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Assassino

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Nicht zum ersten Mal macht sich die 17-jährige Kati Bergmann mit dem Archäologen Chris Montiel auf die Suche nach verlorenen Schätzen. Doch bei der Recherche nach einer sagenumwobenen etruskischen Gewandfiebel ist alles anders. Bald wird die Forschungsreise zu einem Wettlauf gegen die Zeit!

In den verwinkelten Gassen Dubrovniks wird Kati überfallen – und von dem geheimnisvollen Ilyas gerettet. Wer ist hinter ihr her? Und warum? Sind die Gerüchte um die magischen Kräfte der Fiebelscheibe etwa wahr? Und welches Geheimnis steckt hinter Ilyas Herkunft und seinen unglaublichen kämpferischen Fähigkeiten? Vor der exotischen Kulisse Dubrovniks und Istanbuls fügen sich Geschichte, Magie und Abenteuer zu einem bunten Teppich, dessen Muster unglaubliche Geheimnisse offenbart. Fremde werden zu Verbündeten und eine einfache Recherchereise zu einem gefährlichen Wettlauf mit düsteren Gestalten. Wer wird das Ziel erreichen?

384 pages, Hardcover

First published January 1, 2013

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Gerd Ruebenstrunk

19 books4 followers

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Community Reviews

5 stars
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9 (31%)
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12 (41%)
2 stars
3 (10%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Steffi Sternchen.
26 reviews44 followers
April 10, 2013
Ein Buch für alle Fans von der Arthur Trilogie und von Abenteuerbüchern! Video kommt so schnell wie möglich....
Profile Image for Sarah.
240 reviews5 followers
July 3, 2013
„Assassino“ von Gerd Ruebenstrunk ist ein Urban-Fantasy-Roman mit Action-Thriller-Einschlägen aus dem Jugendbuch-Bereich, der gut begann, dann aber leider nicht überzeugen konnte.

Doch zunächst ein paar Worte zum Inhalt: Die gerade einmal 17jährige Kati ist zusammen mit ihrem Mitarbeiter Chris im Auftrag ihres Vaters auf der Suche nach historischen Schätzen. Dieses Mal führte sie eine verschollene Fibelscheibe aus der Zeit der Etrusker ins kroatische Dubrovnik. Doch die Suche ist gefährlicher als gedacht, auch andere versuchen die Scheibe zu finden und kennen keinen Skrupel. Der geheimnisvolle Ilyas rettet Kati vor ihren Verfolgern. Wer ist der junge Mann, der Kati fasziniert?

Begonnen hat „Assassino“ wirklich gut. Ein actionreicher, von Archäologie geprägter Thriller, mit schon auf den ersten Blick etwas jungen Protagonisten, die sich allerdings zunächst gut behaupteten, präsentierte sich auf den ersten Seite unter dem schön gestalteten, leicht golden reflektierenden Cover. Mit der Zeit wurde es allerdings holpriger: Die Charaktere konnten keine Glaubhaftigkeit und keine Tiefe erlangen, die Geschichte verlor den Fokus und las sich wie ein Ablauf von Kämpfen ohne Sinn und – zu guter Letzt – wo war die Suche nach der Fibelscheibe geblieben? Was vorher zentraler Handlungspunkt war, verschwand zunehmend.

Denn, zunächst noch Mittelpunkt aller Recherchen, musste die Fibelscheibe sich in den Hintergrund drängen lassen. Interesse an ihr war nur noch am Rande vorhanden, gesucht wurde nicht mehr, recherchiert ohnehin nicht, stattdessen war Ilyas plötzlich im Zentrum der Aufmerksamkeit. Seine Lebensgeschichte war nicht uninteressant, als Fantasy-Anteil der Geschichte sogar ganz ansprechend, aber ein Gleichgewicht wurde leider nicht gefunden. Ilyas überlagert mit der Zeit alles, ohne dass seine Hintergründe, seine geheimnisvolle Herkunft, die aktuelle Handlung besonders vorantreiben könnte. Hier bleibt die Fibelscheibe ein zentrales Element, darf aber nur noch durch Zufälle und nebenbei gesucht (und gefunden?) werden.

Ein großer Minuspunkt sind für mich in diesem Buch allerdings noch weit vor der unfokussierten Handlungsführung die Charaktere. Steif, stereotyp und mit großen Diskrepanzen zwischen ihrer Selbsteinschätzung (also dem, was sie selbst und andere über sie sagen) und der Wirklichkeit.

