Sechzig Gedichte kommen mit einer jeweils ein bis drei Seiten langen Deutung, die mehr inhaltlich und kontextbezogen als strikt auf die Form bezogen ist. "Stets als einzelne", schreibt der Autor, was auch mein grösster Kritikpunkt ist: Auswahl und Reihenfolge scheinen beliebig. Insofern taugt das Buch eher zum darin herum Blättern als es von vorne bis hinten zu lesen.
Am besten gefällt mir das Gedicht "Odysseus" (1796) von Friedrich Schiller und die dazugehörige Deutung.