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Nibelungenmord #1

Nibelungenmord

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Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso

384 pages, Paperback

First published January 1, 2011

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About the author

Judith Merchant

32 books5 followers
Judith Merchant is a German author of crime and mystery novels. She is also a professor of literary studies at the University of Bonn.

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Community Reviews

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1 star
4 (6%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,142 reviews639 followers
May 1, 2024
Ein solider Krimi und der erste Band einer Buchreihe.
Angesprochen hat mich zunächst der Bezug zu der Sage um Siegfried, den Drachentöter. Wenn solche Sagen oder Märchen irgendwie eingebunden sind, macht mich das grundsätzlich schon mal neugierig :)
Der eigentliche Kriminalfall hat mir dann auch durchaus gut gefallen, nur mit den Charakteren - mit dem Ermittlerduo - bin ich nicht so recht warmgeworden.
Dennoch eine gute Unterhaltung, auch wenn mir für einen Krimi hin und wieder ein bisschen Spannung gefehlt hat.
Es gibt also noch Luft nach oben, aber ich denke, den zweiten Band werde ich noch lesen.
Profile Image for Eva Müller.
Author 1 book78 followers
August 23, 2011
Das Buch hatte ich schon oft in der Buchhandlung in der Hand, aber irgendetwas hat mich immer davon abgehalten es zu kaufen, ich glaube es war das Cover, das so einen unglaublich düsteren Eindruck gemacht hat.
Zum positiven: Düster ist das Buch nicht, es hat sogar etwas Humor.
Zum negativen: der verflüchtigt sich nach gut 70 Seiten.
Zum weiteren negativen: Alles andere.

Aber fangen wir mal am Anfang an: Der Titel ist eigentlich Etikettenschwindel. Ja, es spielt im Siebengebirge und die Tote wird in einer Höhle, die "Drachenhöhle" heißt gefunden, außerdem gibt es in diesem Buch eine Dreiecksbeziehung: ein verheirateter Mann hat eine Geliebte und die Geliebte ist Künstlerin (natürlich ist sie mehr oder weniger verrückt und ökologisch-alternativ, bekanntlich sind alle Künstler so), die das ganze mit der Dreiecksbeziehung zwischen Siegfried, Kriemhild und Brunhild. Das wars dann aber auch schon, wirklich Einfluss auf den Fall hat es nicht und der Krimi würde ohne Nibelungenmotiv genausogut funktionieren (wobei hier vielleicht "würde genausowenig funktionieren" die bessere Formulierung wäre...)
Dann die Figuren: Da ist Jens, der Hauptkommissar...wie er es soweit gebracht dürfte jedem Leser schleierhaft bleiben. Zum einen dürfte jeder Siebenjährige sein Verhalten für absolut kindisch halten. An einer Stelle befragt er eine Kunstexpertin und findet es schrecklich, dass sie sich auf dem Gebiet Kunst besser auskennt und -SCHOCK- ihm Dinge erklärt. Besonders weil Kunst ja sowieso und generell doof und Verschwendung von Steuergeldern ist. Auch seine Reaktion, als er erfährt, dass die alternativ-Künstlerin Haare in ihre Gemälde einarbeitet. Seiner Meinung nach ist das extrem eklig und genug um die Vermutung zu rechtfertigen, dass sie die verschwundene Nebenbuhlerin entführt hat und irgendwo gefangen hält, um ihr Blut für die Bilder zu verwenden. Aber natürlich. Das bleibt aber nicht seine einzige intelektuelle Meisterleistung. Er schafft es in einem Buch gleich zweimal, seine Dienstwaffe zu vergessen. Während es ja schon grenzwertig ist, sie zuhause zu vergessen, hätte ich damit ja noch gerade so leben können...aber ins Haus eines Verdächtigen zu marschieren und dort Jacke und Waffe abzulegen...dazu spare ich mir einfach jeglichen Kommentar.
Jens hat auch eine Kollegin, zu deren Charakter ich nichts schreiben kann, da sie keinen hat. Ihr gesamter Beitrag zum Buch sind einige Sprüche die so klingen als hätte jemand, der 'Feminismus' für eine überflüssige Randerscheinung hält versucht eine Feministin zu schreiben. Achja und am Ende ignoriert sie die eindeutige Anweisung von Jens, Verstärkung zu ihm zu schicken, weil sie sauer auf ihn ist.

