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Dicke Hose

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Frauen tragen Prada. Männer dicke Hose.

Um seinem besten Kumpel einen Gefallen zu tun, springt Alex kurzfristig als Verkäufer bei Miucci ein. Die Luxusmarke für Handtaschen und Damen-Unterwäsche ist natürlich so gar nicht seine Welt. Aber verkaufen, denkt er, kann man alles. Doch plötzlich soll Alex pinkfarbene Samtanzüge tragen und Gucci von Pucci unterscheiden. Dabei weiß er nicht mal, was eine Clutch ist, geschweige denn wie man sie hält! Was tun? Um seine neue Chefin zu beeindrucken, macht Alex erst einmal einen auf dicke Hose. Zu dumm nur, dass Victoria so verdammt attraktiv ist – und ihn schon bald durchschaut ...

Klappentext © Rowohlt Verlag

352 pages, Taschenbuch

First published December 1, 2012

25 people want to read

About the author

Mia Morgowski

22 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
3 (6%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Pixelnische.
93 reviews13 followers
December 30, 2012
Alexander Held ist Makler und arbeitet für ein renommiertes Maklerbüro. Dort geht es streng zu, sein Chef hat ein Punktesystem eingeführt und Alex gehört zu den Mitarbeitern, die auf der Abschussliste stehen. Als ob das nicht genug wäre, wird sein Kumpel Florian krank und Alex muss für ihn im Luxusladen Miucci einspringen. Was er dort erlebt, hätte er sich wohl auch nicht träumen lassen, er hat doch so gar keine Ahnung von Chloé, Versace und den neuesten Trendfarben des Frühjahrs. Das kann ‘was werden! Irgendwie geht hier auch so manches nicht mit rechten Dingen zu…

Mia Morgowski gehört zu den Größen ihres Genres, wie oben schon erwähnt, wurde eines ihrer Bücher bereits mit namenhaften deutschen Schauspielern verfilmt. Umso schöner, dass die Autorin sich die Zeit nahm und die Lesechallenge sowie unsere Leserunde begleitete. Als das Buch nach einer ziemlich langen Wartezeit hier eintraf, musste ich dann doch erst einmal schmunzeln. Ein grellpinkes Cover leuchtete mir entgegen, darauf blickt ein Küken in blauer Jeans keck zwischen zwei Eierschalenresten hervor. Das Coverbild an sich ist eher sinnbildc zu verstehen, denn um gelbe niedliche Küken geht es in »Dicke Hose« eher weniger; vielmehr musste sich der Protagonist mit so mancher zickigen Pute oder Henne auseinandersetzen. Im Buch selbst befindet sich ein weiteres witziges Gimmick in Form eines kleinen Daumenkinos, aber lasst euch selbst überraschen, was euch da erwartet.

Zwischen Glastresen und Regalmonster steht Mr. Spock und schaut mich fragend an. Bis auf seine Haare, die exakt der Regalfarbe entsprechen und die offenbar auch mit demselben Lack versiegelt wurden, ist alles an dem Kerl… beige. Hellbeige, um genau zu sein. [...] Wie ein gepelltes Ei mit Bart sieht er aus und verstärkt so auf wundersame Weise den außerirdischen Eindruck dieses Ladens. – Seite 65

Anders war manch Weibsbild in diesem Roman nicht zu bezeichnen, vor allem auf den ersten Seiten fuhr die Autorin gleich mal dicke Geschütze auf und präsentierte uns den wahrgewordenen Albtraum eines jeden Immobilienmaklers: hochnäsig, konsum- und luxusfixiert, am Geldbeutel eines reichen Mannes hängend, kopfüber in einen Farbtopf geplumpst und äußerst besitzergreifend sowie rücksichtslos. Wie ich solche Frauen verabscheue… brrr. Identifikation: Fehlanzeige! Um Himmels Willen, genauso möchte doch niemand sein… oder? Also ich jedenfalls nicht. Doch diese etwas durchgeknallte Barbiepuppe namens Britney – Namensähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig und von der Autorin nicht beabsichtigt – brachte mich dann doch zum Lachen, allein schon aufgrund ihrer eigenen Skurilität.

