Wolfgang Ruge wächst in einem kommunistischen Elternhaus auf. 1933, mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, flieht er in die Sowjetunion, sein «Gelobtes Land». Zunächst arbeitet er als Zeichner, holt sein Abitur nach, beginnt Geschichte an der Moskauer Universität zu studieren. Es sind die Jahre der Parteisäuberung, der Schauprozesse und des Nichtangriffspaktes zwischen Hitler und Stalin. Zusammen mit seiner damaligen Ehefrau wird er 1941 nach Kasachstan deportiert, ein Jahr später als «Arbeitsarmist» in einem Straflager im Nordural interniert. Nach dem Krieg wird die Internierung in «ewige Verbannung» umgewandelt. Obwohl ihm eine Entfernung vom Verbannungsort Soswa untersagt ist, gelingt es Ruge, als Fernstudent sein Diplom an der Universität Swerdlowsk abzuschließen. Am Ende hat er vier Jahre im Lager und elf Jahre in der Verbannung verbracht. In diesem Buch erzählt Wolfgang Ruge von den Schwierigkeiten, sich als Emigrant zurechtzufinden, von Liebesbeziehungen und Freundschaften im Moskau der Terrorjahre, von Deportation und Zwangsarbeit, von Hunger, Willkür und Gewalt, aber auch von inneren Kämpfen, vom schmerzlichen Reifen der Erkenntnis und vom Versuch, eine Haltung und einen Glauben zu bewahren in einer Epoche des Irrsinns und der Barbarei.
Wolfgang Ruge (born November 1, 1917 in Berlin – died December 26, 2006 in Potsdam) was a German Marxist historian. Ruge became one of the best-known historians of East Germany (aka German Democratic Republic), specializing in the Weimar Republic and the rise of fascism.
Ik heb dit boek gekocht, omdat ik van de zoon van de schrijver een geromantiseerde versie van zijn verhaal en wat er na komt, gelezen heb.(In Zeiten de abnehmenden Lichts). Dat laatste is een erg goed boek. Maar ook dit is goed leesbaar. De schrijver vertelt vrij onderkoeld over zijn belevenissen in de Gulag, waar hij als Duitser terechtkwam nadat Hitler Rusland had aangevallen. Het blijft onvoorstelbaar, wat daar allemaal is gebeurd. En een wonder, dat zo' nman daar nog normaal uit komt.
Tunnontarkka muistelma Stalinin ajan pakkosiirtoleireistä saksalaisen emigrantin näkökulmasta. Täydentää hyvin yleiskuvaa. Ei sorru itkuun ja hammastenkiristelyyn vaan tarjoaa paikoin jopa pohdittavaa ja pohdittua. Kirjailijana ei poikansa veroinen, mutta kuiva huumori pilkistelee paikoin.