Sage und schreibe ein Rating für dieses Buch auf Goodreads?
Es ist ja auch nur das beste (belletristische) Buch, das in deutscher Sprache erschienen ist. Es war, heißt es, das Lieblingsbuch Joseph Goebbels, der daraus seinen Lieben vorlas. Man kann verstehen, dass das den Autor nicht entzückt hat. Und er wäre ohnehin lieber für seine eigentlichen Werke berühmt geworden. Nur waren die, im besten Fall, mau. Seine Parodien dagegen genial. Denn darum handelt es sich hier. Erschienen erstmals 1927, und das bedeutet, dass viele der Parodierten heute nicht mehr jedermann bekannt sind, so wie Jakob Haringer, Victor Witner, Werner Jansen und andere vielleicht gerade noch dem Namen nach, Kasimir Edschmid, Maximilian Harden.
Mich begleitet das Buch ein Leben lang, und immer hatte ich die Hoffnung, all die unbekannten Autoren zu lesen, um die Parodien umso lustiger finden zu können. Aber dazu kommt es nicht, und darum jetzt doch endlich das Ganze Cover to Cover gelesen. Und selbst die Parodien der Unbekannten sind noch mehr als komisch. Und ich bin sicher, dass Marlit und Courths-Mahler nicht so gut waren, wie sie hier erscheinen Allein die Spengler-Parodie genügt, um dieses Werk unsterblich zu machen.
Aber vielleicht lieber zwei Beispiele zum Raten. Sollte nicht so schwierig sein.
Gäste sind wie die gebrestlichen Reste im kahlen Pokal, wenn auf den ferneren festlichen Flüssen die weiten westlichen Wasser wellen zutal. Über dem Harm ihrer Hände wird dir ein Prächtiges fern. Kein ersterbender Stern: Er ist der letzte Trächtige, hingeneigt in das Nächtige über die Rechte des Herrn.
Der oberste Grundsatz der Möglichkeit der Anschauung in Beziehung auf die Sinnlichkeit ist: daß man aus ihrem Dasein auf die objektive Zufälligkeit ihres möglichen Nichtseins unmittelbar noch nicht schließen kann.