Eine Liebe - so stürmisch wie der Ostseewind, so salzig wie das Meer und so kraftvoll wie die Brandung.Stella hat schon länger die Nase voll von ihrem stressigen Job und dem hektischen Leben in Hamburg. Als sie dann auch noch die Hälfte ihres Teams entlassen soll, zieht sie die Reißleine und bekommt postwendend die Kündigung. Kurzerhand flüchtet sie an die Ostsee, in das Häuschen ihrer Familie, das idyllisch in einer einsamen Bucht liegt. Hier hat sie in ihrer Kindheit die schönsten Sommer verbracht. Und dennoch wollte Stella eigentlich niemals hierher zurückkehren, denn ein düsterer Schatten hängt über ihren Erinnerungen. Kann sie nun endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen? Immerhin ist sie erstmal mit der Gegenwart ganz gut beschäftigt. Das idyllische Cottage hat sich nämlich im Lauf der Jahre in eine ziemliche Bruchbude verwandelt, die Stella wieder auf Vordermann bringen muss. Die Bucht ist längst nicht mehr so schön einsam wie früher. Der neue Nachbar, Fischer Joris, ist bärbeißig, wortkarg, besserwisserisch – aber irgendwie verflucht sexy. Während sich die beiden langsam näherkommen, drängen sich nach und nach Geheimnisse der Vergangenheit zwischen sie und alte Wunden reißen wieder auf.
Ein Roman mit Liebe, Hoffnung, Humor und Sand unter den Füßen.LESERMEINUNGEN„Selten habe ich ein Buch in einem solchen Tempo gelesen. Das spricht für die Geschichte und die Autorin, denn das passiert mir nicht oft. Das Buch hält eine Achterbahn der Gefühle bereit. Mir gefällt der Schreibstil. Neben den inneren Monologen von Stella, die mich häufig haben schmunzeln lassen, liebe ich die bildhafte Sprache und die sehr kreativen Vergleiche. Die liebevoll angelegte Playlist mit Songs zu bestimmten Ereignissen im Buch sind ein weiteres Highlight.“
Jutta
„Die Welt die Patricia geschaffen hat, hat mich umschlungen, eingesogenen will mich momentan noch nicht wieder hergeben. Ihr Schreibstil ist atemberaubend. Das Buch ist vollständig aus Stellas Sicht geschrieben und hat mich zu Stellas besten Freundin werden lassen. Ich habe mit ihr gefühlt – ihre Wut, ihre Trauer und vor allem ihre Liebe. Auch wenn es mein erstes Buch von Patricia war – es war DEFINITIV nicht das Letzte. Ich bin verliebt “
"Papierbootsommer - Liebe an der Ostsee" von Patricia Renoth, ist ein herzergreifender Roman voller Gefühle, Erinnerungen, Hoffnung und zauberhafter Momente.
Stella hat die Nase voll von ihrem stressigen Job und ihrem hektischen Leben in Hamburg. Als sie dann auch noch die Hälfte ihres Teams entlassen soll, zieht sie die Reissleine und steht plötzlich selbst ohne Job da. Fassungslos über das Vorgehen ihres Arbeitgebers, flüchtet sie kurzerhand mit Sack und Pack an die Ostsee, in ein kleines idyllisch gelegenes Cottage, weit weg der Zivilisation. Obwohl sie sich geschworen hat nie wieder an diesen Ort zurückzukehren, hat sie hier mit ihren Grosseltern, als Kind die schönsten Sommer verbracht. Doch der Zustand des Cottage ist heruntergekommen, alt ohne Strom und fliessendem Wasser. Auch die Bucht ist längst nicht mehr so schön einsam wie früher. Sie wird bewohnt von Fischer Joris, ein wortkarg, bärtig, und besserwisserischer Kerl, der doch irgendwie ganz schön sexy ist. Während sich die beiden langsam Näherkommen, drängen sich nach und nach immer wieder Geheimnisse der Vergangenheit zwischen sie, das alte Wunden aufreisst.