Unterhaltung pur

Skuril, das ist das Stichwort. Diese Eigenschaft trägt der Roman wie eine Fahne vor sich her, gepaart mit einer deftigen Prise Humor, der ein ums andere Mal auch in etwas seichtere Regionen abdriftet. Aber das ist ok, hey wir haben hier ein humorvolles Buch vor der Nase, keine ernste Lektüre. Kritisch kommt das Buch dann aber doch zwischen den Zeilen daher, wie ich immer wieder festgestellt habe. Trotz aller Flapsigkeit und lockerem Schreibstil - das Buch las sich sehr flüssig – steckt doch ein Fünkchen Ernsthaftigkeit und Wahrheit hinter den Buchstaben des Quietsche-Covers. Wer auf dicke Hose macht, hat meistens etwas zu verbergen und macht sich selbst größer, als er ist oder es nötig hat. So manches Lügengebilde wurde aufgebaut und in sich zusammengefaltet wie eine traurige, kaputte Ziehharmonika. »Lügen haben kurze Beine« heißt es so schön. Wie wahr, wie wahr.

»Guten Tag.« Angelockt von meinem Paradiesvogeloutfit , steuert sie zielstrebig auf mich zu. Leider fehlt ein Mann an ihrer Seite, mit dem ich das Verkaufsgespräch mal eben schnell abwickeln könnte. Sie ist allein, und sie sieht anstrengend aus. »Führen Sie auch Mulberry?«, will sie als Erstes von mir wissen. Ich sag ja: Ihr fehlt der Mann. Sie will ein Blackberry und hat sich im Laden geirrt. Kann ja mal passieren. – Seite 105

Wer sich in der Modewelt nicht so recht auskennt, der wird mit diesem Buch evtl. ein paar Probleme haben – zunächst. Wenn man aber einen geflissentlichen Blick ans Ende des Buches wirft, wird man mit Freude feststellen, dass sich dort ein recht ausführliches modisches Glossar befindet, welches so manche Unwissenheit rund um Prada, Kleidungsstil und Begriffen eines wahren Modeenthusiasten aus dem Weg räumt, natürlich nicht ohne die passende humorvolle Würze. Der Roman spielt zum größten Teil in einer Modeboutique für Luxusartikel und lässt auch die Gelegenheit nicht aus, die typischen Klischees dieser Branche aufzuzählen. Dies bringt die Autorin mit so einer direkten Art von Humor rüber, das man gar nicht anders kann, als sich zu amüsieren.

Kaum dass ich allein im Keller bin, hetze ich in die Haremskabine und schäle mich aus der pinkfarbenen Gefängniskleidung. Offenbar sind Freizeitklamotten nach Ladenschluss erlaubt. Endlich! Meine Rückverwandlung vom Zebra zum Menschen! – Seite 155

Kurzum: »Dicke Hose« ist mehr als nur heiße Luft zwischen Glamour & Handtäschchen, in diesem Roman steckt richtig Power. Er macht Freude, er unterhält für einige Stunden und strapaziert auch ein wenig die Lachmuskeln, sofern man mit dem Humor auf einer Welle reitet und nicht alles für bare Münze nimmt. Das Buch war mein erster Ausflug in diese Art der Unterhaltungsliteratur, welchen ich nicht bereut habe und mir durchaus vorstellen kann, in einem weiteren Buch der Autorin zu schmökern.

Mein Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch, auch für Leser die normalerweise kein Fan des Chicklits sind. Humorvoll, ironisch und ein tolles Lesevergnügen für das Wochenende!

Rezension © www.buechernische-blog.de 2012
Profile Image for Sarah.
240 reviews5 followers
December 28, 2012
"Dicke Hose" von Mia Morgowski hat mich, die ich eigentlich schon seit geraumer Zeit einen größeren Bogen um alles mache, das nach Chick-Lit aussieht oder klingt, mit seinem süßen Cover bestochen. Auch die Idee eines ausnahmsweise mal männlichen Protagonisten hat mir gut gefallen und Hoffnung gemacht. Leider habe ich mich getäuscht...

Inhalt: Alex ist eigentlich Makler für Luxusimmobilien in Hamburg, aber als solcher nur mäßig erfolgreich. Wenn er seinen Job behalten will, muss er sich noch einmal richtig ins Zeug legen. Allerdings hat er erst einmal Urlaub und freut sich schon auf seinen Ski-Trip...bis sein Kumpel Florian krank wird und ihn bittet, für ihn in der Luxusboutique seines Vaters einzuspringen. Miucci ist gar nicht Alex' Welt. Mit Handtaschen und bunten Klamotten hat er nichts am Hut. Doch um die attraktive Chefin zu beeindrucken, lässt Alex sich ordentlich was einfallen...

