Oft habe ich mich mit den Werken von Hesse auseinandersetzen müssen. Und das habe ich auch gerne gemacht. Seine Orientierung an das Orientale gefällt mir, aber nur bis zu einem Punkt. Die Idee seiner geistigen "Morgenlandfahrt" finde ich etwa übertrieben (wie er das in Siddhatha darstellt.)
Kein anderes Buch von Hesse hat mich so berührt wie der Steppenwolf.
"Ich Steppenwolf trabe und trabe, Die Welt liegt voll Schnee, ..... Ach, ist denn alles von mir geschieden, Was das Leben ein bißchen fröhlicher macht? ..... Trage dem Teufel zu meine arme Seele."
Wer kann sich mit diesen hübschen Worten nicht identifizieren. Der moderne Mann ist Teil-Wolf, Teil-Mensch. Diese pseudo-Existenz kann ich sehr gut verstehen und erinnere mich daran, wie ich die Gänsehaut bekommen habe, als ich den Roman gelesen habe.