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Das Gimp 2.8 Buch

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GIMP ist eine freie Bildbearbeitungssoftware, die vor allem für Hobby-Fotografen viel zu bieten hat. Kleinere Aufnahmefehler sind mit wenigen Klicks behoben, und sogar komplexere Aufgaben wie Fotomontagen und Bildretuschen lassen sich mit GIMP 2.8 sehr gut meistern.

Dieses Buch richtet sich an alle, die einen verständlichen und zügigen Einstieg in die Arbeit mit GIMP suchen. Dank der vielen Abbildungen ist das Buch besonders anschaulich, sodass Sie sich schnell in GIMP zurechtfinden und sich ganz auf die Bearbeitung Ihrer Fotos konzentrieren können. Vom Import der Bilder auf Ihren Rechner bis hin zum Print-Abzug sowie zum digitalen Fotoalbum wird alles behandelt.

Das Buch ist plattformübergreifend und eignet sich für Windows-, Mac- und Linux-Nutzer.

256 pages, Paperback

First published November 1, 2012

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Kay Richter

4 books

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April 8, 2013
Das Innere: Dieses Buch bietet einen Überblick über die Bildbearbeitungssoftware "GIMP". Einzelne Bearbeitungsschritte der Verbesserung und Bearbeitung digitaler Fotos werden nach und nach in zwölf Kapiteln erläutert und anhand von Beispielen transparent gemacht. Für den Leser besteht dabei die Möglichkeit, jedes einzelne Beispiel anhand herunterladbarer Musterbilder selbst nachzuvollziehen und so von der Theorie direkt in die Praxis zu wechseln.

Das Wesentliche: Ich bin ein absoluter Anfänger, wenn es um Bildbearbeitung geht. Und damit meine ich: ich bin ein blutiger Anfänger. Bisher kannte ich nur die Möglichkeit, die Ränder von Fotos zu beschneiden. Und erst vor kurzem hat mir eine Freundin erklärt, wie ich den Weißabgleich mit Hilfe des Microsoft Office Picture Managers mache, um die Fotos meiner Neuzugänge im Blog schöner aussehen zu lassen. Aber das war es dann auch schon! Jegliche Software, die bisher auf meinen Rechnern für Bildbearbeitung vorinstalliert war, habe ich links liegen lassen, und an Photoshop wage ich überhaupt nicht zu denken, ohne Schweißausbrüche zu bekommen.

Mit Hilfe dieses Buches habe ich gehofft, endlich den Einstieg in das für mich total schwierige Thema zu finden - und ich kann jetzt sagen, dass ich diesen Einstieg geschafft habe! Zunächst einmal war es notwendig, sich GIMP von einer Homepage herunterzuladen und zu installieren. Das funktionierte recht problemlos, denn jeder einzelne Schritt wurde erklärt. Einzig an der Stelle, an der ich die Dateitypen auswählen sollte, die in Zukunft automatisch mit GIMP geöffnet werden sollten, wusste ich nicht weiter und habe mit "gesundem Menschenverstand" ausgewählt. Man sollte in meinen Augen kein totaler Computer-Neuling sein, damit nicht schon die Erstinstallation von GIMP eine unüberwindbare Hürde ist.

Danach ging es zunächst etwas theoretisch weiter, denn zunächst wurden die Werkzeuge der Bildbearbeitung erklärt. Ich als Laie wusste zu diesem Zeitpunkt aber nicht annähernd etwas damit anzufangen, weswegen ich diese Seiten erst einmal nur überschlagen habe. Spannend wurde es für mich dann erst ab Seite 53: hier konnte es endlich praktisch losgehen! So hatte ich im Laufe der ersten sieben Kapitel, die ich bis heute bereits durchgearbeitet habe, einige Aha-Erlebnisse.

Hierzu ein paar Beispiele: GIMP arbeitet mit dem sogenannten "RGB-Modell". Das funktioniert so ähnlich wie der Farbkreis, den ich aus dem Kunst-Unterricht noch kannte. Es gibt die Möglichkeit, bei der Bildbearbeitung zwischen verschiedenen Farbtönen zu wählen, die sich in diesem RGB-Modell genau gegenüber liegen. Wenn man also weniger Grün im Bild will, muss man mehr Magenta hinzufügen und andersherum - super, das war schon mal einleuchtend. Auch die Möglichkeit, einen grauen Himmel mit Hilfe der "Ebenen" blauer zu machen, fand ich genial. Außerdem habe ich gelernt, wie man den Hintergrund eines Fotos unschärfer macht, wenn man z. B. eine Person vor einer Landschaft fotografiert hat - ebenfalls richtig toll.

Was das Buch für mich so gut nachvollziehbar gemacht hat, war die Möglichkeit, jede einzelne der vorgestellten Funktionen mit den Original-Fotos nachzustellen. Tatsächlich die Erfolge zu sehen, die alleine mit Hilfe ein paar kleiner Klicks erzielt werden können, hat mich enorm beeindruckt. Ich freue mich schon auf die weiteren Themen, die ich mir als nächstes noch erarbeiten werde, z. B. Portraitaufnahmen schöner zu machen oder schiefe Aufnahmen geradezurücken. Das grenzt für mich noch immer an Zauberei, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das mit Hilfe des Buches schon schaffen werde ;-)

Ich habe festgestellt, dass man sich einfach mal trauen muss, den ersten Schritt in die Bildbearbeitung zu wagen - und mit Hilfe des vorliegenden Buches ist das auch gar kein Thema mit sieben Siegeln mehr. Sicherlich ist es dem geringen Umfang des Buches geschuldet, dass nicht jede einzelne Funktion bis ins letzte Detail erklärt wird. Für den Einstieg und für die wesentlichsten Schritte reicht es aber allemal aus - und wer danach noch mehr will, kann sich ja immer noch ein Buch für Fortgeschrittene anschaffen.

Es ist aber auch so, dass an einigen Stellen Themen erklärt werden, die sich in meinen Augen nicht für Anfänger eignen - zum Beispiel die Bearbeitung von RAW- anstatt JPG-Dateien oder das Herunterladen weiterer Filter von der GIMP-Homepage, um diese nachträglich zur Software auf dem eigenen Rechner hinzuzufügen. Da das Buch aber nicht explizit nur für Anfänger in der Bildbearbeitung ausgelobt wurde, sondern die Bildbearbeitung mit GIMP an sich erklärt, habe ich über diese Bereiche einfach schnell hinweggelesen - vielleicht kehre ich an diese Stellen zurück, wenn ich etwas versierter in Sachen Bildbearbeitung geworden bin. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon darauf, mir auch den Rest des Buches weiter zu erarbeiten und das Ganze an meinen eigenen Fotos auszuprobieren.

Das Fazit: Als absoluter Anfänger in Sachen Fotobearbeitung kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der mit Hilfe einer kostenlosen Software wie GIMP die ersten Schritte in die faszinierende Welt der Bildretusche und darüber hinaus gehen möchte. Es ist auch dafür geeignet, einzelne Funktionen kurz nachzuschlagen, wenn man eine bestimmte Aufgabe der Bildbearbeitung lösen möchte. Leser, die jedoch Angst davor haben, einfach mal ein paar Knöpfe in einem Softwareprogramm zu drücken und Dinge auszuprobieren, sollten aus meiner Sicht aber vielleicht lieber zu einem anderen Buch greifen.

Die Bewertung: Vier von fünf Sternen
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