Ich liebe Patricia Renoths Romane die bittersüss, herzergreifend und mit Tiefgang geschrieben sind. Auch in Papierbootsommer schafft sie es erneut, ihre Leser, von der ersten gelesenen Seite an, in den Bann der Geschichte zu ziehen. Rasch fühlt man sich von der atmosphärischen Handlung, aber auch von der wundervollen Ausarbeitung der Schauplätzen eingenommen. Liebenswert, sympathisch gezeichnete Charaktere mit Ecke und Kanten, in die man sich wunderbar hineinversetzten kann, gestalten die Handlung. Besonders Stellas Aufopferung- und gefühlvolle, teils vielleicht etwas naiv und tollpatschige Art Dinge anzugreifen, mochte ich unheimlich gerne, die ich schnell sehr tief ins Herz geschlossen habe. Aber auch der ziemlich verschlossen und brodelige Seebär Joris, gewinnt im Verlauf der Handlung immer mehr Sympathiepunkte. Man schwelgt, bangt und fiebert im Gefühlschaos von Stella mit und ist durchweg einfach nur gespannt wie sich die Handlung, die voller unvorhersehbaren Wendungen steckt entwickelt. Denn auch wenn man als Leser die ein oder anderen Vorahnung zu haben glaubt, trumpft die Geschichte mit einer weiteren Überraschungen das sich sehr fesselnd, einnehmend und Spannungsgeladen liest. Gewohnt sehr angenehm, locker und leicht ist ebenfalls auch der Schreibstil, der zügig durch die Kapitel führt.
Insgesamt ein hervorragend gelungener Wohlfühlroman, der für spannend, ergreifend und tolle Lesestunden sorgt. Absolut empfehlenswert.
Patricia Renoth nimmt ihre Leserschaft diesmal mit an die Ostsee. Das Cover macht schon richtig Lust auf einen Urlaub am Strand. Er Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ist sehr bildhaft. Die Kapital haben eine gute Länge und es ist deutlich zu sehen, wann man Dinge aus der Vergangenheit oder der Zukunft zu lesen bekommt. Die Innere Stimme ist durch eine kursive Schreibweise gekennzeichnet. Die Haupt- und Nebencharaktere wirken sympathisch und authentisch.
Hauptprotagonisten sind Stella und Joris. Stella hat ihr eigenes Leben durch die Arbeit aus den Augen verloren und lebt in einem Hamsterrad. Als sie 5 langjährige Mitarbeiter ihrer Abteilung kündigen soll, will sie das nicht tun und wird daraufhin selbst fristlos gekündigt. Um auf bessere Gedanken zu kommen entschließt sie sich, nach 15 Jahren wieder nach Röversborn ins Cottage ihrer Eltern zurückzukehren. Joris ist Fische und lebt sehr zurückgezogen in einem Tiny-House. Dieses steht in der gleichen einsamen Bucht wie das Cottage von Stellas Großeltern. Auf die neue Nachbarin reagiert er mürrisch.
15 Jahre hat Stella diesen Ort gemieden und bei ihrer Rückkehr muss sie sehen, dass das Cottage einer Renovierung bedarf. Doch auch gerade das Leben ohne großen Luxus ist das, wass sie zu diesem Zeitpunkt wirklich braucht. Nach der Kündigung freut sie sich aber darauf, das Cottage im neuen Glanz erstrahlen zu lassen und einen Schlussstrich unter die Geschehnisse von damals zu setzen. Die Gemeinde nimmt sie gut auf und Gudrun lässt ihre Verbindungen spielen, als sie Hilfe braucht. Bei Mareike trifft sie auf offene Ohren, als sie mit ihren Designvorschlag zu einer Kette auf sie zu kommt. Nur Joris scheint sich nicht so recht an Stella gewöhnen zu können und zeigt ihr immer wieder die kalte Schulter. Eine Aussprache mit einem guten Whiskey bringt die Zwei etwas näher zusammen, doch irgendetwas scheint zwischen ihnen zu stehen. Stella durchlebt die schmerzhaften und zugleich schönen Momente ihres letzten Besuches bei ihren Großeltern und je länger sie an diesem Ort und bei den Leuten Zeit verbringt, umso stärker wird der Wunsch sich etwas eigenes Aufzubauen. Ein Geheimnis könnte allerdings Alles ins Wanken bringen.