Normalerweise zeichnet einen Chick-Lit-Roman in der Regel eine etwas zickige, naive Anfang- bis Mittdreißigerin als Hauptprotagonistin aus, die sich unprofessionell und dämlich verhält und lügt, wo auch immer sie nur kann, wodurch sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, aber irgendwie doch den tollsten Job und den perfektesten Typen abbekommt. Die klischeehafte Art solcher Romane lässt mich vor ihnen zurückschrecken, denn über dumme, unsouveräne Protagonistinnen, die sich unglaubwürdig, aber vorhersehbar bis zum Geht-nicht-mehr verhalten, kann ich einfach nicht lachen. Irgendwie habe ich geglaubt, bei einem männlichen Macho könnte das anders sein und es könnte sich vielleicht sogar ein halbwegs glaubwürdiger Charakter entwickeln. Was auch immer mich zu dieser Hoffnung veranlasst hat, es war falsch. Die nervigen Eigenschaften der weiblichen Protagonistinnen können eins-zu-eins auf Alex übertragen werden.

Alexander Held, angeblich Makler in einem erfolgreichen Hamburger Immobilienbüro, ist in meinen Augen ein schrecklich undurchdachter, unstimmiger und ohnehin bis zum Ende unsympathischer Charakter. Das einzig Gute - neben dem süßen Cover und dem witzigen Daumenkino unten auf den Seiten - am ganzen Buch sind die teilweise sehr bissigen Kommentare des Ich-Erzählers, die er in seiner leicht prolligen Art über so ziemlich alles macht, besonders über Frauen, im Speziellen Diven. Leider wurde es aber nicht nur bei diesem sprachlichen Witz belassen, sondern der Roman wurde zusätzlich mit Chick-Lit-üblicher Situationskomik auf niedrigem Fettnäpfchen-Niveau vollgestopft - und das ruinierte von Anfang an den Aufbau eines stimmigen Charakters. Alex ist Hamburger Luxus-Immobilienmakler, Anfang 30, und kennt angeblich nicht eine einzige Modemarke. Kein Gucci, kein Prada, kein Versace. Die Preise dazu kennt er ohnehin nicht und aussprechen kann er auch nichts. Seine sprachlichen Fähigkeiten sowie sein Talent im Umgang mit Kunden tendieren ohnehin des Öfteren gen null, abgesehen von seinem höchst aussagekräftigen Lieblingslaut "Äh".

Während sich Alex durch die Gegend "äht", groteske (und völlig unnötige) Lügengeschichten spinnt und von einem schlechten Schenkelklopfer-Witzchen zum nächsten eiert, verhält er sich unglaubwürdig naiv und quälte mich als Leser mit seiner unglaublichen Dummheit. Nervlich war ich schon nach einem Bruchteil des Romanumfangs fast am Ende. Zudem sind die Fettnäpfchen-Situationen, in die Alex unglaubwürdigerweise stolpert, vorhersehbar und wirken, als seien sie nach einer Check-Liste für Chick-Lit-Witzchen abgearbeitet. Was mich besonders störte, war außerdem, dass teilweise sogar die Logik der gesamten Geschichte für einen einzigen müden Lacher über den Haufen geworfen wurde - nicht nur die Glaubwürdigkeit des Hauptprotagonisten, die ohnehin schon nach wenigen Seiten nicht mehr zu retten war. So ist die gesamte Handlung einfach nur bis zur Unerträglichkeit konstruiert und ich konnte nicht darüber lachen. Erst recht nicht über eine völlig unnötige Nebenhandlung mit einer jedes von Alex' Klischees über Frauen bestätigenden heiratswütigen Figur namens Tanja, die überhaupt keinen Raum in der Geschichte hatte und diese nur unnötig immer wieder unterbrach. Hier musste wohl zwanghaft eine Dreiecksbeziehung hereingewurstet werden.

Leider hat die Handlung dabei auch noch deutliche Längen und viele Witzchen wiederholen sich. Der wirklich recht gute, wenn auch Genre-angepasst einfache, Schreibsteil sorgt wenigstens dafür, dass sich das Buch recht schnell lesen und flüssig lesen lässt, auch wenn man dabei möglicherweise nervlich ein wenig leidet. Die Liebesgeschichte ist wieder ganz nett gemacht, konnte das Buch für mich dann allerdings auch nicht mehr retten, zumal das Ende für meinen Geschmack noch einmal alles, was der Roman zuvor an Konstruktion einer unsinnigen Handlung aufgefahren hatte, überbot.

