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Givrée

Mais qui est givrée ? Est-ce Marie l'effrontée que le sexe ennuie ? Est-ce l'histoire de cette accumulation de réfrigérateurs ? Ou notre époque de communication qui, à force de mensonges, a terrassé le sens commun ? Quel rapport y a-t-il entre les centres d'appel et la paternité ? Entre l'amour et l'électroménager, et particulièrement le frigo ? Vous apprendrez beaucoup de choses sur ce dernier, mais sans doute pas tout. Certains sujets, tel le phénomène bien connu des hommes qui n'y trouvent jamais rien, et l'explication controversée qui prétend qu'ils sont, depuis la nuit des temps, des chasseurs au regard exercé à se porter au loin pour apercevoir le gibier et non sur l'étagère du frigo pour dénicher la cuisse de poulet derrière le pot de confiture, ne sont pas abordés. N'est pas non plus abordé le cas de Clara Adélaïde Girardon, la belle tourangelle, qui demanda en janvier 1922 un brevet pour un appareil dénommé Grigorific et ne le fabriqua jamais. Tout ne sera donc pas dit à son sujet dans ce roman drôle et tendre... mais c'est pourtant grâce à lui que Marie découvrira combien les "presque rien" nous changent plus sûrement que les grandes idées.

154 pages, Paperback

First published March 1, 2006

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About the author

Alain Monnier

46 books2 followers

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5 stars
5 (17%)
4 stars
6 (21%)
3 stars
13 (46%)
2 stars
3 (10%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
112 reviews16 followers
October 29, 2015
Die entzückende aber etwas unterkühlte Französin Marie, bestellt einen Kühlschrank für ihre Wohnung in Toulouse, doch als dieser ankommt, muss die Mitdreißigerin feststellen, dass das Gerät defekt ist. Marie wendet sich an die Servicehotline der Firma und erhält umgehend Besuch von einem Handwerker, der ihr schließlich mitteilt, dass sie auf ein Ersatzteil aus Indonesien warten muss. Unterdessen erlebt Marie eine Reihe von Ereignissen, die ihr nach und nach 16 weitere Kühlschränke bescheren, doch keines der Modelle scheint so recht zu funktionieren.In ihrer Wohnung ist kaum noch Platz um sich zu bewegen, doch Maries Kühlschrankmisere bleibt nicht lange unbeobachtet und schon bald melden sich Zeitungen und Fernsehsender, um über Maries Vorfall zu berichten.

Mit diesen wenigen Zeilen, könnte man das skurrile und liebenswerte Buch von Alain Monnier zusammenfassen, jedoch steckt in diesem französischen Roman viel mehr, denn im Vordergrund des Buches stehen nicht etwa die Kühlschränke, sondern Marie und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen.Der Leser begegnet in der Geschichte Maries Mitmenschen, die alle in verschiedenen Verhältnissen zur Hauptprotagonistin stehen und wir erleben, wie diese Beziehungen durch Maries Kühlschrankproblem beeinflusst werden. Wir lernen Maries Liebhaber kennen, ihren Freund und Schriftsteller, ihre gute Freundin und die Herren der Servicefirma, aber können vor allem Maries Weiterentwicklung miterleben.

Anfangs erscheint die Französin recht kühl und ein wenig leidenschaftslos, doch mit der Zeit ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen. Marie ist eine eigenwillige Person, die stets die Fassung bewahrt und die mit ihrer direkten Art, ihren Mitmenschen schon mal auf die Füße treten kann. Mit der Zeit entdeckt man allerdings Maries weiche Seite, vor allem wenn es um ihr Liebesleben geht. Mit ihren Ecken und Kanten, wurde sie sehr authentisch gezeichnet und ist mir sehr sympathisch geworden.Die anderen Charaktere wurden eher oberflächlich beschrieben, doch trotzdem schaffte es der Autor, eine bildhafte Beschreibung der Protagonisten zu kreieren.

