Kreta gleicht einem Hochgebirge im Meer, das von vielen wilden Schluchten durchzogen wird. Samariá, die längste und berühmteste jener Schluchten, erfordert zwar etwas Kondition, aber keinen ausgeprägten Gut organisiert kann man sie allein oder geführt in etwa fünf Stunden meistern. Einmal im Leben sollten Sie die grandiose Klamm in Richtung Meer wirklich durchquert haben! Außerdem warten auf Kreta über 100 weitere reizvolle Schluchten auf ihre Entdeckung – der neue Baedeker weist Ihnen zuverlässig den Weg! Jeden Morgen gegen zehn Uhr starten von Kissamos die Ausflugsschiffe zum herrlichen Balos-Strand, an dem Südseefeeling spürbar wird. Kein Hausbau trübt hier den Anblick purer Natur, kein geparktes Auto versperrt die Sicht. Dafür schimmern offene See und Lagune in allen erdenklichen Blau- und Türkistönen, bunte Sonnenschirme verlieren sich im hellen Sand. Nur der kahle Fels verortet die natürliche Schönheit eindeutig – auf Kreta. Nicht unbedingt augenscheinliche, vielmehr magische Momente stehen beim neuen Baedeker im Fokus. Im Botanischen Park von Foúrnes können Sie einen davon Hier gibt es das ganze Jahr über reife Früchte, die aus allen Klimazonen der Welt stammen. Im Laufe des Jahres werden über 200 Obstsorten und -varianten gepflückt und innerhalb weniger Stunden zu Säften verarbeitet. Len Sie sich den taufrischen Genuss in der Taverne des Parks nicht entgehen – eine Geschmacksexplosion!
Hervorragender Reiseführer, der hauptsächlich auf umfassende Information setzt, genau das, was ich wollte und was ich an den Baedeker-Reiseführern so schätze. Die Sehenswürdigkeiten werden detailliert beschrieben, was vor allem im archäologischen Museum von Agios Nikolaos sehr hilfreich war. Die übliche Sortierung nach dem Alphabet stört mich nicht, im Gegenteil, man findet das Gesuchte immer schnell.
Für meine erste Reise vor 20 Jahren hatte ich den Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag und war sehr zufrieden. Da vor zwei Jahren Baedeker für Rhodos mehr als ausreichend war, habe ich ihn für Kreta auch gekauft. Nun, die Insel ist zu groß für diesen Führer. Viele Orte sind nicht enthalten. Die Tips, die drin sind, waren in der Regel gut. Wir hätten aber gern mehr erfahren. Also musste Wikipedia aushelfen. Zu Matala stand dort beispielsweise, dass die berühmten Höhlen bereits in der Jungsteinzeit bewohnt waren, im Reiseführer werden als erstes die Römer genannt, die Jahrtausende später kamen … Schade.