Fazit: Trotz männlichem Ich-Erzähler ein Parade-Beispiel für sehr flache Chick-Lit. Eine unglaubwürdige Hauptfigur, deren Verhalten nicht im Mindesten zu ihrer Hintergrundgeschichte passen will, hangelt sich von einer Lüge und von einem Fettnäpfchen zum anderen. Abgesehen von ein paar bissigen Sprüchen, ist das Witz-Niveau niedrig und bietet nichts Neues. Der Roman hat Längen und die Handlung ist unerträglich konstruiert. Für wahre Chick-Lit-Fans, die nicht nach Glaubwürdigkeit suchen, vielleicht eine unterhaltsame Lektüre, für mich aber leider eine Nerven kostende Qual. Ich kann es nicht empfehlen und gebe - auch nur knappe - 2 Sterne.
22 reviews4 followers
January 20, 2013
Erster Satz:
"Sie wissen nicht zufällig, ob jemand in diesem Haus eine Katze hält?"

Cover:
Das Cover finde ich einfach nur niedlich. Die Hose passt super zum Titel und auch gut zur Geschichte. Das Küken ist auch auf jeder einzelnen Seite zu sehen und wenn man es schnell durchblättert ist es ein richtig schönes Daumenkino.

Meinung:
Dicke Hose von Mia Morgowski musste ich einfach lesen, weil mir alles Bücher die ich bis jetzt von ihr gelesen habe, gefallen haben. Der Schreibstil ist flüssig, locker und witzig. Erzählt wird die Geschichte aus Alex Sicht. Das aus einer männlichen Erzählperspektive erzählt wird, hat mir gefallen und das Buch noch witziger gemacht.

Alex, der Hauptprotagonist, ist Makler für Luxusimmobilien und prahlt vor seinen Freunden gerne wie erfolgreich er in dem Beruf ist, auch wenn das gar nicht stimmt. Immer dick auftragen, ein richtiger Macho eben. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich aber noch zu einem richtigen Mann. Ich musste ein paar mal über die Fettnäpchen in die Alex immer wieder gerät lachen. Ab und zu war ich aber auch ein bisschen genervt von ihm. Es gab Stellen im Buch in denen ich mich geärgert habe, dass Alex nicht einfach den Mund aufmacht und alles erklärt, anstatt so naiv alles laufen zu lassen. Im großen und ganzen ist er aber ein sympathischer Charakter.

Victoria ist eine Frau im besten Alter, die mit beiden Beinen im Leben steht. Natürlich war abzusehen das der machohafte Alex genau an so einer Frau, sein Herz verliert. Victora hat mir gefallen, aber auch wenn ich Alex sympathisch fand, konnte ich nicht so richtig nachvollziehen warum sie sich auf ihn eingelassen hat. Denn Alex kommt eher wie ein Trottel rüber und nicht wie der perfekte Mann. Dass er damit trotzdem das Herz von Victoria relativ schnell erobert ist natürlich schön aber für mich nicht ganz nachzuvollziehen.

Der beste Kumpel, der steinreich ist und bei dem zum Schluss alles ganz anders ist als es immer schien und der schwule Verkäufer von Miucci runden die Geschichte perfekt ab. Sehr gelungen fand ich auch Tanja, die schon nach einer Nacht mit Alex an ihre Traumhochzeit mit ihm denkt. Auch wenn die restlichen Charaktere nur oberflächlich ausgearbeitet wurden ,konnten sie mich doch alle überzeugen, denn alle sind auf ihre eigene Art sehr charmant.

Ein gelungener Cick-It-Roman. Leser, die einen tieferen Sinn suchen, sollten allerdings die Finger davon lassen. Auch wenn aus der Sicht eines Mannes erzählt wird, werden ziemlich viele banale Klischees angesprochen, was aber natürlich auch diesem Genre entspricht und in so ein Buch auf jeden Fall reingehört. Mir hat das Buch unterhaltsame Lesestunden beschert und ich habe es an zwei Abenden ausgelesen. Am Ende gibt es noch ein Modeglossar von Alex, was ich als eine gelungene Idee findet, die das Buch noch abrundet.

Fazit:
Dicke Hose ist ein unterhaltsamer Chick-It-Roman, der mit seiner spritzigen Erzählperspektive überzeugen kann. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.
1 review1 follower
December 30, 2012
Inhalt:
Alex Held macht gerne einen auf dicke Hose. Deshalb sagt er auch nicht nein, als er für seinen Kumpel Flo im Modegeschäft Miucci einspringen soll. Die Luxusmarke für Handtaschen und Damen-Unterwäsche ist für ihn eine neue Welt, doch verkaufen kann man laut Alex alles. Dumm nur, dass er in Wirklichkeit Makler ist und er damit seine neue Chefin wohl kaum beindrucken kann.
Eine Geschichte rund um einen selbstverliebten Mann, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und der Moral, dass Lügen immer kurze Beine haben!

