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Tabor Süden #6

Süden und die Frau mit dem harten Kleid

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Ein neuer Fall für Tabor Süden, den schweigsamen Hauptkommissar von der Münchner Vermisstenstelle. Es geht um den 41-jährigen Johann Farak, dessen Schwester ihn als vermisst meldet, weil er nicht wie jedes Jahr zu ihrem Geburtstag angerufen hat. Doch außer ihr scheint sich niemand für das Verschwinden des gescheiterten Künstlers zu weder die Nachbarn noch die wenigen Bekannten, ja nicht einmal seine Mutter. Bei seinen Ermittlungen stößt Süden auf eine geheimnisvolle junge Frau, die vielleicht zur Aufklärung dieser undurchsichtigen Geschichte beitragen könnte, doch der Kommissar verliert ihre Spur. Stück für Stück holt Süden die Vergangenheit des Vermissten ans Tageslicht und muss schließlich erkennen, dass Farak nie eine richtige Chance hatte, etwas aus seinem Leben zu machen. Aber warum dieses plötzliche Abtauchen? Was war der Auslöser, nach all den Jahren in der Versenkung zu verschwinden? Nur allmählich begreift Süden die ganze Tragweite dieses tragischen Falls. Nach den beiden Erfolgsromanen Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels (ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis 2002) und Süden und der Straßenbahntrinker erscheint nun ein weiterer Band aus der Tabor-Süden-Reihe. Und wieder einmal beweist Ani, dass er ein begnadeter Erzähler ist, der seine Leser auf das Beste zu unterhalten weiß. Er lässt sein Publikum hautnah miterleben, wie sich sein unkonventioneller Kommissar durch diesen rätselhaften Fall wühlt. Süden, der von sich selbst sagt, dass ihm sein Beruf in manchen Momenten so fremd sei wie sein gesamtes Leben, deckt mit seiner Hartnäckigkeit und seinem Einfühlungsvermögen menschliche Abgründe und Schicksale auf, die nichts als sprachlose Betroffenheit hinterlassen. Friedrich Ani gehört zu den wenigen Autoren, denen es gelingt, solch intensive Gefühle bei seinen Lesern zu wecken. Meisterhaft! --Christoph Reudenbach

206 pages, Paperback

First published July 1, 2002

11 people want to read

About the author

Friedrich Ani

104 books28 followers
Friedrich Ani, 1959 in Kochel am See geboren, lebt heute als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in München. Neben Kriminalromanen schreibt er Lyrik, Erzählungen, Jugendromane und Drehbücher. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen u. a. den Tukan-Preis und dreimal den Deutschen Krimipreis.

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Profile Image for Eva.
86 reviews1 follower
July 15, 2023
Nettes Buch, aber leider kein Krimi.
Profile Image for Bücherplanet.
153 reviews12 followers
December 8, 2012
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich wollte und habe es ja nun auch, allerdings mit viel weniger Wollen und mehr mit Durchhaltewillen, frei nach dem Motto: Aber ich wollte das doch unbedingt lesen.

Vor einem Jahr habe ich mit dem Buch 'Süden und das Lächeln des Windes' meine Leserschaft der Süden-Reihe aufgenommen. Dieses Buch war wie eine Art Einstiegsdroge und ich war hin und weg von Anis Schreibstil. Es folgten weitere Ani Krimis (die Polonius Fischer-Reihe und weitere Süden Krimis), aber nun war es wohl zu viel. 'Süden und die Frau mit dem harten Kleid' ist in meinen Augen kein typischer Ani Krimi und hätte ich diesen zuerst gelesen, wäre ich sicher kein Befürworter dieses Autors, den ich mittlerweile sämtlichen Krimibegeisterten in meinem Freundeskreis vorgestellt habe. Nein, dieser Süden ist anders. Irgendwie merkwürdig und teilweise auch vorhersehbar (Liane z.B.).

Worum geht es? Tabor Süden nimmt die Vermisstenanzeige einer Frau, Mathilda Ross, auf, deren Bruder sich angeblich jedes Jahr zu ihrem Geburtstag meldet. Es beginnt die Suche nach einem Johann Farak, der ein Leben als gescheiterter Künstler führte, allen Leuten tierisch auf den Nerv ging, der zu viel trank und mir als Leser im Verlauf des Buches immer unsympathischer wurde. Kommissar Süden gibt sich alle Mühe, ihn zu finden, und man begegnet mal wieder sehr verstörenden Persönlichkeiten (der Mutter von Liane, Hanne Farak, Mathilda Ross und Liane) ' eben typisch Ani, Normalos gibt es bei ihm nie.

Aber auch Tabor Süden ist in diesem Buch nicht gerade der Erstürmer aller Herzen. Er nervt ein wenig, um es mal so zusagen. Normalerweise mag ich Anis Gedankengänge und auch seine ausschweifenden Satzkonstruktionen, aber dieses Mal war es deutlich zu viel des Guten. Als es dann plötzlich um Elfen und Drogenrausch, ein gelbes Zimmer und einen Raphael ging und drei Monde war ich definitiv enttäuscht, denn bisher machte der Autor nicht gerade den Anschein verschrobenes Zeug schreiben zu müssen, um seine (ja immer etwas spärliche) Seitenzahl hochzutreiben.

Wer bisher ein positives Verhältnis zu Friedrich Anis Kriminalromanen hat, der sollte bewusst darauf verzichten, sich dieses Buch zu kaufen. Ich bin selbst auch überrascht, wie schlecht ich diese Buch finde und dachte, die anderen Rezensenten (bei Amazon) liegen bestimmt falsch und haben nur nicht den tieferen Sinn erkannt, aber ehrlich: dieses Buch ist nur etwas für wirklich sehr eingefleischte Ani Fans. Ich würde da eher als Einstieg (Süden und das Lächeln des Windes, Süden und das Geheimnis der Königin, Süden und die Schlüsselkinder empfehlen oder gleich die Polonius Fischer-Reihe: Die Idylle der Hyänen, Hinter blinden Fenstern und Totsein verjährt nicht).

Ich bin nicht begeistert davon, aber hierfür kann ich nur zwei von fünf Sternen geben, einen für Tabor Süden, weil er eben Tabor Süden ist (und da noch nicht seinen Vater gefunden hat), und einen zweiten Stern für Ani, weil ich eben doch nicht schaffe nur einen Stern zu geben (ja, also alles mehr aus Mitleid, aber ich musste mich wirklich bemühen, das Buch, was ich doch unbedingt wollte, nicht einfach zur Seite zu legen und es nicht zu Ende zu lesen).
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