Ein Serienmörder wütet im sommerlichen Franken, und er findet alle seine Opfer auf beliebten auf dem Samba-Festival in Coburg, der Bergkirchweih in Erlangen, dem Afrika-Festival in Würzburg und auf dem Bardentreffen in Nürnberg. Seine grausige ein in die Haut der Opfer geritztes »Haus vom Nikolaus«. Kommissar Charly Herrmann leitet die SOKO Franken eigenwillig, stur und zielstrebig. Hysterische Medien (»Nik the Ripper!«), hochnervöse Vorgesetzte und eine urbayerische Profilerin bringen ihn nicht aus dem Konzept – bis der Mörder auf Charlys wunden Punkt stößt …
Ein neuer Frankenkrimi. Um Kommissar Charly Herrmann aus Coburg bildet sich eine SOKO, die einen Serienmörder finden soll. Franken als Hauptdarsteller macht sich gut. Auch Herrmann und die Münchner Profilerin Altlkofer sind einigermaßen glaubhafte und sympathische Charaktere. Leider war der Plot nicht so berückend. Interessant, effektheischerisch: ja. Spannend: nicht so sehr. Man, bzw. ich, wusste schon im ersten Drittel des Romans, wer der Mörder ist. Und merkte als Leser, dass dies nicht beabsichtigt war, wie in so manch anderen Romanen. Wie dann der Kommissar erkannte, wer es ist, war seicht. Leider. Dennoch, kein schlechter Roman und ich lese vielleicht auch weiter in der Serie.