Rezension:
Als Makler in Hamburg hat es der 32-jährige Alex nicht immer leicht. Vor allem, wenn die Interessenten ihre Frauen zu einer Wohnungsbesichtigung mitbringen. Er kann nicht mit Diven und so ist es nicht verwunderlich, dass er bei seinem Chef auf der Beliebtheitsliste ganz unten steht.
Als Flo, der wohlhabende Sohn des Unternehmers einer Luxusmarke, eine Aushilfe für sein Geschäft sucht, fällt die Wahl auf Alexander.
In einer Welt aus Unterwäsche und Handtaschen findet der sich aber nur schwer zurecht und kann eine Kelly nicht von einer Marcie unterscheiden. Und haben die Handtaschen eigentlich auch Nachnamen?
Seine neue Chefin Victoria ist verwundert, hat man ihr doch zuvor gesagt, dass der Neue bereits bei Prada gearbeitet hat.
Alexander Held ist gar kein so großer Held, als er sich von einer Lüge in die nächste stürzt, bis seine Unwahrheiten mit einem großen Tusch über ihn hereinbrechen.
Und neben all dem Stress in der Arbeit, spielen auch noch seine Gefühle verrückt.

Mia Morgowski schreibt in diesem Buch aus der Sicht eines männlichen Protagonisten. Dies war für mich Premiere und ich war positiv überrascht. Alexander ist zunächst der unsympathische Part der Geschichte, der schon mal den ein oder anderen derben Spruch auf den Lippen hat und sich weder mit Diven, noch mit Schwulen abgeben will. Doch mit der Zeit möchte man ihn bei der Hand nehmen, ihn auf den richtigen Weg führen und manchmal einfach nur in das Buch hineinschreien, dass nun der richtige Moment wäre, alles aufzuklären.

Wie sich schon vermuten lässt, kommt es zu einem großen Finale, in dem alle Lügen aufgedeckt werden. Die Autorin hat einen interessanten Weg gefunden, alle Handlungen zusammenlaufen zu lassen und überzeugt mit einem realistischen und humorvollen Ende.

Alle handelnden Personen werden eingehend beschrieben und wurden liebevoll gezeichnet. Der Leser erhält einen guten Einblick in das Umfeld des Protagonisten und es macht Spaß, Alexander in der Versace-Woche zu begleiten.

Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend locker und einfach gehalten, viele wörtliche Reden bereichern den Text und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss.

