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Die Welt ist, wie wir sie denken: Zur Kulturkritik der Mediengesellschaft Analysen und Essays 1980-1999

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Wir sind Getriebene und Betroffene eines globalen Umbruchs, der weit uber das hinausgeht, was allgemein als kommunikationstechnologische Revolution bezeichnet wird. Die eigentlichen "tektonischen" Verschiebungen finden auf Ebene des gesellschaftlichen Bewusstseins statt. Medien schaffen die Perspektive, aus der wir die Welt, die Wirklichkeit, die Gesellschaft, uns selbst wahrnehmen. Das Universum medialer Wirklichkeitsangebote und seine Inszenierung stehen in einem komplexen Interaktionszusammenhang mit den gesellschaftlichen Universen, also den sozialen, politischen, kulturellen, vor allem aber auch religiosen Grunduberzeugungen und Orientierungsmustern der Menschen. Diese Aufsatzsammlung ist ein Versuch, den Veranderungen des gesellschaftlichen Uberzeugungskontexts, den Veranderungen des gesellschaftlichen Bewusstseins, der Dynamik auch ihrer Widerspruche nachzuspuren. Medien und mithin auch Journalismus sind unablassig produzierende Quellen bewusstseinsmodulierender Konstruktionen. Wie dies geschieht und wie dies bewertet werden kann, dem geht das vorliegende Buch aus zeitlich und thematisch unterschiedlicher Perspektive nach. Es ist dies der rote Faden, der die einzelnen Aufsatze und Betrachtungen durchzieht und miteinander verbindet."

363 pages, Paperback

First published January 1, 1999

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