Das beste Beispiel dafür ist Kati. Eigentlich soll sie eine typische Hochintelligente sein, deren soziale Kompetenzen bei ihrer Entwicklung, ihrem stark beschleunigten Bildungsweg und ihren Prioritäten deutlich unterentwickelt blieben. Sie soll rational sein, selbst spricht sie von einer „rationalen Brille“, durch die sie die Welt sehen würde, was ihr das „Glauben“ an Phänomene außerhalb der wissenschaftlichen Erklärungsgrundlage – angeblich – schwierig machen würde.
Nichts davon spiegelt sich in Katis Verhalten wider. Obwohl Misstrauen und Vorsicht angesagt wären, erzählt sie einigen in der Handlung neu auftauchenden Figuren in einem Atemzug ihre gesamte Lebensgeschichte. Ihre Gründe dafür sind nicht rational: Bauchgefühl, Intuition und Menschenkenntnis sind alles, was sie vorzubringen hat. Die aus der Luft gegriffen, übernatürlichen Erklärungen für die Fantasy-Elemente glaubt sie innerhalb von Sekunden. Von ihrer überdurchschnittlichen Intelligenz merkt man nichts, ebenso wenig von ihrer angeblichen sozialen Inkompetenz. Sie ist ein extrovertierter, sich gerne und viel in Gesellschaft befindender, plaudernder Mensch. Ihre einzige Schwäche ist Ilyas, der ihr Interesse weckt. Verwunderlich ist das nicht: Sie ist eine mit Männern absolut unerfahrene 17jährige, ein unsicheres Mädchen, das bei ihrer ersten Verliebtheit nicht unangemessen auftreten möchte. Insgesamt ziemlich gewöhnlich.

Alles in Allem ist Kati dadurch aber auch ein ziemlich undurchdachter Charakter. Die Diskrepanz zwischen dem, wie sie zu sein behauptet, und ihrem Verhalten ist einfach zu groß. Dies gilt auch für die anderen Figuren, von denen viele recht zwielichtig und undurchsichtig daher kommen, aber mit ein wenig Logik doch schnell zu durchschauen sind. Große Überraschungen gab es nicht, wenn auch zahlreiche Wendungen dabei waren. Wirklich einfühlen konnte ich mich in die Charaktere nicht, sie wirkten zu fremd.
Die Perspektiven wechselten zwischen den Charakteren des Weiteren häufig und leider auch oft auf eine sehr unübersichtliche Art und Weise.

Sprachlich ist „Assassino“ leider auch eher steif, ein wenig holprig. Spannend erzählt wurde die Geschichte zwar, Action am Fließband ist aber allein nicht die Lösung. Gefühlvollere Momente wurden vermisst, Nähe zu den Figuren wurde vermisst. Am Ende überschlug sich vieles, größtenteils erschien es auch zu einfach, zu unlogisch, zu sehr auf Zufälle bedacht und zu unfertig, um mich zu überzeugen. Das war sehr schade, denn das Potential hätte die Grundidee am Anfang gehabt und auch die Fantasy-Elemente rund um den mysteriösen Ilyas waren ansprechend. Innerhalb der Geschichte waren Letztere auch noch das, was in der Umsetzung am ehesten überzeugen und die Handlung ein wenig vor dem vollständigen Untergang bewahren konnte. Logik und Gefühle blieben leider trotz zarter Liebesgeschichte, die mir zu kindlich verlief, allerdings weitestgehend auf der Strecke.

Zu bedenken ist, dass „Assassino“ wohl als Zweiteiler ausgelegt wurde. Die Geschichte ist keinesfalls abgeschlossen, funktioniert als Einzelband auch nicht so recht. Viele Fragen bleiben offen, viel bisher ungenutztes Potential könnte noch für einen guten zweiten Band genutzt werden. Für diesen hat es leider nicht gereicht.

Fazit: Wenig glaubhafte Charaktere, eine unfokussierte Handlung, eine schwammige Logik und eine teilweise hölzerne Sprache – „Assassino“ konnte mich trotz guter Grundidee nicht überzeugen. Hier holperte doch einiges. Für all das ungenutzte Potential gibt es leider nur gute 2 von 5 Sternen.
Profile Image for Aki.
21 reviews2 followers
July 11, 2013
Das Erste was ich gerne sagen möchte: Ich finde das Cover total toll. Ich liebe sowieso diese Glanzcover mit Metaliveffekt. “Assassino” hat genau so eins. Darauf zu sehen sind einige goldfarbene Schnörkel, orientalische Ornamente, der verschnörkelte Assassino-Schriftzug und im Hintergrund das ernste Gesicht eines jungen Mannes(der perfekt zu Ilyas passt). Das gesamte Cover ist in gold und schwarz gehalten, was das Cover trotz der vielen Einzelteile der Gestaltung nicht überladen wirken lässt.