Auf knapp 350 Seiten erhält man eine in sich stimmige Geschichte, die den Leser unterhält und zeitweise für Lacher sorgt.
Ein Buch, dessen Inhalt auch auf der Kinoleinwand vorstellbar wäre!
1 review
December 30, 2012
Gute kurzweilige Unterhaltungsliteratur
Inhalt:
Der 30-jährige Immobilienmakler Alexander Held tut einem Freund einen Gefallen und springt für eine Woche bei dessen Arbeit ein – als Geschäftsführer in einem Modegeschäft. Doch abgesehen davon, dass er weder Prada noch Versace kennt und verschiedene Farben und Taschenmodelle nicht auseinanderhalten kann, verstrickt er sich in viele Lügen und Missgeschicke und hat von Frauen und der Modewelt keine Ahnung. Da ist es für ihn gar nicht so einfach die Situation unter Kontrolle zu behalten und sowohl mit seinen neuen Arbeitskollegen Kai und Victoria als auch seinem eigentlichen Chef bei Hambitare Immobilien klarzukommen und alle zufriedenzustellen.
Meine Meinung:
Die Charaktere sind einfach gestrickt und die Story relativ vorhersehbar und doch hat es Mia Morgowski geschafft mich mit ihrem neuesten Roman zu überzeugen, jedoch muss man sich hierfür auf kurzweilige Unterhaltungsliteratur, verpackt in eine unrealistische Geschichte mit vielen Vorurteilen und Klischees, einlassen, denn Alex ist ein Macho wie er im Buche steht.
Ich fand vor allem die bissigen Kommentare und Gedanken des Protagonisten Alex zum Teil sehr unterhaltsam. Es war zwar unter anderem unglaubwürdig, dass er sich so gar nichts merken kann und selbst von den bekanntesten Modemarken wie Prada und Gucci noch nie etwas gehört hat, aber dass ein Mann sich über die Größe von Frauenhandtaschen lustig macht, die Farbe Desert Rose nicht kennt und diese nicht von Amber-Litschi unterscheiden kann, ist wahrscheinlich keine Seltenheit. Alex ist jedoch ein guter Kerl, der im Laufe der Geschichte merkt, dass nicht alles was glänzt Gold ist.
Viele Details wie zum Beispiel die Innenseite des Covers und das Daumenkino am unteren Buchrand, aber auch inhaltliche Kleinigkeiten, auf die ich an dieser Stelle jedoch nicht näher eingehen möchte, um nicht zu viel zu verraten, haben das Buch für mich abgerundet.
Fazit:
Wenn man sich anstatt auf ein tiefgründiges Buch auf Unterhaltungsliteratur einstellt, ist es insgesamt ein Buch, das man in kurzer Zeit lesen kann, da es gut und flüssig geschrieben ist und mit Witz und Bildhaftigkeit überzeugt. Von mir gibt es daher 4 Sterne.
2 reviews
December 28, 2012
Unser Protagonist Alex Held – eigentlich Makler von Beruf – vertritt aus Gefälligkeit seinen vorgeblich kranken Kumpel Flo als Verkäufer in der exklusiven Hamburger Modeboutique dessen Vaters. Von Mode hat er allerdings überhaupt keine Ahnung. Luxus-Handtaschen und –Damenbekleidung sind so gar nicht seine Welt. Um dennoch vor der engagierten Mitarbeiterin Victoria bestehen zu können, verstrickt sich Alex in ein Netz aus Schwindeleien und Intrigen. So verursacht er ein komplettes Wirrwarr, in dem die verschiedensten Romanfiguren eine Rolle spielen: Sein Chef, ein neuer und ein alter Kollege, eine Stammkundin, seine Möchtegern-Braut, Immobilieninteressenten, der Boutique-Besitzer, Flo und nicht zuletzt Victoria, in die Alex sich verliebt. Ob Vic ihn erhören wird, obwohl sie schon längst durchschaut hat, dass Alex nur einen auf „dicke Hose“ macht?
Das Buch muss einfach jeder lesen, der oft und gerne lacht. Über Alex‘ Gedanken und Äußerungen, die er raushaut, kann man sich nur kaputtlachen. Und das Schöne – obwohl von einer Autorin geschrieben und äußerlich in pink gehalten, ist das Buch durchaus auch für Männer lesenswert. Wie schon frühere Romane von Mia Morgowski ist es nämlich aus Männersicht geschrieben und werden in ihm „typisch männliche“ Themen behandelt wie Machotum, Stammtischkumpelei, Balzgehabe von Männern, Abneigung gegenüber Homosexuellen.
Schön ist der Buchtitel, der die Redenswendung „einen auf dicke Hose machen“ aufnimmt und so bestens zu Alex passt, der sich eben genauso verhält. Trotzdem ist er eine Figur, die man einfach gernhaben muss.
Das pinkfarbene Cover mit dem gelben Küken ist treffend zum Buchinhalt gewählt. Beide Farben spielen auf die Designer-Anzüge an, die Alex‘ ungeliebte Arbeitskleidung sind. Im Buchladen ist dieses Cover ein eyecatcher.
Abschließend sei noch auf eine Besonderheit hingewiesen: In den unteren Ecken der Buchseiten mit ungerader Seitenzahl sind gezeichnete Küken abgebildet, die sich als „Daumenkino“ blättern lassen.
Das Buch kann ich nur weiterempfehlen.

Profile Image for Anica.
556 reviews
January 5, 2013
Mia Morgowski macht mit ihrem neuen Roman "Dicke Hose" stilistisch da weiter, wo sie mit "Die nächste, bitte" aufgehört hat. Was deutlich zum Ausdruck bringt, dass die Geschichte viel ausgeklügelter und logisch daher kommt, als noch bei ihrem Debüt. Obwohl ich ehrlich sagen muss, dass mich das Cover zuerst mal so gar nicht angesprochen hat. Ebensowenig wie der Klappentext. Aber als ich dann eine längere Leseprobe gelesen habe, war klar, das Buch muss ich haben und lesen!

Und um es gleich vorweg zu nehmen, auch dieses Mal kann die Geschichte rund um den Makler Alex, der wegen eines Freundschaftdienstes als Verkäufer in einer Nobelboutique landet, überzeugen. Natürlich ist vieles im Buch vorhersehbar, klar. Insbesondere die Tatsache, dass Alex so lange braucht, um zu kapieren, wie der Hase läuft, ist als Leser etwas gewöhnungsbedürftig, weil es eben doch von Beginn an zu offensichtlich ist. Aber trotzdem ist das Buch von vorne bis hinten amüsant und der schlagfertige und teils bitterböse-zynische Humor von Morgowski ist teilweise zum Totlachen. Auch mit Klischees an sich wird überhaupt nicht gegeizt. Aber manchmal sind die so liebevoll ausgearbeitet, dass es nur noch niedlich und amüsant ist.

