Eine spannende und ungewöhnliche Sammlung an Briefen, Essays und anderen Dokumenten, die das Zusammenleben und -wirken russischer und deutscher Künstler*innen in Berlin im Zeitraum von etwa 1920-1930 beleuchtet. Stellenweise ging das Lesen etwas mühsam voran und die Dokumente waren schwer in einen größeren Kontext einzuordnen. Dennoch eröffnet der Band ein lebendiges und vielschichtiges Bild vom Leben und Denken der russischen Community im Berlin jener Jahre. Positiv hervorzuheben ist das ausführliche Register im hinteren Teil der Sammlung, welche noch einmal genau listet, welche Dokumente verwendet wurden und woher die Quellen stammen.