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Museum Island Berlin

Home to five museums, including the Old and New Museums, the Old National Gallery, the Bode Museum, and the Pergamon Museum, Berlin’s Museum Island was declared a UNESCO World Heritage site in 1999 and represents nearly two hundred years of museum history.           In this new book, renowned experts on Museum Island take readers on a fascinating tour of the history and architecture of the museums located there, as well as their collections. The Essays included here focus on features and artworks of particular interest and are richly illustrated with both current and historical photographs. Broadening the scope, the book also includes discussions of the surrounding urban development, conservation efforts associated with the museums, and the ongoing redesign of Museum Island, which includes plans for expansion and the Archaeological Promenade. Museum Island is notable in that it illustrates the evolution of modern museum design throughout the twentieth century. For those interested in art, architecture, or conservation—or those hoping to visit—this book offers a comprehensive guide to the five museums and their masterpieces.

415 pages, Hardcover

First published April 15, 2011

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December 9, 2020
Was ist die Museumsinsel Berlin?
Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, was man auf der Berliner Museumsinsel finden kann, und tatsächlich beherbergt der Gebäudekomplex mitten in der Spree ein fünfköpfiges Ensemble der renommiertesten Museen der Stadt. Gemeinsam spannen die zwischen 1824 und 1930 erbauten Museen einen Bogen von den alten Ägyptern und den Zivilisationen des Alten Orients über die griechische und römische Antike und die christliche und islamische Kunst des Mittelalters bis hin zur europäischen Kunst des 19.

Ursprünglich war die Insel im zentralen Bezirk Mitte Berlins ein Wohngebiet, doch 1830 wurde dort das Alte Museum errichtet, um die königlichen Kunstsammlungen an einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Ort zu beherbergen. 1841 erklärte König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen in einem königlichen Erlass, dass der verbleibende nördliche Teil der Insel der Präsentation von Kunst und Wissenschaft für Besucher gewidmet werden sollte, womit die allmähliche Entwicklung zum heutigen kulturellen Zentrum der Museumsinsel begann. Die anschließende Hinzufügung von fünf weiteren Museen in den folgenden 100 Jahren zeigt, wie sich das Museumsdesign im Laufe des 20. Jedes Museum wurde in Harmonie mit der Art von Kunst und Artefakten, die es beherbergen sollte, geplant, wobei die architektonische Kohärenz untereinander gewahrt blieb.

Die ehemalige Spreeinsel wurde Ende der 1870er Jahre als Museumsinsel bekannt und 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wir werfen einen Blick auf die fünf Museen, die Sie dort finden können:

Fassade des Alten Museums Berlin van Karl Friedrich Schinkel Altes Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Das Alte Museum

Das am 3. August 1830 eröffnete Alte Museum war das erste Museum, das auf der Insel entstand. Es hieß ursprünglich Königliches Museum, da es die königlichen Kunstsammlungen beherbergte, wurde aber 1945 in Altes Museum umbenannt. Heute zeigt es klassische Skulpturen aus dem antiken Griechenland und Rom, die von Karl Friedrich Schinkel, Preußens führendem Architekten des 19. Jahrhunderts, zu seinem neoklassizistischen Entwurf mit einem riesigen klassischen Portikus inspiriert wurden.

Das Neue Museum

Das Neue Museum begann 1841 mit dem Bau und sollte die überschüssigen Artefakte aufnehmen, für die das Alte Museum keinen Platz mehr hatte. Es wurde von dem Architekten Friedrich August Stüler, einem Schüler Schinkels, entworfen und war ein großer Meilenstein in der technischen Entwicklung des Großbaus. Zum ersten Mal wurden neue industrielle Techniken angewandt, wie z.B. der Einsatz einer Dampfmaschine, die wegen der schlechten Bodenqualität auf der Insel notwendig wurde. Das Museum wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber 2009 unter der Leitung des englischen Architekten David Chipperfield wieder aufgebaut und eröffnet. Es beherbergt Objekte des Museums für Vor- und Frühgeschichte, der Antikensammlung und der Ägyptischen Museums- und Papyrussammlung, darunter die berühmte Büste der Königin Nofretete.

Die Alte Nationalgalerie

Die Sammlung der Alten Nationalgalerie begann mit einer Schenkung von 262 deutschen und europäischen Gemälden des Bankiers Joachim H. aus dem 19. W. Wagener. Stüler begann, ein Gebäude dafür zu entwerfen, starb aber vor dessen Fertigstellung, so dass der restliche Bau von Heinrich Strack geleitet wurde. Das Gebäude in Form eines antiken Tempels wurde 1876 eröffnet, wurde aber zusammen mit dem Neuen Museum während des Krieges stark beschädigt. Jetzt wurde es vollständig renoviert und seine Sammlung um Werke des Impressionismus, Expressionismus und der Romantik erweitert. Sie umfasst Werke von Monet, Manet, Renoir und Caspar David Friedrich.

Das Bode-Museum

An der Nordspitze der Insel gelegen, wurde das Bode-Museum 1904 eröffnet, damals hieß es nach Kaiser Friedrich III. Kaiser-Friedrich-Museum. Der barocke Bau wurde vom Hofarchitekten Ernst von Ihne entworfen und sollte ein Museum für europäische Kunst des Mittelalters und der Renaissance werden. Später wurde es nach seinem ersten Direktor, Wilhelm von Bode, umbenannt, der 1956 die Präsentation der Sammlung revolutionierte, indem er Skulpturen und Gemälde miteinander vermischte - eine damals einzigartige Methode. Sie zeigt eine Skulpturensammlung, die vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert reicht, spätantike und byzantinische Kunst, Münzen und Medaillen.
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