Besonders begeistert war ich von dem übergeordneten Erzähler, der den Leser in der Gegenwartsform durch die Geschichte führt. Sachlich und mit einer gewissen Distanz, berichtet der Außenstehende von den Geschehnissen und spricht die Leserschaft stellenweise direkt an. Somit fühlt man sich als Teil der Geschichte, behält stets den Gesamtüberblick und bekommt einige Hintergrundinformationen geliefert. Teilweise ist der Erzähler seiner Protagonistin ein wenig voraus und sieht Geschehnisse eintreten, von denen Marie selbst noch nichts weiß . So wirkte der Schreibstil sehr besonders, ein wenig poetisch und verströmte ein einzigartiges französisches Flair.

Der Roman konnte zwar mit keinem fesselnden Spannungsbogen aufwarten, aber es ist ein Buch, dass mich einerseits mit einer herzerwärmenden und komischen Geschichte amüsieren und andererseits mit viel Tiefgründigkeit zwischen den Zeilen überraschen konnte.
Profile Image for Martine.
537 reviews
June 10, 2021
La couverture montre un photomontage d'une femme moderne des années 60, 70 avec un réfrigérateur de la même époque, sur un fond évoquant un mur bleu ciel légèrement jauni et une chaise en métal et formica d'un jaune verdâtre.
Marie, le personnage central, est décrite surtout physiquement, on ne sait pas grand-chose de ses occupations, elle est aussi définie par ses relations avec les hommes (son confident, son amant, son père, son grand-père). A peine fait-on mention qu'elle a un travail. Elle est aussi très passive, sauf quelques moment où elle contient quelques crises d'hystérie. Bref, une vraie caricature de femme.
L'écriture aussi, est un peu datée, un peu vieille France, même s'il est rare qu'un narrateur - aussi omniscient soit-il - s'adresse si clairement au lecteur, avec autant de connivence. Je l'imagine presque riant, nous filant quelques petits coups de coude aux moment les plus truculents.

Aussi, c'est toujours avec surprise que la contemporanéité (enfin celle d'il y a quinze ou vingt ans) fait irruption dans le récit, pour nous rappeler que tout cela se passe au début des années 2000.

Là où Marie pèche aussi, c'est qu'elle se laisse vivre. Elle a des aspirations, des envies, mais tout cela est très flou et elle ne fait pas grand chose pour que ça change. Les évènements arrivent et elle les prends non pas en plein conscience, mais comme ils viennent : elle s'en accommode mollement. Les solutions aussi, arrivent de même et reçoivent le même accueil. Colère, amour, épreuves, comme le dénouement sont toutes de façade "parce que, bon..." ou "parce que c'est comme ça..." et l'auteur ne cache pas son mépris des personnages, il en fait même son miel, dans la connivence qu'il impose au lecteur, en critiquant un petit peu tout : société de consommation, globalisation, solitude, honte, conventions, art,... il déplore et se moque de tout, même des solutions qu'il apporte lui-même, comme l'Amour, oui, celui avec un grand A.

Malgré cela, il y a quelque chose d'attachant, qui fait que l'on arrive jusqu'à la fin en un temps relativement court, sans s'être ennuyer, et je ne saurait dire de quoi il s'agit.
Profile Image for Alexa.
258 reviews8 followers
March 16, 2024
Auf Französisch vielleicht ganz amüsant, in der deutschen Übersetzung total nervig. Ich hatte etwas im Stil von „Gut gegen Nordwind“ erwartet, aber diese Story mit ihren unglaubwürdigen Protagonisten ist nur albern. So was mag ich nicht fertig lesen…
Profile Image for Ina Vainohullu .
891 reviews17 followers
April 4, 2015
Meinung:

Wenn ein Buch solch einen kuriosen Titel trägt, das Cover durch solch auffällige Farben direkt ins Auge sticht, der Klappentext eine bizarre Geschichte verspricht und der Roman noch dazu von einem französischen Romancier stammt, dann kann ICH unmöglich an diesem Werk vorbei gehen, denn französische Autoren haben eine besondere Art zu schreiben, ich kann nicht benennen was genau es ist, das sie so einzigartig macht, es ist einfach da. So auch bei Alain Monnier.

