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Melancholie in der Malerei der Neuen Sachlichkeit (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes)

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Die Erfahrung des Ersten Weltkrieges, der gesellschaftliche Umbruch 1918/19 und der Modernisierungsschub in den zwanziger Jahren verunsicherten und erschütterten nachhaltig die künstlerische Existenz. Die Bedeutung, die das Thema der Melancholie in der Malerei der Neuen Sachlichkeit erfahren hat, zeigt die Arbeit anhand der Interpretation ausgewählter Bilder von George Grosz, Otto Dix, Georg Scholz, Christian Schad, Anton Räderscheidt, Gert H. Wollheim und Carl Grossberg. Sie widmet sich der modernen Rezeption altdeutscher Kunst ebenso wie modernen Ausdrucksformen. Hinter nüchterner Sachlichkeit verbergen sich eine Vielzahl von motivischen Melancholie-Verweisen, die in Bezug auf politische und sozialhistorische Entwicklungen betrachtet und gedeutet werden. Weltflucht, Einkapselung, Isolation, Lebensleere, Resignation und Außenseitertum werden in unterschiedlicher Weise in der Kunst der Neuen Sachlichkeit thematisiert, der zentralen Kunstrichtung der Weimarer Republik.

Paperback

Published July 1, 1998

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Beate Reese

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