Die Story beginnt in Dubrovnik wo die 17jährige Kati gemeinsam mit ihrem Begleiter und gutem Freund Chris(23) für ihren extrem reichen Vater auf der Suche nach einer seltenen Fibelscheibe ist. Gleich zu Beginn hat Kati das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Das stellt sich ziemlich schnell als richtig heraus. Als es zum Äußersten kommt und sie gleich von mehreren Männern gestellt wird taucht ein der geheimnisvolle Junge Ilyas auf und erledigt die Männer mal eben und verschwindet dann erstmal wieder. Dabei bleibt es allerdings nicht, denn Ilyas schließt sich Kati und Chris auf der Suche nach der Fibelscheibe an. Welche Motive er dabei hat und ob er sein Gedächtnis wiederfindet, das ihm nämlich verloren gegangen scheint, das müsst ihr selber nachlesen.

Generell muss ich sagen, fand ich weder den Klappentext, noch die Meinungen anderer Blogger zu dem Buch besonders Mutmachend es zu lesen. Von Gern Ruebenstrunk gibt es allerdings schon einige sehr gute Bücher, weswegen ich mich doch entschied Assassino lesen zu wollen.Ob das nun eine gute Entscheidung war oder nicht, weiß ich bisher selber noch nicht wirklich.

Das Buch beginnt mitten in der Geschichte in Action, was ich ganz gut gemacht finde und man erfährt im Verlauf der weiteren Geschichte worum es denn nun genau geht.
Besonders die Beschreibungen der Städte sind Gerd Ruebenstrunk sehr gut gelungen. Man sieht förmlich die Gassen vor einem entstehen, auch bei späteren Beschreibungen der Orte an denen die Charaktere sich befinden hat man immer das Gefühl diese Orte “sehen” zu können.
Doch so gut ich die Ortsbeschreibungen finde, umso weniger gut finde ich die komplette emotionale Seite des Buches. Man erfährt irgendwie so gar nichts wirklich von Kati(aus deren Sicht im Er-Erzähler die Story großteils geschrieben ist) und ihren tiefsten Gefühlen. Natürlich werden sie beschrieben und auch erwähnt und auch ihre wachsenden Gefühle für Ilyas, aber irgendwie hatte ich nicht das Gefühl “dabei” gewesen zu sein. Genauso wie die am Ende wie aus dem Nichts da zu seien scheinende Liebe zwischen den beiden. Man liest es, man wusste vorher schon aufgrund der Andeutungen das es so passieren wird, aber kaum ist es da, denkt man: “Oups, wo kommt das denn jetzt auf einmal her?”. Denn auch hier fehlte mir einfach mal irgendeine genaue Handlung in diese Richtung.
Generell ist das Buch aber schön geschrieben. Die Sprache ist flüssig, leicht zu lesen und einem Jugendbuch angemessen.
Besonders gefallen haben mir dafür die Szenen die aus Ilyas Sicht geschildert werden, später im Buch. Die fand ich wirklich klasse.

Die Charaktere fand ich allerdings nicht ganz ausgereift. Natürlich darf man nicht vergessen, dass Kati auch erst 17 ist und Ilyas wohl nicht viel älter, doch wird so oft betont, welch hohen IQ Kati hat(den sie meiner Meinung nach übrigens irgendwo vergessen hat), dass ich einfach mehr erwartet habe. Besonders zu Anfang bekommt man das Gefühl, als hätte man es mit einer mindestens fast 20jährigen Person zu tun, was sich aber schnell wieder gibt. Ich fand Kati als Protagonistin einfach zu farblos und oberflächlich abgehandelt.
Auch über die anderen Charaktere lässt sich nicht viel mehr sagen. Über Chris erfährt man nur, was Kati von ihm weiß. Die Teile über Ilyas sind wie oben schon erwähnt super geschrieben, aber ansonsten erfährt man über ihn nicht wirklich viel. Obwohl genau die Geschichte von Ilyas das fantastische in dieser Story ausmacht.