Manch einer mag seinen Schreibstil als hochtrabend oder schwer verstehend betrachten, auf mich hingegen wirkt er beinahe poetisch. Ich schätze diese "blumige" Art und die Wortspielerei, mit der uns Alain Monnier hier beglückt sehr, auch wenn ich gestehen muss, das ich manch einen Satz wiederholen musste um ihn gänzlich zu erfassen.

Die Geschichte an sich ist schnell erzählt und auch wieder nicht. Auf den ersten Blick erscheint es, als ginge es hier einzig und allein darum, das eine Mittdreißigerin einen Kühlschrank geliefert bekommt, der nicht funktioniert. Als sie sich an die Hotline der Firma wendet beginnt ein Spießrutenlauf, in dessen Verlauf Marie in den Besitz weiterer 16 nicht wirklich funktionstüchtiger Kühlschränke gelangt, teils durch sehr sonderbare Ereignisse, teils aus charmanten Beweggründen ihrer Mitmenschen. Dieses Wirrwarr bringt ihr sogar die Zeitung und das Fernsehen ins Haus. Die Geschichte wirkt amüsant und unterhaltend. Das ist sie auch und doch, betrachtet man die Geschichte etwas eingehender und liest ein wenig zwischen den Zeilen, dann erkennt man das sich hinter der Fassade eine tiefgründige Erzählung über zwischenmenschliche Beziehungen verbirgt und darüber wie wir mit ihnen umgehen, wie wir sie oft kaum bewusstwahrnehmen, bis uns ein ungewöhnlicher Vorfall dazu bewegt hinzusehen und uns durch Zufälle und verrückte Umstände dazu bringt uns in das Leben anderer hineinzudenken und uns vielleicht sogar ein Stück weit einzumischen.

Denn im Vordergrund stehen nicht etwa die Kühlschränke die wie stolze Megalithen Maries Wohnung einnehmen, sondern die Beziehungen die, durch einen defekten Kühlschrank hervorgerufen, entstehen, sich festigen oder erholen. So finden durch diesen glücklichen Umstand des Defekts beispielsweise nicht nur Maries Freundin und der Möbelpacker zueinander, sondern Marie selbst erkennt plötzlich wem ihr Herz gehört, wen sie aus ihrem Schneckenhaus herauslocken möchte und wem sie im Herzen längst verziehen hat.

Marie ist eine liebenswerte, wenngleich auch stark eigenwillige Protagonistin. Sie hat eine sarkastische Ader, besitzt eine blühende Fantasie und nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Häufig neigt sie genau deshalb dazu, ihre Mitmenschen vor den Kopf zu stoßen, doch damit kann sie wunderbar leben.
Hier erwartet den Leser ein Potpourri aus ungewöhnlichen, grundverschiedenen, aber allsamt liebenswerten Charakteren.

Ich hatte viel Freude an dieser, nur 160 Seiten starken Geschichte, die auch wenn es so klingen mag, von einer klassischen Romanze weit entfernt ist. Hier ist die Mischung aus Tiefgang, L'Amour und Amusement perfekt aufeinander abgestimmt und auch wenn ich zunächst skeptisch war, konnte mich das Buch am Ende doch vollends überzeugen.

Allerdings musste ich das Gelesene erst etwas sacken lassen um die Komplexität dieses doch recht kurzen Werkes vollends zu erfassen.

Fazit:
"Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" ist ein wundervoller französischer Roman, der durch seinen poetischen Schreibstil und die Tiefgründigkeit zwischen den Zeilen besticht und mich auf den zweiten Blick vollends begeistern konnte.

Freunden der Romane von Anna Gavalda oder Francois Lelord möchte ich dieses Buch unbedingt empfehlen. Es wird ihnen gefallen.
©Ina's Little Bakery
Profile Image for Julia.
139 reviews3 followers
May 15, 2015
„Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe.“ Hach…der Titel ist einfach genial! Und für mich persönlich war er auch der Grund dieses Buch zu lesen. Leider hält ein Titel nicht immer was er verspricht und so leider auch hier. Ich erwartete eine lustige Geschichte über einen skurrilen Vorfall, in dem zufälligerweise viele Kühlschränke vorkommen. So etwas in der Art wird dem Leser auch geboten, allerdings in einer Form, für die ich mich persönlich absolut nicht begeistern konnte.

