Ein sinnlicher, poetischer Text über einen Sommer im hohen Norden Finnlands, als Lauri, der 13jährige Erzähler, erwachsen wird. Ausgezeichnet mit dem Finnischen Staatspreis, ins Deutsche übertragen von Stefan Moster, dem besten Kenner finnischer Gegenwartsliteratur.
Wie jedes Jahr verbringt Lauri den Sommer in Latvala auf dem Bauernhof seines Onkels Eino. Er hilft bei der Heuernte und auf der Weide und träumt sich zusammen mit seiner Cousine Sonja und Cousin Leo in eine geheimnisvoll-sinnliche Parallelwelt. Hier haben die Steine Seelen, der Fluss wird zum Refugium, eine riesige alte Fichte hat mystische Kräfte. Die Anführerin und Meisterin der drei ist die schöne, ungestüme Sonja. Sie stachelt Lauri und Leo zu immer neuen beglückenden, bedrohlichen Dingen an. Sie verleiht ihnen das Gefühl, zu fliegen. Aber dann geschieht die Katastrophe ... Ein kleines Meisterwerk, das mit kristallklarer Sprache und seltener Präzision eine verstörende Gefühlswelt einfängt. Ein sinnlicher, poetischer Text über einen Sommer im hohen Norden Finnlands, als Lauri, der dreizehnjährige Erzähler, erwachsen wird. Ausgezeichnet mit dem Finnischen Staatspreis, ins Deutsche übertragen von Stefan Moster, dem besten Kenner finnischer Gegenwartsliteratur.
This is a book I would not normally have picked up. It came my way as a blind date book in the library. While the story is a little disturbing it is also beautifully told. Read the book in one sitting, you can feel from the get go that this is not going to end well. Very interesting read, although the story is quite out there.
Je n'ai pas compris ce qu'il fallait entendre, ressentir... une apposition de situations non ordinaires n'en font pas des éléments à valeurs sensibles.... pas pour moi.
Finnland ist in diesem Jahr das Gastland der Frankfurter Buchmesse, eine gute Gelegenheit also, sich literarisch mit Rax Rinnekangas in den hohen Norden zu begeben. Und dann ist es auch noch das nächste Buch, das im Lesekreis des Münchner Literaturhauses besprochen wird und ich wollte ja im September buchclubtechnisch mal fremd gehen. Nicht, dass ich meinem eigentlichen Buchclub jemals untreu werden würde, aber ich schau mal vorbei bei der Konkurrenz ;)
“Der Mond flieht” ist ein dünnes Bändchen, es kommt ganz leicht und zart als Sommergeschichte getarnt daher und eine Sommergeschichte ist es schon auch. Aber auch viel viel mehr. Von der ersten Seite an ahnt man, dass etwas Schreckliches passieren wird, aber dieses sich langsam anschleichende Grauen kann die wundervoll leichte, poetische Sommerstimmung trotzdem niemals zerstören.
Eine Sommergeschichte im Norden Finnlands: der 13-jährige Lauri verbringt den Sommer bei seinen Cousins Leo und Sonja auf dem Hof in Latvala. Die drei Kinder verbringen die ganze Zeit miteinander, schaffen sich ihre eigene Welt und sind sich so nah wie niemand anderem. Bis ein Unglück passiert, dessen Ankündigung schon zu Beginn des dünnen Büchleins ahnen lässt, dass dem Abschnitt "Freude" ein zweites mit der Überschrift "Trauer" folgt. Die Gefühle sind stark und verstörend, alles hat sich verändert, was vorher Ewigkeit versprach. Poetisch beschreibt Rinnekangas die innige Bande zwischen den Kindern, verzaubert und legt damit einen Schleier von Unwirklichkeit und Erinnerung über jenes kurzen Sommers.