Ganz schlimm fand ich dann noch das Ende. Also Cliffhanger sind ja ok, besonders wenn man weiß es geht im nächsten Teil weiter(obwohl ich partout nicht rausfinden konnte ob es diesen denn gibt), aber hier endet es wirklich seltsam.
Die Suche nach der doch ach so gesuchten, seltenen Fibelscheibe läuft irgendwie gegen Ende parallel mit der Suche nach Ilyas Erinnerungen ohne aber eine ausgeglichene Basis zu erhalten und wird wenn, dann nur noch wie zufällig mit eingebunden. Die Rettung dessen vor seiner Auftraggeberin(mehr kann ich hier leider nicht sagen^^) fand ich viel zu plötzlichl, schnell und ohne jeden Hintergrund abgehandelt. Das Ende kommt viel zu schnell und überspringt für mich einige logische Stationen. Es bleibt alles relativ schwammig.

Fazit: Eine fantastische Jugendbuchgeschichte, die leider trotz der tollen Beschreibungen nur sehr oberflächlich und teils unlogisch daherkommt. Ein bischen mehr Fantasie, etwas mehr Erklärungen und Logik in der schwammigen Suche nach dem Artefakt und ich wäre glücklich gewesen. Potenzial wäre genug da gewesen. Ob es trotz des offenen Endes einen weiteren Teil geben wird kann ich leider nicht sagen.
3 von 5 Sternen
Profile Image for Nicole.
166 reviews14 followers
July 12, 2013
Kati und Chris wurden von Katis Vater, einem Milliardär, der antike Stücke sammelt, auf eine Expedition geschickt, um eine verschollene etruskische Gewandfiebel zu suchen und am besten zu finden. Wie sich schnell zeigt, sind Kati und Chris allerdings nicht die einzigen, die nach diesem antiken Artefakt suchen, das eigentlich kaum materiellen Wert hat. Welches Geheimnis steckt also dahinter, dass so viele Gruppierungen hinter der Fiebelscheibe her sind? Als dann auch noch der mysteriöse Ilyas auftaucht, der überhaupt nicht aus dieser Zeit zu stammen scheint, ist Katis Verwirrung perfekt und sie beginnt eigene Nachforschungen über ihren Vater anzustellen …

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich davon abraten würde, den eingeklappten Klappentext des Buches zu lesen, denn dieser nimmt schon eine Menge vorweg, was erst im Laufe der Geschichte aufkommt. Das finde ich wirklich schade und kann nicht verstehen, warum Verlage da nicht genauer drauf achten. Also, meine Empfehlung: Den Klappentext eher nicht lesen! Jedenfalls nicht, vor dem eigentlichen Buch.

Ansonsten ist das Buch optisch ein echter Hingucker. Das Cover ist ein wenig metallisch-Gold glänzend und macht so richtig was her. Auch der Schriftzug schaut klasse aus. Der Typ auf dem Cover ist zwar nicht unbedingt nach meinem Geschmack, könnte aber gut eine der Figuren im Buch, nämlich Ilyas darstellen. So würde ich ihn mir jedenfalls ungefähr vorstellen.

Die Geschichte von “Assassino” ist durchaus spannend und ich habe mir ein tolles Leseabenteuer gewünscht. Vielleicht eine Mischung aus jungem Indiana-Jones und etwas modernerem wie Twilight vielleicht, aber auf jeden Fall eine spannende Schnitzeljagd. Leider wurden meine Erwartungen diesbezüglich eher enttäuscht.

Direkt zu Beginn habe ich mich gefragt, warum Kati und Chris, die beide noch sehr jung sind, Kati ist noch nicht einmal volljährig, von Katis Vater mit so einer Aufgabe betraut werden, aber nun gut, beide sind wohl qualifiziert genug, denn beide sind hochbegabt und haben einen überdurchschnittlichen IQ. So macht die Schnitzeljagd sogar Spaß, das kann man sich vorstellen. Als dann aber zu einem späteren Zeitpunkt, als dieser Auftrag schon gefährlich zu werden drohte, dann rauskam, warum Katis Vater diese Scheibe überhaupt haben möchte, da habe ich dann doch überhaupt nicht mehr verstanden, warum er damit seine Tochter beauftragt und nicht Profis. Er ist Milliardär, die könnte er sich wohl locker leisten. Die Begründung dazu schien mir ein wenig lasch.

