Annie ist voller Hoffnung und Zuversicht, als sie unter neuem Namen im Silicon Valley aufschlägt. Ein neuer Job, eine eigene Wohnung und endlich fort von den politischen Machtränken ihrer Familie. Und obwohl sie es nicht zu hoffen gewagt hatte auf die Liebe zu treffen, lässt ihr Chef Sam ihr Herz schneller klopfen.
Doch was, wenn die Vergangenheit einen plötzlich einholt? Wenn vergessene Grauen ihre Schatten voraus werfen und von einem Tag auf den anderen nichts mehr ist, wie es war?
Annie muss sich ein letztes Mal entscheiden. Eine Entscheidung, die alles bedeuten kann ...
„Coding Love: Wellen der Hoffnung“ von Katrin Gröner ist ihr gelungener Debütroman, in dem die Heldin im Silicon Valley einen erzwungenen Neuanfang wagt, der sich als Glücksfall entpuppt. Die junge Programmiererin Annie flieht vor den Schatten ihrer Vergangenheit ins Silicon Valley, wo sie unter einem falschen Namen einen neuen Job annimmt. Obwohl ihr die Angst permanent im Nacken sitzt, fühlt sich Annie sehr wohl und findet schnell Anschluss unter ihren Kollegen. Besonders ihr attraktiver Chef Sam lässt bei Annie die Schmetterlinge im Bauch fliegen, aber im Hinblick auf ihr kompliziertes Lügengerüst hat Annie Angst, sich Sam zu öffnen. Gerade als Annie glaubt, ihr neues Glück genießen zu können, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Als erstes ist mir das wunderschöne Cover ins Auge gefallen und das Setting im Silicon Valley ist auch mal eine tolle Abwechslung, die mich neugierig gemacht hat. Katrin Gröner hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, der einen schnell durch die Seiten fliegen lässt. Der Einstieg in die Handlung funktioniert problemlos und man fiebert schnell mit der sympathischen Heldin mit. Die gesamte Story ist aus Annies Perspektive erzählt, was in diesem Fall auch ausreichend ist. Mir hat zumindest keine andere Sichtweise gefehlt, denn die Gefühle der übrigen Protagonisten kommen auch so gut zum Ausdruck. Annie startet unter dem Namen Rebecca ein neues Leben, welches jedoch mit einem Ablaufdatum versehen ist. Man kann ihre Beweggründe und inneren Konflikte absolut nachvollziehen, auch wenn vielleicht nicht jede ihrer Entscheidungen bis zu Ende gedacht ist. Die aufgebaute Spannung zieht sich durch die gesamte Handlung und auch der Romance-Faktor hat mir gut gefallen. Die Chemie zwischen Annie und Sam sprüht nur so vor Funken, aber vor dem Happy End stehen noch einige scheinbar unüberwindliche Hürden. Außerdem gibt es einige humorvolle Szenen, die das ganze auflockern. Insgesamt ist dieses Debüt ziemlich gut gelungen, doch bei manchen Handlungsfäden hatte ich persönlich das Gefühl, dass man sie noch etwas hätte vertiefen müssen. Das ändert am guten Gesamteindruck aber nicht viel und ich hoffe auf eine Fortsetzung, wo vielleicht ein paar Fragen geklärt werden.
Mein Fazit: Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!
