Konstanze ist die wandelnde Perfektion: Die Herzchirurgin, Ehefrau und Mutter hat ihre Familie, ihren Alltag, ihr Bindegewebe, den OP-Plan und sogar das Unkraut im Garten fest im Griff. Die viel zu hell blondierte Glitzernudel Jacqueline dagegen improvisiert sich mehr schlecht als recht durch ihr Leben zwischen vier Minijobs und drei Kindern. Ausgerechnet diese beiden Frauen werden Zimmergenossinnen in der orthopädischen Rehaklinik. Eine explosive Mischung in körperlicher Ruhelage. Während die Knochen heilen, verändert sich in Zimmer 233 alles.
Sorry aber wieviele Clichées kann ein einziges Buch bedienen? Ich habe mit dem Zählen recht bald aufgehört… Beide Protagonistinnen sind aus meiner Sicht total überzeichnet dargestellt. Das Ende absehbar: natürlich wird die lockere Jobberin und Single Mum auf den Pfad einer soliden Berufsausbildung gebracht. Das war schon irgendwie..na ja. Aber es kommt noch dicker: natürlich erkennt die ambitionierte Ärztin, die gleichzeitig natürlich auch daheim alles alleine schmeisst, dass sie gar keine Karriere machen will. Sondern backen, tanzen, gärteln…. Weil sie den Stress im Grunde garnicht mag und weil eine gerechtere Aufteilung von Care- und Hausarbeit zwischen den Partnern offenbar im Universum dieses Buches nicht existiert.
So kommt am Ende des Buches dann der Gatte heim, findet Frau und Tochter die an der Türschwelle auf ihn warten - und erkennt, dass dies die Art Zuhause ist, die er will.
Und die beiden unterschiedlichen Frauen, die natürlich Freundinnen geworden sind, lackieren sich zum Buchende gegenseitig ihre Nägel.. denn das ist es, was Frauen offenbar so tun.
Na prima. Ich war streckenweise so erzürnt dass ich fast aufgehört hätte. Anfangs dachte ich, das geht in Richtung Satire..leider meinte es die Autorin jedoch ernst.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Nach dem dicken Harry Potter, an dem ich fast 2 Wochen lang gelesen habe, brauchte ich was schnelles und nicht zu anstrengendes. Dieses Büchlein hier erschien mir genau richtig - und war es dann auch. Flotte Geschichte, die innerhalb kurzer Zeit spielt: 2 Frauen mit sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen, Geschmäckern und Naturellen teilen sich bei der Reha ein Zimmer. Und werden am Ende dann doch sowas wie "ziemlich beste Freundinnen". Obwohl einiges ein bißchen übertrieben wirkt (wie stur sich Jaqueline gegen Hilfe von anderen oder vom Amt sträubt; wie bereitwillig + rasch ihr Konstanze dann doch helfen kann; oder auch das Leben nach der Reha dann), so machte das Lesen doch Spaß und bringt den einen oder anderen vielleicht sogar dazu selbst mal nachzudenken, wie perfekt/glücklich das eigene kleine Leben so ist.
Dies ist mein zweites Buch von Astrid Ruppert und schon wie das erste Buch, hat mir auch diesmal die Geschichte gut gefallen. In dieser Geschichte prallen zwei verschiedene Frauen aufeinander, Sodas es eigentlich nicht schlimmer werden könnte. Doch umso mehr die beiden Frauen ihre Zeit miteinander verbringen, desto mehr entdecken sie doch so leichte Gemeinsamkeiten. Mir hat das lesen sehr viel Spass gemacht, denn in der Geschichte wurde für mich alles sehr gut beschrieben. Dadurch konnte ich mich gut in die beiden Frauen hineinversetzten. Es gab auch ein paar lebhafte und Humorvolle Stellen im Buch, wo ich doch manchmal etwas schmunzeln konnte. Aber, es gab auch stellen im Buch, wo ich doch schon manchmal mit den beiden Frauen mitgelitten habe. Für mich war der Schreibstil flüssig und leicht,so das die Seiten nur für mich dahin flogen. In diesem Buch findet man wieder alles was man so lesen möchte, zum einen gibt es Witz und Humor, auf der anderen Seite gibt es dann auch mal traurige Stellen. Somit ist auf jedenfall im ganzen Buch gute Abwechslung geboten und es wird beim Lesen nie langweilig. Also ich werde auf jedenfall noch mehr von Astrid Ruppert lesen.