Kati selbst ist eine recht ambivalente Figur, jedenfalls kommt sie bei mir so an. Zum einen hochintelligent, zum anderen aber total unsicher, vor allem im Umgang mit Menschen und Gefühlen. Okay, das kann natürlich passieren, dieses Problem haben ja einige hochintelligente Menschen, dass sie emotional eher weniger intelligent sind, aber irgendwie hat man es Kati nicht so recht abgenommen. Hinzu kommt noch, dass sie das eine denkt und davon überzeugt ist, aber etwas anderes wirklich tut, bzw. sich dann doch nicht mehr so sicher ist, wenn es darauf ankommt. Kati konnte ich einfach nicht so recht einschätzen.
Die nächste, wirklich interessante Figur wäre dann Ilyas. Seine Geschichte fand ich total interessant. Eine tolle Idee, ich will hier nicht näher drauf eingehen um nicht zu viel zu verraten, aber mir hat die Geschichte wirklich gefallen, nur Ilyas als Figur fand ich nicht überzeugend genug. Am Anfang hat er noch sehr gut den Unwissenden gemimt, später wusste er nach meinem Empfinden dann zu viel und kam in der für ihn ja fremden Welt viel zu gut zurecht.

Die Suche nach der Fiebelscheibe kam leider auch irgendwie zu kurz. Jahrelang hat da angeblich niemand etwas zu finden können und dann, als es endlich mal jemand ernsthaft versucht hat, ging es ruck-zuck, ohne große Probleme. Okay, das einzige Problem war, dass sich unterschiedliche Parteien um die Scheibe gekloppt haben, aber die Suche an sich war kein Problem. Das fand ich schade. Hier hätte ich mir mehr Abenteuer und mehr Rätsel gewünscht, statt Käbbeleien untereinander.

Insgesamt war es aber eine schöne Geschichte, die ich trotz aller Kritik und Anmerkungen gerne gelesen habe. Und ich bin auch an einer Fortsetzung interessiert, denn der Cliffhanger ist wirklich böse. Trotzdem kann ich hierfür nur drei Sterne geben und hoffe, dass der zweite Band wieder einiges wett machen wird, was dem ersten einfach gefehlt hat und das wäre erstens ein wenig mehr Glaubhaftigkeit und zweitens Abenteuer!
Profile Image for Anika.
35 reviews12 followers
July 19, 2013
Die 17-jährige Kati ist zusammen mit ihrem Kollegen Chris im Auftrag ihres Vaters nach Dubrovnik geflogen, um dort nach der sagenumwobenen Gewandfibel des Tages zu suchen. Während ihrer Suche nach Hinweisen wird Kati überfallen und von dem geheimnisvollen Ilyas gerettet. Doch wer ist dieser Junge ohne Erinnerungen, der so gar nicht in die heutige Zeit passen will? Und warum ist jemand hinter Kati her? Ihre Reise wird immer gefährlicher und es bedarf der Hilfe Fremder, die zu ihren Verbündeten bei der Suche werden.

Hinter der Suche nach der Fibelscheibe steckt viel mehr, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Es gibt in der Vergangenheit nämlich zahlreiche wichtige Ereignisse, die sich nun auf die Situation in der Gegenwart auswirken. Diese kommen mit fortschreitender Handlung ans Licht, sodass dem Leser auch klar wird, wie alles miteinander zusammenhängt. Zwischenzeitlich rückt die Suche nach der Fibelscheibe jedoch auch in den Hintergrund, wenn zum Beispiel auf die Vergangenheit von Ilyas eingegangen wird, die aber nicht weniger interessant ist. Zum Ende, das ein bisschen durcheinander wirkt, werden leider nicht alle Fragen geklärt. Zudem ist es recht offen, was mich vermuten lässt, dass durchaus ein zweiter Teil geplant sein könnte. Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte sich nie in den Vordergrund gedrängt hat und so nicht zum Mittelpunkt der Handlung wurde.

Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk gefällt mir gut. Er gestaltet die Handlung spannend, auch wenn einige Szenen durchaus etwas mehr Spannung vertragen hätten, andere hätten dafür vielleicht weniger hektisch sein können. Mir haben vor allem die Beschreibungen von Istanbul/Türkei sehr gefallen und ich konnte viele Szenen gut nachvollziehen. Der Autor regt zudem den Leser dazu an selbst mitzudenken, vor allem auch, was die einzelnen Charaktere betrifft.