Das Cover ist wunderschön gestaltet, passt jedoch nicht ganz zum Inhalt des Buches, außer eventuell zu Annies Vergangenheit, die geheimnisvoll und düster ist. Bezüglich der Charaktere kann ich sagen, dass ich mit keinem wirklich zufrieden war, da deren Verhalten meist fragwürdig oder nervig war. Die Sprüche von Sam brachten mich dazu, dass die anfängliche Sympathie nicht bestehen blieb und Annies Entscheidungen fand ich auch unpassend und unlogisch. Mel und Phoenix gefielen mir am besten, da man sofort merkte, dass die beiden herzensgute Menschen sind! Mir fehlte, was die Charaktere betrifft, an Tiefe. Deshalb konnte mich weder Annie, Sam oder sonst wer erreichen. Die Figuren wurden demnach oberflächlich dargestellt. Zudem sind viele Fragen offen geblieben. Es werden nämlich Aspekte zu bestimmten Figuren eingeworfen, aber nie aufgeklärt, weshalb vieles ungeklärt bleibt. Die Handlung enthielt ein schnelles Tempo, was sich positiv auf den Lesefluss auswirkte. Dennoch habe ich einiges nicht verstanden aufgrund mehrerer Logikfehler. Die Grundidee hat auf jeden Fall viel Potenzial, aber wäre das Buch etwas dicker, dann würden einem die Geschehnisse nicht so unrealistisch und abrupt erscheinen. Der Schreibstil war meines Erachtens relativ kindlich. Die Formulierungen waren teilweise unpassend, vieles hat sich wiederholt und letztendlich konnte man dadurch die Charaktere und Handlung nicht mehr ganz ernst nehmen. Das Setting gefiel mir sehr. Sehr gemütlich, harmonisch und was neues. Dadurch wurde auch gezeigt, dass zu Hause nicht der Ort ist, wo die Familie ist, sondern wo man sich wohl und sicher fühlt. Allgemein müssen noch viele Rechtschreibfehler und Grammatikfehler korrigiert werden, da diese sonst den Lesefluss stören. Zum Abschluss hätte ich gerne einen Epilog gehabt.
Erst einmal: das Cover des Buches ist einfach wunderschön anzusehen und auch der Klappentext konnte mich begeistern. Die Story klang einfach mega und ich finde die Idee, und später während dem lesen dann auch mit Einzelheiten, auch sehr cool. Die Umsetzung allerdings hat mir leider nicht so gut gefallen. Alles in dem Buch passiert irgendwie sehr schnell und oftmals ohne große Erklärung. Dadurch bin ich nicht so ganz in der Story angekommen. Vor allem aber fand ich auch haben sich die (romantischen) Gefühle in dem Buch nie wirklich entwickelt, sondern waren dann einfach da. Die Nebencharaktere waren dabei zum Teil toll ausgearbeitet und cool, zum Teil aber auch eher „zu schnell“. Und auch von der „Gefahr“/ Vergangenheit her fand ich das Buch leider eher enttäuschend. Zwischendurch wird diese mal wirklich gut angedeutet, sodass man als Leser zu Rätseln beginnt und wissen möchte was hinter allem steckt und so dann gefesselt wird, aber ansonsten konnte dieser Aspekt meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen. Fazit: die Story ist eigentlich mega cool und die Charaktere zum Teil toll. Aber zum Teil leider auch nicht so, generell fehlt mir etwas, geht zu schnell oder ist unlogisch, sodass ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Sehr schade, da ich gute Erwartungen an das Buch hatte. Daher kann ich leider nur 1-2 Sterne vergeben.
An sich fand ich die Geschichte nicht schlecht, auch wenn es nicht 100 prozentig mein Fall war. Der Anfang war spannnend, als wir das Geheimnis von Becca noch nicht kannten und nur wussten, dass da nich so viel mehr dahinter steckt. Mein Interesse war geweckt und ich eollte unbedingt wissen was in iherer Vergangenheit geschehen ist. Wenn ich ehrlich bin, habe ich allerings mit mehr gerechnet, ich dachte, sie schwebt in viel viel grösseer Gefahr. Der Grund für ihre Flucht war dann doch etwas banal.
Was die Lovestory angeht, die fand ich im Grossen und Ganzen gut. Es war zwar etwas speziell, dass es sich um ihren Chef handelte aber nicht verwerflich. Er hat sich wirklich lieb um sie gekümmert, egal was war.
Der Schluss kam mir dann aber viel zu abrupt und war etwas zu sehr gewollt. Er hat sich nicht einfach ergeben, sondern war extrem konstruiert.