Der Roman 'Ziemlich beste Freundinnen' von der Autorin Astrid Ruppert handelt von Konstanze und Jaqueline die unterschiedlicher nicht sein könnten und die das Schicksal zusammenführt. Konstanze, Kardiologin, Ehefrau und Mutter von 2 Kindern lebt auf der Überholspur. Sie regelt alles, kann alles und läuft immer auf Hochtouren. Bis ein Unfall Sie ausbremst. Jaqueline, 4 Minijobs, kein Glück bei den Männern und Mutter von drei Kindern von jeweils unterschiedlichen Vätern. Eine liebenswerte Frau die es nicht leicht hatte im Leben und immer am kämpfen und ackern ist, liebt es bunt und glitzerig um sich etwas vom tristen Leben abzulenken. Die zwei Frauen treffen aufeinander und die Story nimmt Ihren Lauf. Ziehen sich Gegensätze wirklich an? Lest es selbst. Ein wirklich schönes Buch bei dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Schöne leichte Unterhaltung die Spaß macht. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen empfehlen.
Das Buch hat mich positiv überrascht: Es klingt erstmal alles total nach Klischee, und das ist es dann auch. Vor allem Conny ist völlig überzeichnet und kommt echt nicht gut weg. Das Buch macht es sich dann auch viel zu einfach, den Lebenswandel nach dem Unfall nachzuzeichnen und eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Aber: Es waren doch ein paar tiefergehende Gedankengänge dabei. Das Buch schneidet einige wichtige Themen an, auch wenn ich die allzu plakativen Lösungen überhaupt nicht mag. Die Personen bleiben bei allen Klischees trotzdem liebenswert und am Ende war ich sogar etwas gerührt.
Eine schöne Lektüre für alle, die schon einmal in einer Reha waren oder gerade dort sind und sich nach einer leichten Perspektive darauf sehen.
Absehbar war es auf jeden Fall und nix weltbewegendes, aber ich fand es trz ganz gut gemacht. Ein großes Ding was da vor kommt gefällt mir GANZ UND GAR NICHT, aber sonst ist es ein soweit ganz nettes Buch über zwei Frauen aus ganz unterschiedlichen Welten die doch erkennen, dass ihre Welten gar nicht so unterschiedlich sind.
Ein nettes Hörbuch. Muss man es gelesen/gehört haben? Nein. Aber es ist definitiv was lockeres für zwischendurch. Die Protagonistinnen werden sehr klischeehaft und übertrieben dargestellt, das Ende war auch recht vorhersehbar und war mir dann fast zu schnell da.
Kurzweilige Unterhaltung, die leider mit ganz vielen Klischees um sich wirft. Erfolgreiche Herzchirurgin, überehrgeizig und perfektionistisch findet in der Reha zu sich selbst und entscheidet sich, ihr Leben zu entschleunigen: Teilzeitstelle in der Praxis, viel Freizeit. Während ihr Mann weiter Karriere macht. Und die Augen öffnet ihr eine Mitpatientin, mit völlig anderer Lebenseinstellung: bunt, 3 Kinder von drei Männern, zu stark geschminkt, orientierungslos, 4 Minijobs.
Als seichte Urlaubslektüre ganz ok, aber ansonsten naja. Und bitte, wer ein Buch mit einer Ärztin als Protagonistin schreibt möge sich bitte informieren, dass es einen Unterschied zwischen Kardiologie, Herzchirurgie und Allgemeinmedizin gibt. So ergibt die Darstellung des beruflichen Werdegangs der Protagonistin keinen Sinn.
This entire review has been hidden because of spoilers.