Im Jahre 1866 fiebert die Bevölkerung von London mehr denn je dem großen Teeclipper-Rennen entgegen. Welches Schiff wird als erstes die neue Tee-Ernte aus China im Hafen löschen? Whisky-Schmuggel, Aktienspekulation, Sklaven-, Opium- und Teehandel bestimmen die Geschicke des schottischen Clans der Mackays. Seine Geschichte wird im vorliegenden Roman erzählt.
Teeclipper ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Themen: den Highland Clearances und dem anschließenden Vertreibungen der Menschen, um Platz für Schafe zu machen, eine Familiengeschichte mit drei ungleichen Brüdern, Schiffsbau, Sklavenhandel und dem Kampf dagegen und dem Rennen großer Schiffe über die Weltmeere, um neue Märkte zu entdecken.
Das ist sehr viel und es braucht normalerweise sogar mehr die 800+ Seiten, auf denen es erzählt wurde. Aber hier war die Seitenzahl zu hoch, man hätte die Geschichte auf deutlich weniger Seiten unterbringen können. Es gibt Sprünge in Zeit und Ort und die Ereignisse während dieser Sprünge wurden meistens nicht erwähnt. Dabei wären sie für mich durchaus interessant gewesen. Die Dinge, die erzählt wurden, waren dagegen zu ausführlich.
Die Protagonisten (ein Vater mit drei Söhnen) waren echte Kerle: stark, schlau, egoistisch und immer ein Mädchen im Arm. Interessanterweise standen sie auf unterschiedlichen Seiten, was sie aber nicht davon abgehalten hat, gemeinsam Profit zu machen.
Wie schon gesagt, das Buch war eine bunte Mischung. Allerdings ist daraus kein Bild geworden, sondern eher ein Herumgekleckse.