Muss der Reiter wirklich immer "dominant" gegenüber dem Pferd sein? Brauchen wir Dominanztraining? Die Verhaltensbiologin Marlitt Wendt entzaubert in diesem Buch den verbreiteten Irrglauben an die Dominanztheorie und präsentiert das wissenschaftlich fundierte Freundschaftskonzept als pferdegerechte Alternative.
Aus dem Inhalt: Seit Jahren ist Dominanz ein feststehender Begriff im Pferdetraining: Es wird vorbeugendes Dominanztraining betrieben, aufmüpfigen Pferden ein Dominanzproblem unterstellt und es werden allzu oft unreflektiert Dominanzfragen am Boden geklärt. Sowohl traditionelle als auch moderne Trainingsmethoden orientieren sich immer noch an der inzwischen aus Sicht der Verhaltensforscher überholten Philosophie der Dominanztheorie. Doch was hat es mit diesem Begriff eigentlich auf sich? Muss der Mensch wirklich immer "dominant" sein? Die Verhaltensbiologin Marlitt Wendt zeigt in diesem Buch die ethologischen Hintergründe von Dominanz, Herdenverhalten und Rangordnung und deren tatsächlichen Einfluss auf das Training und die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Basierend auf den modernen Erkenntnissen zum Lernverhalten und der Intelligenz des Pferdes wird das Freundschaftskonzept als pferdegerechte und ethisch vertretbare Alternative präsentiert.
Die drei Sterne gibt's für die erste Hälfte, in der das Pferd als Lebewesen mit arttypischen, aber auch sehr individuellen Verhaltensweisen und Bedürfnissen erklärt wird. Die anderen zwei Sterne gibt's nicht, weil extrem "wir guten positiven Trainer" vs "die bösen aversiven Trainer" Front gemacht wird, als gäbe es nur schwarz und weiß, und jeglicher Druck als Gewalt dargestellt wird. Ja. Reiten wir nicht mehr, Draufsitzen macht Druck. Führen wir nicht mehr, Halfter macht Druck. Schauen wir uns unsere Pferde nur noch auf der Koppel an und alle sind glücklich... Auf den ach so positiven Bildern sind dann aber Gerten und Führketten drauf!? Überzeugt mich so nicht.
Liest sich wie eine nicht unbedingt langweilige Hausarbeit, aber mehr auch nicht. Hat für mich nichts neues enthalten, da ich mein Pferd ebenfalls mit der positiven Futterdisziplin erfolgreich ausbilde. Ich hätte mir mehr Beispiele gewünscht, mehr konkrete Anwendungstipps für "Problempferde" bzw. für Pferde, die bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben und entsprechend reagieren. Das Buch ist schnell durchgelesen, aber leider sehr allgemein gehalten. Das erste Drittel über die Dynamik und das Verhalten in der Herde war am interessantesten.
The book started out with some interesting ideas and theories about horse behavior in the herd as the author attempts to dissipate some of the prevalent ones such as the dominant mare or stallion idea. However, later in the book the author starts talking about research and results without mentioning any of the numbers, where the studies were done nor by whom. I found this quite disconcerting along with the suppositions such as how harmful it is to use pressure in training methods used by some trainers. I would recommend you read this book with a grain of salt and constantly ask yourself what bothers you about what is written.
This reads like the Care Bears had written a book on horse training. Again and again we're told about how important it is to be friends with your horse and to have a willing partnership with them but it never really explains how to actually achieve this relationship.