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Das Verhältnis der Psychiatrie zu ihren Nachbardisziplinen

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A. Theis! Wenn eine der iiltesten medizinischen Vereinigungen - wie es die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FiiR PSYCHIATRIE UND NERVENHEILKUNDE ist - an einer Universitiit tagt, die gerade auf diesem Fachgebiet eine lange und ruhmreiche Tradition besitzt, so ist das ein ganz besonderer AnlaB, zu dem ich Sie auf das Herzlichste hier in Tiibingen begriiBen mochte. Sie haben fiir Ihre Tagung ein Thema gewiihlt, das von Standespolitikern nur vor­ sichtig in die Diskussion gebracht wird. Doch wer Sie, verehrter Herr Professor Hei­ mann, kennt, weiB, daB dieses Thema eines Ihrer groBen Anliegen ist. Nicht etwa, weil es in der Forschungspolitik modern geworden ist, iiber Interdisziplinaritiit zu reden, sondern weil Sie seit lahren urn die universitiitsinterne Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen bemiiht sind. Die Kooperation mit den klinischen Psychologen ist an Ihrer Klinik zur Selbstverstiindlichkeit geworden. Sie haben sich auch fiir die Einrichtung von Tages- und Nachsorgekliniken mit medizinischer und sozialpiidagogischer Betreuung eingesetzt und in den letzten lahren beim Aufbau des interdiszipliniiren Forschungsbereiches NEUROBIOLOGIE, einem Kooperationsprojekt von Medizi­ nern, Biologen, Verhaltensforschern und Psychologen mitgewirkt. Und Sie haben sich auch immer mit dem nicht nur medizinischen, sondern auch ethischen Problem Wie krank ist mein Patient eigentlich? Und diese Fragen haben Sie immer wieder mit Kollegen auch anderer Fachrichtungen diskutiert.

393 pages, Paperback

First published June 3, 1986

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Hans Heimann

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