssig und lässt sich leicht am Stück lesen.

Wie der Titel schon verrät, spielt die Geschichte wirklich in einem Zeitraum von 8 Tagen, das heißt, es passiert sehr viel in einer kurzen Zeit.
Ein besonderes Highlight war für mich, dass die Geschichte in meiner Stadt - Köln spielt. So wusste ich immer haargenau, wo die Beiden sich befunden haben und konnte mir richtig vorstellen, welche Wege sie gegangen, oder auch mit den unterschiedlichen Bahnlinien gefahren sind. Es wurden immer wieder einzelne Straßen, Plätze, etc in Köln genannt, die ich alle kenne und so konnte ich mir wirklich vorstellen, wo Lovis und Jenny gerade sind.
Ein kleiner Nachteil: es gab zwei minimale Fehler, die jemand, der nicht in Köln lebt, niemals bemerkt hätte, die ich aber natürlich sofort entdeckt habe.

Fazit: Eine tolle Geschichte über die erste Liebe, Gewalt und das wahre Leben und wie es ist, wenn es hemmungslos zuschlägt. Tolle Protagonisten, ein angenehmer Schreibstil der Autorin und natürlich eine wunderschöne Stadt, in der das Buch spielt. Dieses Buch ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, dennoch sollte es - meiner Meinung nach- jeder gelesen haben.
Profile Image for Sophie.
201 reviews12 followers
September 2, 2013
Äußeres Erscheinungsbild:
Ich liebe das Cover. Es schaut aus wie eine Pinnwand und die zarten Rosa- und Pastellfarben lassen eine schöne Liebesgeschichte erahnen, die (natürlich) im Juni spielt.
Der Titel gibt sehr genau an, wie lange uns das Buch inhaltlich begleitet: nämlich 8 Tage im Juni.


Eigene Meinung:
Die Idee an sich finde ich sehr schön. Ja gut, es ist absolutes Klischee mit dem reichen Jungen und dem armen Mädchen, aber die Rettungssache gab dem ganzen noch mal so das Itüpfelchen und hat mich interessiert.

Die Handlung ging im allerdings zu schnell. Denn das Buch umfasst tatsächlich nur 8 Tage. 8 Tage in denen so viel passiert. Verlieben, ausziehen und andere Dinge, die mir unglauwürdig zu schnell gingen.
Trotz der Kürze und Kompaktheit der Geschichte konnte mich die Tiefgründigkeit in Bezug auf Jennys Familie und Vergangenheit packen. Die ernsten Themen Arbeitslosigkeit, Armut und psychische Erkrankungen werden angeschnitten. Der Kontrast zwischen den zwei Welten von Jenny und Lovis wurde sehr gut aufgezeigt und hat mich berührt.

Das größte Manko des Buches ist eindeutig der Schreibstil der Autorin. Irgendwie hat der mir nämlich nicht wirklich zugesagt. Einerseits abgehackt und voller kurzen Sätze, andererseits unnötig ausschweifend. Definitiv nicht ganz mein Fall.

Die beiden Protagonisten fand ich eigentlich sehr gut.
Jenny hapert mit ihrem Leben in der Roten Burg und der damit verbundenden Armut und Außenseiterstelle. Dennoch liebt sie ihre Familie und möchte eigentlich ungern von ihr weg. Relativ schnell werden ihr jedoch die Augen geöffnet.
Das Lovis stottert empfand ich als sehr menschlich. Er hat seinen kleinen Makel und er kann damit nicht wirklich umgehen. Wie er das im Laufe der Geschichte trotzdem schafft fand ich sehr schön mitanzusehen und es muss ihn eine Menge Überwindung gekostet haben. Außerdem ist er auch nicht so ein reicher Idiot wie erwartet.

Wie bereits oben genannt ging mir die Beziehung viel zu schnell. Schwuppsdiwupps waren sie verliebt. Ich kann verstehen, dass Lovis seine Retterin kennenlernen wollte, aber ich denke er hat dann zu viel in das Retten hineininterpretiert und damit auch Gefühle zu schnell herbeigerufen, die sonst so noch nicht da gewesen wären.

Zum Ende ist zu sagen, dass mir der Konflikt zwischen Jenny, Toni und Lovis wurde mir zu schnell beigelegt. Aber ich bin sehr froh, dass Jenny den großen Schritt gewagt hat.


Fazit:
Ein nettes Sommerbuch für Zwischendurch. Wer mit einem schnellen Handlungsablauf kein Problem hat könnte sich in diese Liebesgeschichte verlieben. Der Schreibstil mag zwar nicht jedermans Ding sein, doch mit der Zeit war er erträglich.
Profile Image for Rebecca.
140 reviews18 followers
August 22, 2015
Nachdem Lovis am Bahnsteig verprügelt wird, zieht ihn Jenny gerade noch rechtzeitig von den Schienen. Danach geht Lovis das Mädchen nicht mehr aus dem Kopf. Was er nicht weiß: Jenny kommt aus ärmlichen Verhältnissen und muss sich um ihre psychisch kranke Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern, wohingegen Lovis aus "gutem Hause" stammt. Mehr oder weniger durch einen Zufall treffen sich die beiden ein zweites Mal.

Mir hat das Buch nicht gefallen. Die Geschichte ist vorhersehbar und ohne irgendeine Wendung. Die Charaktere nicht besonders, der Stil genauso wenig.
Die Geschichte könnte auch einer von diesen Fernsehfilmen sein, die abends auf ARD und ZDF laufen. Überladen mit Klischees.
Kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich dem Buch einen oder zwei Sterne geben soll, denn es gibt auch noch schlechtere Bücher, aber wirklich gut zu lesen war es auch nicht. Ich denke so um die 1,5 Sterne vergebe ich hier.
Profile Image for inesfuer.
8 reviews10 followers
November 22, 2014
Ist ein gutes Buch, was man im Deutschunterricht lesen kann, aber mir persönlich war es einfach ein bisschen zu fad und es war für mich einfach ein Schulbuch
Profile Image for Lara.
4 reviews
December 15, 2013
Ich habe dieses Buch im Juni gelesen und fand es einfach supi! Kann es nur empfehlen
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