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Lausdirndlgeschichten

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Lena Christ erzahlt von der Unbeschwertheit ihrer Lausdirndljahre, in denen sie mit dem Schlosserflorian und dem Neuwirtshubertl so manchen Streich ausheckte. Mit Leib und Seele daheim war Lena Christ in der bauerlichen Welt ihrer geliebten Glonner Grosseltern. Ein richtiges wildes Lausdirndl war sie gewesen, das sich mit dem Schlosserflorian und dem Neuwirtshubertl zur - naturlich unerlaubten - Obstlese traf und beim Femgericht den Henker spielte. Sie half den Hennen beim Eierlegen und sorgte nach einer schandlichen Leichenrede des Herrn Pfarrer fur ausgleichende Gerechtigkeit. Sie wusste, wie man es machen muss, und verlobte sich im Notfall schon einmal zu den armen Seelen. Und auch als sie mit sieben Jahren zur Mutter nach Munchen kam, war sie nie um einen Einfall verlegen. Doch die Unbeschwertheit der fruhen Jahre kehrte nicht mehr zuruck

80 pages, Paperback

First published September 9, 2002

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Lena Christ

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November 20, 2020
Kurzer Auszug a.d. längeren Rezension m. Links u. Hintergründen i. m. Blog:

Lena Christ (1881 – 1920) erzählt 16 Sehrkurzgeschichten aus Kinderperspektive. Dabei gibt's manchmal eine ganze Kinderschar, die untereinander oder mit den Großen Schabernack treiben. Öfter agiert die Ich-Erzählerin allein unter Erwachsenen oder sie erzählt nur Geschehnisse zwischen Erwachsenen nach. Oft geht es um verlockende Obstbäume, strenge Pfarrer und Lehrer, Eltern, Nachbarn jeden Alters – auf dem Dorf, gelegentlich in München. Viele Geschichten sind offenbar autobiografisch, einige Episoden kennt man auch aus Christs Erinnerungen einer Überflüssigen.
Ich habe fast alles von Lena Christ gelesen, und nur hier bei den Lausdirndlgeschichten passierte mir dies: Einzelne Geschichten verstand ich nicht. Teils verstand ich das verschriftlichte oberbayerische Bairisch nicht ("in' Roa' einig'ackert"); teils verstand ich die Bräuche und Hintergründe nicht, so dass mir die Pointe entging; teils verstand ich den Zusammenhang nicht. Solche Probleme hatte ich mit keinem anderen Buch der Christ.
Teils verstand ich scheinbar alles, verstand aber gleichwohl nicht, warum Lena Christ die Geschichte wiedergibt – es schien nicht lustig oder zumindest markant.
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