Das einzige Manko ist vielleicht der Anfang. Bis Alex endlich bei Miucci als Verkäufer landet, gehen 60 Seiten ins Land, die sich ein wenig ziehen. Auch das Ende ist mir schon wie bei "Die nächste, bitte" zu abgebrochen und zu plötzlich. Schade, weil 1 oder 2 Sätze mehr und es wäre in meinen Augen stimmiger gewesen.

Nichtsdestotrotz ist "Dicke Hose" wieder sehr lustig, absurde und teilweise abgedrehte Unterhaltung, mit einem Helden, den man irgendwie mögen muss. Auch nicht unerwähnt sollte das sehr witzige Daumenkino sein. Da kann man nur sagen, bitte mehr von solchen Büchern, Frau Morgowski!
Profile Image for Angelique's Leseecke.
1,041 reviews5 followers
December 26, 2012
Alexander Held ist ein Immobilienmakler, der mit seinem Freund Florian in den Skiurlaub fahren will. Dieser wird jedoch krank und bittet Alex ihn aus der Bredouille zu helfen und ihn in seinem Laden im "Miucci" in Hamburg zu vertreten. Alex ist der Meinung, er sei so brillant, das er alles verkaufen kann, also sagt er zu. Nur war ihm nicht klar, dass man Ahnung von Klamotten haben sollte, um exklusive Mode zu verkaufen. Hier beginnt eine Verkettung unglücklicher Umstände, Alex gerät von einer peinlichen Situation in die nächste. Oft ist er aber selbst dran Schuld, da er ständig lügt und von Mode absolut keine Ahnung hat. Laufend sagt er: "Ich bin von Prada." weiß aber gar nicht, was oder wer das ist....

Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen, denn durch die viele wörtliche Rede ist die Geschichte sehr lebendig und superwitzig. Zum Glück war ich allein in der Wohnung, denn ich musste oft laut lachen. Die Beschreibung der Protagonisten ist einfallsreich und wie aus dem Leben gegriffen. Mia hat in ihrer tolle Geschichte viele verschiedene Charaktere beschrieben und ihnen Leben eingehaucht. Die Beschreibung der Mode hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Alex in einem kanariengelben Anzug von Versace, einfach zum Brüllen komisch, aber es sind ja schließlich "Visage-Wochen".

Dieses Buch hat mir die Regentage sonnig erscheinen lassen. :-)
Profile Image for Butterblume.
180 reviews99 followers
February 4, 2013
Alex Held ein Mann der eigentlich als Makler in Hamburg arbeitet tut seinem besten Freund Florian einen Gefallen und vertritt ihn in einem teuren Modegeschäft.
Da Florian Alex als Profi und ehemaligen Mitarbeiter bei Prada angewiesen hat, ist das Chaos vorprogrammiert, denn Alex hat von Mode absolut keine Ahnung und dann gibt es da auch noch privat so einige Ungereimtheiten...

Ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch und ein toller Stimmungsaufheller!
Der Schreibstil ist locker,flüssig und verständlich. Was anderes hätte mich auch schwer gewundert schließlich ist das Buch zum abschalten und einfach mal die Seele baumeln lassen da.
Die Charaktere waren alle klasse, besonders von Alex war ich schwer begeistert!
Seine Gedankengänge waren urkomisch und allgemein gab es in dem Buch so einige wirklich witzige Momente.
Spannung darf man nicht erwarten, wobei der Punkt das Alex immer mehr ins Chaos schlitterte, schon einen gewissen Spannungsbogen aufbaute.
Niedlich war auch das "Daumenkino" (nennt man das so?") das am unteren Rand neben der Seitenzahl zu sehen war. Wenn man ganz schnell blättert sieht man erst ein Ei, dann wie ein Küken aus dem Ei schlüpft und....mehr sag ich nicht :-D
Das Daumenkino passte auch gut zur Handlung.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch!
Profile Image for Julia.
12 reviews4 followers
December 26, 2012

I love love love it

Inhalt:
Alex ist eigentlich Immobilienmakler, doch um seinem kranken Freund zu helfen, springt er in seinem Urlaub für ihn bei "Miucci" als Verkäufer ein.
Bei "Miucci" dreht sich alles um Luxushandtaschen, sündhaft teure Unterwäsche und die neuesten Modetrends aus Mailand - davon hat Alex leider so gar keine Ahnung!
Doch davon darf er sich nichts anmerken lassen und so verstrickt er sich immer mehr in ein Netz aus Lügen und kreativen Einfällen, lässt dabei keinen Fettnapf aus und verliebt sich auch noch Hals über Kopf...
Kann das gut gehen?

