Zehn Forscher sind auf dem Weg durch die große Salzwüste Zentralasiens, um nach Relikten aus der Bronzezeit zu suchen. Unverhofft stoßen sie auf eine merkwürdige Steininschrift, die viele Tausende Jahre alt zu sein scheint. Roman, der Führer der Expedition, steht vor einem Rätsel – und fühlt sich plötzlich auf unerklärliche Weise bedroht. Seine düsteren Vorahnungen bewahrheiten sich, als sie in dem kleinen Dorf Kutchah ankommen. Ein Bild des Schreckens bietet sich den Forschern: Allen Dorfbewohnern sind die Kehlen durchgeschnitten worden, und die den Frauen zugefügten Wunden erinnern an die Inschriften auf den Steinen. Welches düstere Geheimnis birgt die Wüste?
Née en 1956 à Cannes, Brigitte Aubert a développé son goût pour le polar dans la pénombre du cinéma familial. Parmi ses nombreux romans publiés au Seuil et traduits dans plus de vingt pays, l'on retiendra Les Quatre Fils du Dr March, La Mort des bois (Grand Prix de littérature policière 1996), Transfixions (adapté au cinéma sous le titre Mauvais Genres), Funérarium... Elle est la reine du thriller à humour grinçant.
Der Klappentext von „Cantus – Fluch der Wüste“ erinnerte mich ein bisschen an einen Ägypten-Thriller, obwohl der Roman in Zentralasien spielt, weshalb ich interessiert zugriff. Direkt zu Beginn fiel mir jedoch negativ auf, dass innerhalb weniger Seiten viel zu viele Charaktere eingeführt wurden, bei denen ich bis zum Schluss Schwierigkeiten hatte, sie auseinanderzuhalten. Den meisten Forschern fehlte – meiner Ansicht nach – ein klar hervorstechendes Merkmal. Dass sich die Autorin nicht an Romans Innensicht hielt, sondern auch immer wieder kurz zu anderen Figuren sprang, machte die Sache für mich eher verwirrender als verständlicher. Generell benötigte ich eine Weile, um in die Geschichte hineinzufinden; erst gegen Seite 100 fing ich an, den Verlauf der Handlung zu genießen. (SPOILER) Die Verfolgungsjagd durch die Grotten mit dem unterirdischen Fluss gefiel mir sehr gut, ebenso die anschließende Jagd durch die Wüste, wobei das Forscherteam vermintes Gebiet durchquerte. Realistisch war es natürlich nicht, dass die Gruppe erst mehrere hundert Meter ohne Explosion unbeschwert über die Landschaft hinwegraste und anschließend direkt neben ihrem Standort eine Mine entdeckte, das kümmerte mich allerdings nicht. Auch die Erkenntnisse des Professors über das mögliche Fortbestehen der Neandertaler hielt ich für sehr spannend. Als Nea wieder zum Leben erwachte (SPOILER ENDE) – das war nach etwa 270 Seiten –, nahm die Geschichte für mich indes wieder ab und gerade zum Ende hin driftete sie doch sehr zur Fantasy ab, was einfach nicht mein Genre ist. Dafür gefielen mir die phantastischen unterirdischen Höhlen und Gänge umso besser: (SPOILER) Die geheime Bibliothek der Magier, der daraus führende Fluchtweg durch eine Glasröhre in einem Medusenbecken, die Hängebrücke mit dem Schwan als Wächter und die hydraulischen Winde. (SPOILER ENDE) Das waren alles wundervolle Settings, weshalb ich einen ganzen Roman, der dort unten spielt, sofort lesen würde. Im Finale wurde es noch einmal explosiv, wenngleich mich das Buch da leider endgültig verloren hatte. Fazit: „Cantus – Fluch der Wüste“ machte es mir nicht leicht, ein Urteil zu fällen, da ich den Mittelteil wirklich gern mochte, Anfang und Ende mir allerdings zu abstrus waren beziehungsweise mich aufgrund fehlender Beziehung zu den Charakteren nicht mitreißen konnten. Ich vergebe knappe vier Sterne. Noch eine kleine Anmerkung: Das Wort „rau“ ist durchgängig nach alter Rechtschreibung mit einem H geschrieben – auf Seite 72 steht „Uuls rauhe Stimme“, auf Seite 83 „über die rauhen Wangen“ und auf Seite 210 „fühlte sich rauh an“.
Ich habe selten ein Buch so falsch eingeschätzt. Als wäre Thriller, Science Fiction, Magie, Esoterik und ein Atomkrieg nicht genug, hat es auch noch ein offenes Ende 🙄
un polar très moyen qui part dans des élucubrations parfaitement abracadabrantes selon moi. une expedition d'archéologues de retrouve mêlée à une série de meurtres obscurs et est poursuivie par des personnages étranges semblant sortis d'un temps reculé. les personnages sont d'un caricaturiste extrême, l'aide de camp, l'archéologue passioné qui n'a d'œil que pour les découvertes scientifiques, l'Indiana Jones en puissance qui donne ses dernières ressources pour aider la demoiselle en détresse. Tout cela est assez indigeste, mais on parvient à y ajouter des bribes de magie, de sacrifices et rien de moins que l'Evolution! je reste donc sur ma faim, et surtout franchement agacée par cette lecture dont l'auteur ne manque, ceci étant, pas d'imagination!!