Marie lebt in Toulouse. Eigentlich hat sie sich nur einen neuen Kühlschrank gekauft, doch wie das nun einmal ist, muss ein Teil ausgetauscht werden. Das dauert…Und so bekommt sie einen Ersatzkühlschrank. Doch nicht nur einen..durch die absurdesten Zufälle, landen am Ende sage und schreibe 17 Kühlschränke in Maries kleiner Wohnung..Sei es nun der nette Telefonist, das Fernsehen oder ihr Vater – die Kühlschränke kommen von überall her. Aber wie lebt man mit so vielen Kühlschränken? Ist so etwas vielleicht sogar Kunst?

Hm…das Thema auf den Punkt zu bringen ist eher schwer. Denn eigentlich handelt das Buch genau davon: zu viele Kühlschränke bei einer Frau. Die Handlung bietet also nicht allzu viel an. Es geht vielmehr um Probleme mit Service, die kleinen Pannen des Lebens, natürlich auch Maries Privatleben und naja...man kann wohl insgesamt vom Thema „Leben“ sprechen. Das ist zwar sehr schwammig, aber so verhält es sich nun einmal mit diesem Buch.


Das Besondere an diesem kleinen, dünnen Büchlein ist der Erzählstil. Auch hier fällt die Beschreibung schwer. Man kann sagen, dass die Geschichte von einem wertenden und außenstehenden Er/Sie-Erzähler erzählt wird (ach wie peinlich, trotz Deutschstudium fällt mir die korrekte Erzählart grad nicht ein…). Die Sätze sind nüchtern, aber eben auch sehr wertend. Man kann sagen, dass der Erzähler mit dem Leser kommuniziert und man diese Geschichte einfach nur betrachtet. Das kann zwar sehr lustig sein und ist auch eine nette Abwechslung, doch hier nervt es auf Dauer leider nur.

Des Weiteren gefielen mir die Charaktere ganz und gar nicht. Marie ist eine mir völlig unverständliche Persönlichkeit die in ihrem Leben scheinbar so gar nichts macht. Oh nein…sie hat eine Affäre mit „dem Liebhaber“, obwohl sie ja „den Schriftsteller“ liebt und…achja…man arbeitet wohl gern mit Klischees.

Anfangs gefiel mir der Stil noch gut, doch leider verlor ich zum Ende hin jegliche Motivation. Das Lesen hat keinen Spaß mehr gemacht, sondern war nur eine zähe Angelegenheit. Dennoch gibt es einige, die dieses Buch sehr mögen. Und wie es nun mal ist, das Meiste bleibt Geschmackssache. „Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe“ hat meinen Geschmack leider absolut nicht getroffen. Ich fand die Handlung nur bedingt lustig, die Charaktere oberflächlich und das Ende anstrengend. Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.
Profile Image for Katja.
374 reviews2 followers
November 6, 2016
"Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" wartet nicht nur mit einem etwas ungewöhnlichen Titel auf, sondern auch das Cover ist ein Cover, was sofort ins Auge sticht, weil es schon alleine durch die unterschiedlichen Schriftarten, aber auch durch die verschiedenen Größen der Buchstaben auffällt und wann hat man denn schon mal Kühlschränke auf dem Cover? Also daher ist es ein Cover, was man nicht immer findet.
Marie ist eine ganz normale Frau, die einfach nur einen Kühlschrank für ihre Wohnung in Toulouse bestellen will, doch leider wird ihr immer wieder ein defektes Teil geliefert oder es gibt einen anderen Grund, warum der Kühlschrank immer und immer wieder nicht funktioniert. Das Spielchen mit den Austauschen des Kühlschranks geht das über 16 Mal und nicht nur Maries Verzweiflung über die Misere wird immer größer, es werden auch nach und nach immer mehr Medien auf die Geschichte aufmerksam und so wird Marie immer mehr ein Magnet für die Öffentlichkeit.
Doch es geht nicht nur um die Kühlschränke, Marie, die zu Beginn des Buches als recht normal erschien, kristallisiert sich im Laufe des Buches immer mehr als Frau heraus, die an sich ein Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat und das schwebt über der ganzen Geschichte mit den Kühlschränken, weil dadurch wird erst offensichtlich, wo das Problem von Marie liegt.
Alain Monnier verpackt aber auch in seine Marie, dass sie eine weiche Seiten haben kann und bei weitem nicht immer so hart und direkt ist, wie es zu Beginn den Anschein hat.
Die Geschichte wird von einem recht weit außenstehenden Erzähler erzählt, der immer eine gewissen Distanz zu allem behält und so lernt man nur die Sicht des Erzählers kennen und schafft es nicht wirklich, in Marie reinzuschauen und ihre Gefühlswelt zu entdecken. Der Vorteil des Erzählers ist aber, dass man als Leser mit zusätzlichen Informationen versorgt wird und so immer einen gewissen Wissensvorsprung hat, was dem Buch aber etwas den Charme nimmt.
Alain Monnier verpackt auf gerade mal 160 Seiten einen kleinen Roman über ein recht normales Problem, was er aber in einer übergeordnete Geschichte verpackt. Sein Stil mutet etwas überheblich an und daran muss man sich etwas gewöhnen, weil er auch etwas schwer verständlich schreibt, daran muss man sich gewöhnen, weil der Stil schon etwas sehr eigenes ist.

