Der Autor präsentiert die erste umfassende Auseinandersetzung mit Nietzsches Einstellung zur Umwelt. Mit philologischen Methoden zeigt Del Caro einen 'ökologischen' Nietzsche, dessen Lehren Strategien für eine verantwortungsvolle und kreative Partnerschaft zwischen Menschen und Erde darstellen. Er weist nach, dass die wichtigsten Lehren in organischer Beziehung zu frühen Schriften stehen, die sich mit Paganismus beschäftigen, mit Alltäglichem und mit den ersten und letzten Dingen in Menschliches, Allzumenschliches . Dabei verschiebt sich die Perspektive von der Zeit zum Raum in der ewigen Wiederkehr des Gleichen, und von der Macht zur Ermächtigung im Willen zur Macht . Die Abhandlung bietet die erste umfassende Auseinandersetzung mit Nietzsches Einstellung zur Umwelt und ist in erster Beitrag zu einem "grünen Nietzsche".