Patricia Renoth greift in dem Buch aktuelle und reale Probleme auf und zeigt zudem, dass ein klarer, wenn auch schmerzhafter, Schlussstrich manchmal einfach notwendig ist. Geheimnisse und Missverständnisse können Gefühle verletzen und es bedarf gute Freunde und ein Ort zum Wohlfühlen, um ein Leben im Gleichgewicht zu führen
Papierboote ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte - emotional und wunderschön
Ich habe schon einige Bücher von Patricia Renoth gelesen und für mich sind sie immer ein Garant für wundervolle Geschichten. Entsprechend hoch war auch dieses Mal meine Erwartung an die Geschichte. Und was soll ich sagen? Sie ist mal wieder einfach nur wundervoll.
Es geht um Stella, die ihren ungeliebten Job verloren hat, weil sie sich für Kollegen eingesetzt hat. Um sich darüber klar zu werden, was sie will, aber auch, weil sie sich ihre Wohnung im teuren Hamburg mit Sicherheit bald nicht mehr leisten kann, vermietet sie sie weiter und zieht ins Familiencottage am Ostseestrand, in dem sie als Kind mit ihren Großeltern tolle Tage verlebt hat. Dennoch war sie seit 15 Jahren nicht mehr hier, denn der letzte Sommer endete verhängnisvoll.
Doch endlich im Cottage angekommen fühlt sie sich sofort wieder wohl, auch wenn weder Strom noch Heizung vorhanden sind und die Zustand sehr zu wünschen übrig lässt. Zumindest hat sie was zu tun. Ihr Nachbar Joris, der am Strand in einem Tiny House wohnt, ist jedoch ziemlich grantig und brummig, aber auch extrem gutaussehend. Doch warum ist er so abweisend zu ihr? Gerade als sie denkt, dass er sich öffnet, kommen die Schatten der Vergangenheit zurück.
Was stört Joris an Stella? Ist es die Tatsache, dass er nun nicht mehr allein am Strand wohnt? Und was haben die Papierboote mit der ganzen Situation zu tun?
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt absolut fesselnd und wortgewaltig. Es gibt Wut, Trauer und andere tiefe Emotionen, die mich als Leserin tief berühren. Auch konnte ich mich wunderbar in die Protagonistin einfühlen, habe mit ihr geliebt und gelitten. Die Geschichte ist so fesselnd, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Wundervoll fand ich auch die Playlist, wobei Songtitel und Interpret an der Stelle im Buch auftauchen, wo sie gehört werden sollten, weil sie einfach wunderbar zur jeweiligen Szene passen. Das schürt die Emotionen noch mehr. Einfach toll.
Ich kann den Roman absolut und ohne Einschränkungen weiterempfehlen und vergebe diesem Buch absolut verdiente 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung.
Kuestendeernvor einem Tag Als ich das Cover des Buches sah, war es für mich nur der Anflug nach Fernweh, der mich dazu brachte das Buch lesen zu wollen. Ich hatte Sehnsucht nach dem Meer, nach Sonne und Freiheit. Alles davon hat mir das Buch gegeben und noch so viel mehr darüber hinaus. Dinge, von denen ich nicht einmal wusste, das ich sie brauchte.
Das Buch wird durch eine Playlist ergänzt - durch Songs die die Autorin beim Schreiben hörte und die entsprechende Szenen unterstützt. Ich liebe Musik und weiß wie viel Musik übertragen kann. Doch mit der Verbindung zwischen diesem Buch und der Playlist habe ich nicht gerechnet. Beides zusammen hat mich oft zum Weinen gebracht - aus Trauer, aber auch aus Glück.
Die Welt die Patricia geschaffen hat, hat mich umschlungen, eingesogenen will mich momentan noch nicht wieder hergeben. Ihr Schreibstil ist atemberaubend. Das Buch ist vollständig aus Stellas Sicht geschrieben und hat mich zu Stellas besten Freundin werden lassen. Ich habe mit ihr gefühlt - ihre Wut, ihre Trauer und vor allem ihre Liebe.
Auch wenn es mein erstes Buch von Patricia war - es war DEFINITIV nicht das Letzte. Ich bin verliebt 😍
Zum Inhalt: Nachdem Stella bei Ihrer Arbeitsstelle die Reissleine gezogen hat, bekommt Sie postwendend die Quittung. Nach Ihrer fristlosen Kündigung, flüchtet Stella kurzerhand an die Ostsee, an einen Ort Ihrer Kindheitserinnerung. Jedoch hängt an dieser Erinnerung ein düsterer Schatten und Stella hofft, endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen zu können. Sie ist im Cottage Ihrer Familie untergekommen und hat genug damit zutun, diese Bruchbude wieder auf Vordermann zu bringen. Dann lernt Sie Ihren neuen Nachbar, den Fischer Joris, kennen. Dieser ist bärbeißig, wortkarg, besserwisserisch und dabei auch noch verflucht sexy. Doch unabhängig davon, daß sich die Beiden etwas annähern, scheint die Vergangenheit Sie einzuholen.