Fazit
Einfach herrlich, urkomisch erzählt und locker flockig zu lesen. Wer witzige Romane mag, ist hier bestens beraten und sollte sich das neueste Werk aus Mia Morgowskis feder nicht entgehen lassen.
jedes mal, wenn man als Leser denkt, dass es für Alex nicht schlimmer kommen kann, wird noch Einer obendrauf gesetzt und man bekommt einen neuen Lachanfall beim Lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und am Ende schlägt man das Buch gut gelaunt und zufrieden zu - so muss es sein.
Demnach Leseempfehlung für schmuddelige (und auch sonnige) Tage, denn danach hat man garantiert gute Laune!


Profile Image for Marie.
8 reviews14 followers
January 12, 2013
Ein Buch, das auf den 1. Blick Spaß verspricht, denn schon das Cover lässt mich, wenn nicht lachen, so doch zumindest oft schmunzeln. Ein Küken in Jeans, das so komisch es klingt, sehr gut zum Buch passt.

Eigentlich wollte Makler Alexander Held nur einem Kumpel helfen und schon wurde aus dem Ski-Urlaub in St.Anton ein Nebenjob bei Miucci. Sein Kumpel Florian, der ihn eigentlich in den Ski-Urlaub begleiten sollte, ist kurzfristig erkrankt und irgendjemand muss sich ja um den Laden kümmern. Wenn Macho Alex wüsste, dass er dort seine Traumfrau trifft… Wird er es schaffen Victoria von seinen Qualitäten zu überzeugen?

Mia Morgowski erzählt mit frecher Schnauze aus dem Leben des Maklers Alexander Held, der vor seinem Urlaub kurz vor dem Rauswurf im Maklerbüro steht. Als sein Kumpel ihn wenig später um Hilfe bittet, lässt Alex unter der Führung von Mia Morgowski kein Fettnäpfchen aus.

Mir persönlich hat dieser überaus humorvolle Roman sehr gut gefallen. Der freche Stil der Autorin überzeugt und bietet genau die richtige Unterhaltung für verregnete Winternachmittage auf dem Sofa.
34 reviews1 follower
May 23, 2013
Also so wirklich weiß ich ja nicht, was ich zu dem Buch sagen soll.... Irgendwie hat es mich nicht so wirklich überzeugen können, obwohl es von der Story her gar nicht so schlecht war, deshalb kann ich mich auch nicht zu weniger wie drei Sternen durchringen.
Aber das Alex so lange braucht bis er endlich merkt, was für ein blöder A... sein Kumpel Florian ist und von anderen auch noch mit der Nase draufgestoßen werden muss, dass war dann doch etwas zu langatmig für meinen Geschmack. Und dann erst Alex "Verlobte" Tanja. Die ging ja mal überhaupt gar nicht. Und Frau Grünewald war für meinen Geschmack auch etwas "dürbert,
Was ich sehr Schade finde ist, dass ausgelassen wurde, wie Alex am Ende doch noch den Score knackt und wie sein Chef und Marcel darauf reagieren. Aber da wird sich Frau Morgowski schon was bei gedacht haben...
Profile Image for Lauri.
26 reviews
December 30, 2012
Das Buch Dicke Hose ist ein gelungener Roman voller Witz und Humor. Der Protagonist Alex Held stolpert darin von einem Schlamassel ins Nächste und ist sich dessen nicht einmal bewusst. Auch wenn er dabei manchmal doch sehr naiv erscheint mit riesengroßen Scheuklappen vor den Augen und sein Frauenbild nicht das allerbeste ist, hat man ihn doch von Anfang irgendwie gern, er ist eben der loddrige Typ von nebenan, wie man ihm jeden Tag begegnet. Auch die weiteren Figuren sind mit Liebe gestaltet, wenn auch ihr Verhalten manchmal nur Alex, aber nicht den Leser überzeugt. Ich finde die Komödie ist eine wirklich nette Abendunterhaltung, die sich gut nebenbei genießen lässt.
Displaying 1 - 14 of 14 reviews

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