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Im Labyrinth der Fugger

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Augsburg, Ende des 16. Jahrhunderts. Nach dem Tod des mächtigen Anton Fugger wird dessen Millionenvermögen gleichmäßig auf alle Nachkommen verteilt. Christoph Fugger, ein Egoist und Frauenfeind, will die Kinder seines Bruders Georg Fugger ins Kloster bringen lassen, um die Zahl der Erben zu dezimieren. Dazu verbündet er sich mit dem Jesuiten Petrus Canisius. Nur Georg Fuggers Tochter Anna ahnt, welch perfides Spiel der Augsburger Domprediger treibt …

469 pages, Paperback

First published January 1, 2011

8 people want to read

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Rebecca Abe

3 books

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Profile Image for Franky.
16 reviews
September 11, 2024
Rebecca Abe gelingt mit diesem Buch ein insgesamt zufriedenstellender historischer Roman.
Besonders das Ende bringt alle offenen Fäden zusammen. Zwar unzufriedenstellend bildet Frau Abe hier die Geschichte (wahrheitsgetreu) ab, wodurch es wiederum als gut gelungen tituliert werden kann.
Leider wird es zwischendurch etwas langatmig und als Leser wünscht man sich, dass der Einstieg und das Ende der Geschichte mehr Inhalt hätte und nicht das Kapitel in der Mitte.
Profile Image for Kati.
105 reviews6 followers
November 9, 2011
Vor der Kulisse des historischen Augsburg legt Rebecca Abe einen Roman über die Familie Fugger vor. Hierbei konzentriert sie sich besonders auf die Tochter Anna und lässt uns an deren bewegten Leben teilhaben. Sich auf eine Person der Großfamilie zu beschränken, fand ich sehr gelungen. Für mich als Leser ergab sich schnell eine Bindung zur Hauptprotagonistin und ich konnte aus ihrer Sicht das Ausmaß von Intrigen und Verbrechen der damaligen Zeit erfassen.
Oft ging es sehr brutal zu, jedoch wirkte der Roman dadurch realistisch. Die Grausamkeiten des 16. Jahrhunderts von Kirche und einflussreichen Personen wurden deutlich aufgezeigt.

Aber das Buch hat auch einen gewissen Anspruch. Es war für mich keine Lektüre, die ich so nebenbei lesen konnte. Es liegt wohl vorallem an der guten Recherche und der komplexen Handlung. Das sind natürlich keine Schwachpunkte, sondern erfordern einfach eine gewisse Konzentration. Und wenn ich auch nicht alle Einzelheiten sofort richtig verinnerlichen konnte, offenbarten viele im Laufe der Geschichte noch ihren Sinn.

Im Nachwort geht Rebecca Abe auf die historischen Fakten und ihre schriftstellerischen Freiheiten ein. Diese Details runden den Roman für mich sehr gut ab. Außerdem beinhaltet das Buch eine Karte von Augsburg und weitere kleine Illustrationen der Autorin, die sich prima in das Gesamtbild einfügen.
Insgesamt macht der Roman aus dem Gmeiner Verlag einen qualitativ guten Eindruck. Das sollte heutzutage auch mal lobend erwähnt werden.
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