Kati ist kein „normales“ 17-jähriges Mädchen. Zudem ist sie ziemlich wechselhaft. Auf der einen Seite leidet sie unter Verfolgungswahn (und das nicht unbegründet), auf der anderen Seite vertraut sie sich völlig Fremden - wie Seamus und Ilyas - sehr schnell an. Manchmal fiel es mir etwas schwer ihre Handlungen nachzuvollziehen.
Der Leser erfährt zum Teil auch aus der Perspektive von Chris vom aktuellen Geschehen. Im Gegensatz zu Kati traut er den neuen Bekanntschaften nicht. Ansonsten scheint er eher ein ruhiger und intelligenter Typ zu sein, der sicher auch gerne mehr wäre als „nur“ Kati’s Freund.
Schon beim ersten Auftreten von Ilyas ist klar: dieser Junge scheint nicht aus unserer Zeit zu stammen. Er handelt impulsiv und bleibt meist eher unnahbar. Das ist schade, denn so war er für mich weniger greifbar als andere Charaktere.
Der Ire Seamus trifft in Dubrovnik auf Kati und Chris. Er scheint ebenfalls einiges von Kunst/Antiquitäten zu verstehen, doch schnell wird klar, dass dies nicht sein einziger Job ist. Er wird unheimlich wichtig auf der Reise, denn er kann viele Kontakte herstellen, die ihnen auf der Suche nach der Fibelscheibe weiterhelfen. Dennoch hat man als Leser immer das Gefühl, dass er etwas verheimlicht.
Auch Kati’s Vater nimmt im Laufe der Handlung eine immer wichtigere Rolle ein. Er möchte die Fibelscheibe augenscheinlich für seine Ausstellung haben und schickt seine Tochter auf die Suche. Er besitzt eine Vergangenheit, die ihn nun wieder einholt und sein eigenes Eingreifen unumgänglich macht.

„Assassino“ ist ein gelungenes Buch, das sich von einer spannenden Suche nach einer Fibelscheibe zu einem richtigen Abenteuer entwickelt, das zudem noch mit Mythen und zahlreichen Geheimnissen aufwarten kann. Ich finde diese Mischung sehr gelungen, auch wenn die Charaktere selbst nicht immer überzeugen können. Das Ende ist ein wenig hektisch und lässt auch noch einige Fragen offen, sodass man als Leser nicht völlig zufrieden damit sein kann. Ich bin gespannt, ob noch ein weiterer Band folgen wird. Ich kann „Assassino“ vor allem als Buch für Zwischendurch sehr empfehlen.
Profile Image for Aline Wirths.
37 reviews4 followers
January 5, 2014
Mich spaltet das Buch etwas. Einerseits mag ich die Story, anderseits fehlt es mir aber an der Umsetzung des Autors. Ein Urban-Fantasy-Roman, ein Aktionthriller. Mir hat das letzendlich etwas leid getan, weil diese Geschichte so viel Potential hat. Und mit ein bisschen Aktion und Abenteuer läßt sich eine Geschichte nicht interessant genug schreiben. Dazu braucht man Charaktere, die stark und eigenwillig sind. Erkennungswert haben, die Sympathien, Antisympathie, Mitleid oder andere Gefühle in dir offenbaren. Auch wenn man hier den ein oder anderen zu mögen lernt, sind sie doch leider Gottes farblos und oberflächlich.
Auf Kati richtet sich hier das Hauptaugenmerk. Für eine intelligente 17-jährige ist sie schon weit gekommen. Chris, der gerne mehr als ein Freund wäre, wirkt für mich am realistischsten von allen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das sie alle immer weiter in den Hintergrund geraten. Selbst von Yllias hatte ich mehr erwartet. dabei fing das echt sehr gut an. Geheimnissvoll, gutaussehend, verwirrt und hilfebedürftig. Ja das sind Dinge, die Frauenherzen schlagen lassen kann. Seine Geschichte kam hier viel zu kurz, denn sie macht ja in dieser Geschichte das phantistische aus. Andersherum aber, sollte ja die Suche nach der Fibelscheibe im Vordergrund stehen. Und hier ist auch für mich selbst was widersprüchliches. Einerseits, finde ich es wichtig, das Yllias nicht untergeht und zum anderen finde ich auch, das die Suche irgendwie vollkommen untergeht und nicht mehr wichtig erscheint. Und da kommen wir gleich zum nächsten. Das Ende war zu schnell, unlogisch und gerafft.
Die Wahl für den Buchtitel, kann ich bedingt verstehen, denn das längt doch wieder auf Yllias. Also waas will der Autor hier gerne? Die Suche nach einem Artefakt oder die Geschichte eines Jungen aus der Vergangenheit. Hier reist sich das Buch in zwei Hälften, weil man nicht die richtige Geschichte findet. Yllias oder Fibelscheibe? Und etwas hat mich noch gestört. Die Assassinnen. Zwei verschiedene Arten? Ist das nicht etwas verwirrend? Hinzu kommt noch so ein alter französischer Geheimbund und noch eine geheimnissvolle vereinigung, die zum Schluss angerissen wird. Eigentlich finde ich gerade sowas sehr interessant. Hier allerdings wirkt es eher störend und hätte nicht gemusst.
Zum Cover kann ich nur sagen: Wunderschön. Gut getroffen und farblich gefällt es mir sehr.

