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Practical WebObjects

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While Apple provides a modicum of documentation for developers just starting with WebObjects, more-skilled WebObjects developers typically learn from each other or via trial and error. "Practical WebObjects" formalizes this process for the skilled and experienced WebObjects developer with this 100% pragmatic resource.

Written by two expert WebObjects developers, Charles Hill and Sacha Mallais, this book features working, world-tested solutions for difficult problems. Endorsed by Global Village, "Practical WebObjects" includes many topics not covered anywhere else, including localization, validation, and optimization.

"Practical WebObjects" will prove invaluable for WebObjects developers trying to solve specific problems and wanting to increase their overall knowledge of WebObjects. Table of Contents Making Your Code Better EO Modeling Techniques Managing the Object Graph Authentication and Security Input and State Validation of Enterprise Objects The Secret Life of Components Components and Elements Localization Copying Enterprise Objects WebObjects in a J2EE World XML and WebObjects "

404 pages, Paperback

First published August 1, 2004

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About the author

Charles Hill

2 books
Charles Hill (1964- )

Librarian Note: There is more than one author in the Goodreads database with this name.

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October 20, 2025
WebObjects – Vision und Vergessen

Die Geschichte von WebObjects ist ein eindrucksvolles Beispiel für die rasante Vergänglichkeit selbst hochentwickelter Softwareprodukte in der Technologiebranche. Mit dem Ziel, die Entwicklung dynamischer Webseiten und datengetriebener Anwendungen zu revolutionieren, stellte NeXT 1996 ein professionelles Enterprise-Framework vor, dessen Lizenz zunächst rund 50.000 US-Dollar kostete.
Nach Apples Übernahme von NeXT im Jahr 1997 setzte Steve Jobs WebObjects konsequent intern ein: Es bildete das Rückgrat des Apple Online Store, von iTunes und später auch von iCloud. Technisch war das System seiner Zeit weit voraus – mit automatischem Datenbank-Binding, objektorientierter Logik und dynamischer HTML-Generierung, lange bevor Frameworks wie Django, Ruby on Rails oder Spring Boot existierten.
Doch wie so oft bei Apples professioneller Software blieb der kommerzielle Erfolg begrenzt. Ab 2000 senkte Apple den Preis drastisch, integrierte WebObjects in die Developer Tools und stellte die aktive Vermarktung 2005 ein. Als 2016 die letzten Reste aus macOS verschwanden, war es längst nur noch ein Relikt – eines, das seiner Zeit voraus war und dessen Ideen in der modernen Softwareentwicklung weiterwirken.

Netscape – Aufstieg und Fall eines Pioniers

Diese Entwicklung erinnert an das Schicksal von Netscape, einst Synonym für das Internet selbst. Mitte der 1990er-Jahre dominierte der Browser die digitale Welt, bevor Microsoft mit aggressiver Produktstrategie und der Bündelung des Internet Explorers in Windows den Markt übernahm.
Netscape verschwand beinahe so schnell, wie es berühmt geworden war – ein weiteres Beispiel dafür, dass technologische Exzellenz keine Garantie für Beständigkeit ist. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Innovation allein nicht genügt, wenn sich Machtverhältnisse, Plattformen und Geschäftsmodelle verschieben.

Apple Shake – Vom Branchenstandard zum Relikt

Ähnlich verhält es sich mit Apple Shake, einem exklusiven High-End-Tool, das über 9.000 US-Dollar kostete und in Hollywood-Blockbustern wie Der Herr der Ringe oder King Kong zum Einsatz kam. Apple übernahm die Software, senkte den Preis radikal und stellte sie schließlich ein – nicht, weil sie qualitativ mangelhaft gewesen wäre, sondern weil sich Marktbedingungen, Hardwarelandschaft und strategische Prioritäten des Unternehmens geändert hatten.
In weniger als einem Jahrzehnt verschwand ein Werkzeug, das zuvor als Branchenstandard gegolten hatte – ein Paradebeispiel dafür, wie schnell sich Exzellenz in Bedeutungslosigkeit verwandeln kann.

Fazit – Die Halbwertszeit des Erfolgs

Gemeinsam zeigen WebObjects, Netscape und Shake, wie gnadenlos kurzlebig selbst brillante Software sein kann. Technologischer Fortschritt, strategische Weichenstellungen und Marktveränderungen entscheiden darüber, ob ein Programm überlebt oder verschwindet.
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