Fazit:
Alain Monnier schafft mit "Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" ein Buch, was nun nicht mit viel Spannung aufwartet, aber es ist ein kleiner süsser Roman rund um Irrungen und Wirrungen rund um einen Kühlschrank und Maries Gefühlswelt. Man sollte bei dem Buch aber den französischen Humor, einen sehr eigenwilligen Autorenstil und etwas skurrile Themen mögen, sonst wird das Buch sicher nichts für einen werden.
Profile Image for tination.
156 reviews4 followers
April 28, 2015
Das Buch: Marie wohnt in Toulouse und kauft sich einen neuen und teuren Kühlschrank. Blöd nur, dass dieser nicht funktioniert. Sir schlägt sich durch die Servicehotlines und irgendwie sammeln sich daraufhin viele Ersatzkühlschränke in ihrer Wohnung an. Wie sie nun damit umgeht und was Marie in dieser Zeit alles an kuriosen Dingen passiert – das muss man dann schon selber lesen.

Fazit: Das Cover ist sehr originell gestaltet und mit 160 Seiten ist es doch ein sehr kurzes Buch. Daher ist dieses Buch auch nicht so wahnsinnig tiefsinnig und hintergründig. Eins muss man aber sagen: der Schreibstil von Monnier ist anders aber auch schön. Es ist nicht einfach zu lesen, doch durch viel Witz, Charme und Ironie lohnt sich dieses Buch. In der Kürze liegt hier die Würze.
Monnier beschreibt die Welt rund um Marie liebevoll und man möchte sofort bei ihr einziehen.

Marie lebt irgendwie in ihrer eigenen Welt und am Ende mit ganz vielen Kühlschränken. Auch ihr Liebhaber und bester Freund wollen ihr helfen, und besorgen mehr oder weniger funktionstüchtige Kühlschränke. Man erfährt so einiges über die Kühlschränke, doch das eigentliche Kühlschrankproblem verliert sich im Laufe der Geschichte. Das ist schon Schade, da das ja auch noch im Buchtitel schön erwähnt wird.

Wer also ein etwas anderes und kurzweiliges Buch lesen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.
Profile Image for Estrelas.
1,077 reviews
May 2, 2015
Maries Kühlschrank geht kaputt, und durch verrückte Umstände häufen sich plötzlich die Kühlschränke in ihrer Wohnung. Unter dem Deckmantel eines Kühlschrank-Service-Problems werden menschliche Wesenszüge diskutiert - auf eine eigentümliche Weise. Das Buch liest sich ein bisschen wie eine Bedienungsanleitung, die mit ironischen Anmerkungen gespickt wurde. Der Roman scheint als modernes Märchen angedacht zu sein. Marie nimmt die absurde Situation einfach hin, als wäre sie eine außenstehende Beobachterin. Realistisch ist das keineswegs. Wie fühlte sie sich eigentlich dabei? Nun, davon war leider keine Rede, und genau das hätte mich interessiert.
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