Ja nun hab ich mich doch eher negativ dazu geäussert. Schade eigentlich. Ich muss dazu sagen, das ich ein Fan von Jugendbüchern bin. Wenn sie dann noch Fantasyelemente beinhalten, um so besser. Hier überraschte mich wieder ein guter Schreibstil. Flüssig und schnell wirst du durch die Lektüre geleitet. Das ist für mich ein wichtiges Kreterium, welches ein Jugendbuch haben muss. Die Story muss mitreissend sein, einladend und eine logische Anfolge haben. Sie sollte nicht zu tiefschürfend sein bzw. zu viel Tiefe haben. Das reizt mich immer wieder gern, wenn ich was Leichtes für zwischendurch zum Lesen brauche.Verwiiren darf es mich nicht.
Eigentlich wollte ich nicht so negativ schreiben, ich konnte aber nichts dafür, es kam so über mich. das Buch ist an sich nicht schlecht und die Story mag ich wirklich. Durchgelesen hatte ich es auch schnell, denn der Anfang überzeugte schon. Das Ende ist mehr als offen und lässt viele Fragen offen, die beantwortet werden wollen. das reizt mich dann doch wieder zu lesen, wie es weitergeht. Vielleicht kommt da ja doch ein bisschen mehr Herz und Liebe rein? Was wird passieren mit kati und Yllias? Und Fragen Fragen Fragen ...

Auch wenn ich gerne mehr geben würde, hier kann ich mich nur für drei Sterne von fünf entscheiden.
Profile Image for aki.
816 reviews15 followers
July 13, 2013
Wie oben schon erwähnt, habe ich das Buch vom Verlag direkt über Blogg Dein Buch erhalten. Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen und auch die bislang negativ aufgefallen Meinungen, die mir darüber zu Ohren gekommen sind, haben mich nicht davon abgehalten, mir selbst ein Bild zu machen.



Kati Bergmann ist 17 Jahre alt und wie so oft für ihren Vater unterwegs, um für diesen alte Artefakte und Antiquitäten zu suchen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Chris - welcher zudem noch unglücklich in sie verliebt ist - reist sie quer durch die Welt. Bei ihrem derzeitigen Auftrag befindet sie sich mit Chris auf der Reise nach Dubrovnik, um dort nach einer etruskischen Fibelscheibe zu suchen. Recht schnell bemerken beide, dass dieser Auftrag anders ist als alle anderen Aufträge, auf die Katis Vater sie bislang geschickt hat.

Als Kati in Dubrovnik überfallen wird, kommt ihr ein junger Mann namens Ilyas zur Hilfe, von dem sie sich sehr angezogen fühlt.

Ilyas allerdings verbirgt ein Geheimnis, erinnert sich zudem nicht mal daran, wer er genau ist, geschweige denn, warum er ausgerechnet in Dubrovnik und Katis Nähe ist und ehe sich Kati versieht, ist es nicht nur Ilyas, der ein Geheimnis mit sich trägt und ihre bislang fast schon perfekte Welt gerät aus den Angeln.



Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk hat mich von Anfang an sehr angesprochen und ich habe das Buch auch am heutigen Sonntag komplett durchgelesen.

Angesichts der negativen Meinung wollte ich mir selbst ein Bild von dem Werk des Autors machen. Ich kenne bislang keines seiner Bücher, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich hier definitiv nicht enttäuscht wurde. Die negativen Meinung kann ich in dem Fall einfach nicht nachvollziehen.

Am besten hat mir an diesem Buch die Rolle des Ilyas gefallen. Er weiss nicht, wer er ist, er weiss nicht woher er kommt, er ist - sprichwörtlich gesagt - halt einfach da, als Kati Hilfe braucht. Anfangs ist er ein sehr undurchsichtiger Charakter, oft sehr stur und die Art und Weise, wie Kati mit ihm umgeht, kennt er einfach nicht. Immerhin widerspricht eine Frau in seinen Augen keinen Mann. Angst vor diversen technischen Dingen wie einem Auto oder gar einem Flugzeug machen ihn unglaublich sympatisch, ohne ihn ins lächerliche zu ziehen.

Chris merkt man förmlich an, wie unglücklich er in Kati verliebt ist und doch weicht er nicht von ihrer Seite. Auch als Ilyas auftaucht und er beinahe vor Eifersucht regelrecht platzen könnte, steht er ihr mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn Kati nicht unbedingt jeden seiner Ratschläge annimmt.

