Der Autor hat mehr als genug Erfahrung mit Arbeit in Krisenregionen. Und er pflückt hier auseinander, was die Medien aus Katastrophenberichterstattung machen. Jeder, der irgendeiner Organisation was spendet, sollte das mal lesen. Vor allem die Kapitel über die Sichtweise, die wir entwickeln, wenn die eigentlich notwendige und sinnvolle Leistung in den Medien eigentlich keinen Widerhall findet - das griffigste Beispiel: Der Bau schnöder Latrinen ist ja wichtiger als man so ahnt - aber hat schon jemals jemand einen entsprechenden Spendenaufruf gesehen? Und wenn ja - hat er dann dafür auch in die Tasche gegriffen? Sehr lehrreich - ich werde das Buch weiter reichen - per Bookcrossing oder im Bekanntenkreis. Das sollte wirklich noch viel mehr Leser finden. Und als Allererste kriegt es meine Kusine - die ist immerhin Journalistin.