Eine französische Geschichte ist ein stellenweise amüsantes Buch, das vor allem von seinen Beobachtungen und dem leichten Ton lebt. Dennoch fehlte mir ein klarer erzählerischer Höhepunkt. Die Handlung entwickelt sich eher episodisch und bleibt insgesamt zurückhaltend, was bei mir ein Gefühl von Unentschlossenheit hinterließ.
Auch der Stil war für mich nicht immer zugänglich. Besonders die Dialoge wirkten mitunter schwer nachzuvollziehen, da direkte oder indirekte Rede nicht konsequent eingesetzt wird. Dadurch verschwimmen Gespräche und Gedanken, was das Lesen gelegentlich erschwerte.
Trotz dieser Punkte bietet das Buch einige unterhaltsame Momente und interessante Beobachtungen, konnte mich aber insgesamt nicht vollständig überzeugen.