Zusammen sind die beiden ein fast schon unschlagbares Team, was sie für mich auch durchaus sehr sympatisch gemacht hat.

Das Buch selbst ist meiner Meinung nach durchaus für Jung und Alt geeignet. Die Altersvorgabe von 14 Jahrne halte ich für angemessen, aber auch ich in meinem - nennen wir es fortgeschrittenem Alter - habe mich sehr unterhalten gefühlt.

Das Cover - welches vermutlich Ilyas zeigen soll - passt zu dem Buch, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass ich ihn mir ein wenig anders vorgestellt habe.

Auch wenn das Buch eigentlich doch recht abgeschlossen ist, hat das Ende für mich ein wenig Spielraum und man könnte durchaus einen zweiten Teil daraus machen.

Endfazit: Assassino ist ein Buch, welches für Jung und alt geeignet ist, welches vom Schreibstil und von der Aufmachung her überraschend gut ist und eine abenteuerliche Suche beschreibt, welche von Gefühlen, Freundschaft und Vertrauen begleitet wird.

4 von 5 Sonnenblümchen mit Tendenz nach oben sind hier definitiv angebracht.
Profile Image for Nicole Ramge.
366 reviews6 followers
June 25, 2013
zum Inhalt


Klappentext:
Das Auge des Kriegers
Nicht zum ersten Mal macht sich die 17-jährige Kati Bergmann mit dem Archäologen Chris Montiel auf die Suche nach verlorenen Schätzen. Doch bei der Recherche nach einer sagenumwobenen etruskischen Gewandfiebel ist alles anders. Bald wird die Forschungsreise zu einem Wettlauf gegen die Zeit!

In den verwinkelten Gassen Dubrovniks wird Kati überfallen – und von dem geheimnisvollen Ilyas gerettet. Wer ist hinter ihr her? Und warum? Sind die Gerüchte um die magischen Kräfte der Fiebelscheibe etwa wahr? Und welches Geheimnis steckt hinter Ilyas Herkunft und seinen unglaublichen kämpferischen Fähigkeiten? Vor der exotischen Kulisse Dubrovniks und Istanbuls fügen sich Geschichte, Magie und Abenteuer zu einem bunten Teppich, dessen Muster unglaubliche Geheimnisse offenbart. Fremde werden zu Verbündeten und eine einfache Recherchereise zu einem gefährlichen Wettlauf mit düsteren Gestalten. Wer wird das Ziel erreichen.


zu den Charakteren


Ohne einen Bestimmten Charakter hervorheben zu müssen kann ich für alle gleich reden in dem ich mit allen meine Probleme hatte und zu keinem einen Bezug oder Näheres finden konnte!
Egal ob wir hier von der minderjährigen Kati reden, die mit Ihrem EQ dominiert. Denn alles andere fehlt ihr. Sie ist naiv und dumm, wenn es um zwischenmenschliche Dinge geht. Viel zu gutgläubig erzählt sie offen von Ihrer Suche nach dem Artefakt, wobei sich jeder denken kann dass man sich dann auch nicht wundern braucht wenn man selbst zu Zielscheibe wird!
Chris, ist bis über beide Ohren in Kati verliebt und würde alles tun, damit sie mal mehr als einen Kollegen in ihm sieht! Auch wenn er gewisse Zweifel hängt, so bleibt er an ihrem Rockzipfel und unterwirft sich.
Mitten aus der Zeit gefallen ist Ilyas, der aus einer fernen Zeit aus einem fernen Land kommt und sein Gedächtnis verloren hat. Anfangs dachte man, dass es echt interessant werden könnte, wenn er sich so langsam auf die Suche nach seinem Ich macht. Aber dann schlägt sein Charakter um, er ist gewalttätig, frech und findet sich komischerweise unheimlich schnell in unserer Welt zurecht. Alles sehr mysteriös …




meine Meinung



Da ich eigentlich schon viel zu lange rum eiere gibt es hier eigentlich nur zu sagen, dass ich enttäuscht bin und das Buch von mir leider keine Leseempfehlung erwarten kann.

Die Charaktere sind zu flach, die Story total neben dem eigentlichen Sinn und alles andere als spannend.


Vielleicht waren auch meine Erwartungen einfach zu hoch, den ich dachte schon das wir eine junge dynamische Indiana- Jones- Geschichte haben den wir bei einem archäologischen Abenteuer über die Schulter schauen werden. Aber das ist weit gefehlt!
Displaying 1 - 9 of 9 reviews