Vor dem Hintergrund der facettenreichen Geschichte des Surrealismus stellt dieser reich illustrierte Band zehn Künstlerinnen vor, die sich ab den 1930er Jahren der Pariser Avantgarde-Bewegung anschlossen. Als Musen, Geliebte und Schülerinnen waren sie in der Gruppe willkommen, als eigenständige Künstlerinnen mussten sie sich ihren Platz jedoch erkämpfen. Selbstbewusst und kreativ inszenierten die Malerinnen, Fotografinnen und Autorinnen ihre eigenen surrealen Spiele – mit der Kunst, mit den Männern und nicht zuletzt auch mit dem Publikum. In spannenden und kenntnisreichen Texten porträtiert die Autorin hier außergewöhnliche Künstlerinnen, die dem Surrealismus entscheidende Impulse gaben und die Kunst spielend erweiterten.
Toyen, Claude Cahun, Lee Miller, Dora Maar, Meret Oppenheim, Leonor Fini, Leonora Carrington, Kay Sage, Dorothea Tanning, Unica Zürn, and Ré Soupault are each treated in a biographical sketch, some art history contextualizing of some of their works, and their relationships to each other, to the men and to their men and most importantly, their relationships to the "Chants de Maldoror."