Ich kann nicht behaupten, dass das alles nicht so schlimm gewesen wäre, wenn der Krimi wenigstens ordentlich gewesen wäre, aber vielleicht hätte es mir dann beim Lesen nicht ganz so viele Schmerzen bereitet. Nur leider war der Krimi, und die darin Verwickelten genauso schlimm (schlimmer wäre ja auch nicht gegangen). Die Verdächtigen wirken allesamt, als hätte die Autorin tief in die Klischeekiste gegriffen, alles beiseite gelegt was sie dort gefunden hat und alles aus der Schicht darunter an sich gerissen. Die Ausnahme davon ist Sven. Für ihn musste sie eine sehr lange Leiter nehmen, ins unterste Stockwerk der Klischeekiste steigen und in der hintersten Ecke suchen. Sven ist der Sohn der Ehebrechers und seiner deswegen depressiven und tablettensüchtigen Gattin. Deswegen geht es Sven natürlich nicht gut und er ist ein Problemkind. Deswegen trägt er nur schwarz, hört Heavy Metal (hat aber Poster von Punk-Rock-Bands an seinen Wänden), nimmt Drogen, liebt Herr der Ringe und Fantasyrollenspiele und kann Realität und Phantasie nicht mehr auseinanderhalten. Anfangs hatte ich zumindest noch den Eindruck, dass nicht der Anschein vermittelt werden soll, dass das zwangsläufig zusammenhängt, aber je mehr ich gelesen hatte desto mehr erschien es mir, als würde die Autorin tatsächlich glauben, dass jeder, der Herr der Ringe mag, auch nicht ganz klar im Kop ist und hinter jedem Baum Orks vermutet.
Der einzige -und sehr schwache- Lichtblick war Jens Oma Edith, die recht offensichtlich eine Miss Marple-Kopie war und sich auf recht vorlaut-sympathische Weise in die Ermittlungen eingemischt hat, aber selbst sie kam nie auch nur in die Nähe ihres Vorbilds (lässt sich viel zu leicht erwischen und ihre Ausreden sind so flach wie eine Briefmarke).