Meine Meinung: Diese Geschichte konnte mich wieder zu hundertprozent abholen. Die Autorin schafft es immer wieder die Charaktere gut in Szene zu setzen. Stella und Joris sind sehr sympathisch und man muss diese einfach in sein Herz schließen. Auch die Nebendarsteller sind nicht zu verachten. Ich hatte auf jeden Fall eine angenehme Lesezeit und freue mich schon weitere Geschichten der Autorin. Das Buch-Cover finde ich gut gestaltet.
Stellas Leben besteht vorwiegend aus ihrem Job, sie selbst steht nicht im Vordergrund. Zum Glück zieht sie rechtzeitig die Reißleine und fängt ganz neu an. Doch womit? Was möchte sie eigentlich? Erstmal muss sie zu sich selbst zurück finden. Was eignet sich da nicht besser als ein Cottage an der Ostsee, was sie mit ihrer Kindheit verbindet? Auch wenn sie eigentlich nie wieder an diesen Ort zurück wollte, scheint er doch jetzt genau das Richtige für sie zu sein.
Ich habe mich in diesem Buch von Anfang an wohl gefühlt. Die Autorin schafft es, den Leser mitzureißen und viele Emotionen aufzubauen. Der Schauort ist so gut beschrieben, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. In kleinen Häppchen in Form von Rückblenden erfährt man, was vor langer Zeit passiert ist. Dieser Schreibstil baut viel Spannung auf und man fiebert stets mit. Die Idee mit dem Soundtrack fand ich supertoll, das macht das Buch sehr lebendig.
Klappentext Stella hat schon länger die Nase voll von ihrem stressigen Job und dem hektischen Leben in Hamburg. Als sie dann auch noch die Hälfte ihres Teams entlassen soll, zieht sie die Reißleine und bekommt postwendend die Kündigung. Kurzerhand flüchtet sie an die Ostsee, in das Häuschen ihrer Familie, das idyllisch in einer einsamen Bucht liegt. Hier hat sie in ihrer Kindheit die schönsten Sommer verbracht. Und dennoch wollte Stella eigentlich niemals hierher zurückkehren, denn ein düsterer Schatten hängt über ihren Erinnerungen. Kann sie nun endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen? Immerhin ist sie erstmal mit der Gegenwart ganz gut beschäftigt. Das idyllische Cottage hat sich nämlich im Lauf der Jahre in eine ziemliche Bruchbude verwandelt, die Stella wieder auf Vordermann bringen muss. Und: Die Bucht ist längst nicht mehr so schön einsam wie früher. Der neue Nachbar, Fischer Joris, ist bärbeißig, wortkarg, besserwisserisch – aber irgendwie verflucht sexy. Während sich die beiden langsam näherkommen, drängen sich nach und nach Geheimnisse der Vergangenheit zwischen sie und alte Wunden reißen wieder auf.
Meine Meinung Das Buch erzählt aus der Sicht von Stella, die ihr Leben bisher ihrer Arbeit unterstellt hat. Sie hat gar nicht gelebt, sondern alles für ihren Job aufgegeben, doch als sie plötzlich gekündigt wird, weil sie mit den moralischen Entscheidungen der Geschäftsführung nicht übereinstimmt, muss sie sich neu orientieren. Ihr Weg führt sie an die Ostsee in das alte Ferienhaus ihrer Familie, welches ohne Strom betrieben wird. Stella ist mutig, entschlossen, selbständig und auf dem Weg, sich selber zu finden und dabei die Bruchbude renoviert, während sie nach und nach Röversborn wieder entdeckt, in Erinnerungen schwelt und unerwartet Unterstützung bekommt, aber auch mit dem neuen Nachbarn sich zu arrangieren muss. Das Buch lebt durch seine Inselbevölkerung und auch die Atmosphäre. Es gibt mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibsti ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt mit einer sommerlichen Inselatmosphäre und mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es von mir verdiente 4 von 5 Würmchen