Bislang steht das facettenreiche Engagement an den Runden Tischen der Bezirke im Schatten der Leistungen des Zentralen Runden Tisches der DDR. Dessen tatschlicher Bedeutung wird man damit allerdings nicht gerecht. In dieser Studie geht es um die Rolle und Funktion der 15 Runden Tische der Bezirke im ostdeutschen Transitionsprozess und um deren spezifischen Beitrag zur Demokratisierung in den Regionen. Aufgaben und Arbeitsweisen, aber vor allem unmittelbare Einfluss- und Wirkungsmglichkeiten lassen die Runden Tische der Bezirke uerst unterschiedlich erscheinen. Allein dadurch wird die Vielfltigkeit der Prozesse whrend der nur wenige Monate dauernden Demokratisierung von unten erkennbar. Dieses Spektrum ist nicht zuletzt auch Ausdruck einer eigenstndigen, durch zivilgesellschaftliche Aktivitten geprgten Demokratisierung der DDR.