Zu guter Letzt: Liebe Frau Merchant. Ja, Sie haben Recht, Reihen neigen dazu, mit zunehmendem Alter an Qualität zu verlieren, und da ist auch Donna Leon sicher keine Ausnahme, aber Donna Leon hat es immerhin geschafft, bisher 18 Bücher zu schreiben, von denen auch einige mit nicht gerade unbekannten Gesichtern verfilmt worden sind. Und auch wenn ihre letzten Bände nicht mehr unbedingt an die ersten heranreichen, dürfte selbst das, was diese Frau übermüdet und mit Grippe fabriziert noch besser sein als Nibelungenmord. Als Erstlingsautorin so über einen 'Alten Hasen' herzuziehen und Leuten, die immer noch Donna Leon-Hardcover kaufen, nur einen unwesentliche besseren Geisteszustand als Herr der Ringe-Lesern zuzugestehen, ist verdammt unverschämt.
Profile Image for Anja.
657 reviews12 followers
November 17, 2015
Eigentlich gar nicht schlecht wobei es glaube ich sogar das erste Buch der Autorin ist. Symphatische und authentische Protagonisten und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Jan und seine Oma haben es mir echt angetan, beide ermitteln in einem Mord und einem Vermisstenfall und kommen immer dubioseren Dingen auf die Spur. Aber wie hängt alles zusammen und wer alles gerät noch in den Kreis der Verdächtigen? Ich habe hier teilweise wirklich mitgefiebert und es war wirklich spannend, nur dann zum Ende hin fand ich es etwas vorhersehbar und ich hätte mir irgendwie was anderes gewüscht (dafür kann die Autorin allerdings nix) aber nichts desto Trotz ein tolles, spannendes Buch und ich werde die Reihe auf jeden Fall gleich weiterlesen.
Profile Image for Bambisadventuresinwonderland.
67 reviews
June 27, 2022
Von allen Büchern von ihr definitiv das beste. Liest sich schnell weg und hat ein paar originelle Figuren. Leider ist der Schreibstil immer eher so la la und der Versuch Jugendsprache einzufangen auch irgendwie nur unangenehm.
Profile Image for Litteratura.
165 reviews
July 30, 2024
Angenehmer Schreibstil, interessante Idee und symphatische Figuren.
An sich ein guter Krimi, zieht sich allerdings ziemlich, so dass die Spannung sich nicht recht aufbauen will.
Profile Image for Patricia.
375 reviews1 follower
November 3, 2013
Der Nibelungenmord ist angenehm geschrieben - ganz so wie man sich einen TV-Krimi vorstellen würde. Der Kriminalfall handelt von einer Frauenleiche und einer verschwundenen Frau und all den damit verbundenen Charakteren. Ich finde die Handlung recht spannend und es treten immer wieder unerwartete Wendungen und Enthüllungen auf. Im "Showdown" am Ende wird es zwar streckenweise etwas wirr, aufgrund der plötzlichen unzähligen Hinweise, aber dennoch war die Auflösung nicht vorhersehbar.
Nicht wirklich passend finde ich die ermittelnde Großmutter des Kommissars, aber da dies nur ein Nebenstrang ist kann man darüber hinwegsehen.

Was das Siebengebirge und die Nibelungengeschichte betrifft kann ich nicht viel dazu sagen. Zum einen kenne ich die Gegend nicht, zum anderen ist mir auch die Nibelungen-Saga nicht detailliert bekannt.

Ein mysteriöser Kriminalroman im Zeichen der Nibelungen-Sage ist dieser Roman definitiv nicht. Der Titel wurde wahrscheinlich nur wegen dem Schauplatz und einer Gemäldeserie, die im Buch eine Rolle spielt, gewählt.

Als leichte Krimikost kann ich das Buch von Judth Merchant aber eindeutig empfehlen.
Profile Image for Apollonia.
87 reviews12 followers
January 10, 2013
Ich war schon öfter im Siebengebirge und fand das Setting und Lokalkolorit sehr gelungen.
Ansonsten gefiel mir dieser Roman eher nicht so sehr. Die Hauptfigur, Kommissar Jan Seidel ist als Polizist nicht glaubwürdig. Er und sein Team wirken völlig unprofessionell. Falls irgendein Kommissariat wirklich so funktioniert - na dann gute Nacht.
Bei der Sprache fand die Autorin nicht den Gesamtton. Zugegeben, es ist schwierig, zwischen Jugendslang, der Sprache von Leuten mittleren Alters und der Sprache der schon sehr Betagten hin und her zu wandern. Es wirkte bemüht. Dazu kamen dann noch etliche Ausflüge ins Lyrische bei den Beschreibungen der Landschaft.
Alles in allem, kein total schlechtes Erstlingswerk. Aber ich denke, dass ich in dieser Serie nicht weiterlesen werde.
Profile Image for bookish_rat.
30 reviews
July 1, 2015
Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Story und Setting (Frauenleiche in den Drachenhöhlen bei Königswinter am Rhein) klangen interessant, vor allem weil ich die Gegend dort ein wenig kenne. Ich habe es leider "nur" bis Seite 135 geschafft. Das liegt wohl daran, dass außer der Frauenleiche und einer reichen verschwundenen Frau auf diesen ersten 135 Seiten nichts sonst passiert (sieht man mal vom üblichen Liebesgeplänkel der Kommissare ab und davon, dass die liebe Oma ins Altenheim soll). Es gab leider auch keine Hinweise darauf, wie sich die Story weiterentwickeln könnte; Spannung fehlte mir total.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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