Il narratore di questa storia, ormai stanco e in età avanzata, riavvolge il filo di due vite opposte e parallele che dal 1892 al 1897 sono corse la sua, da semplice impiegato e segretario alla Società Geografica, e quella di Vittorio Bottego, esploratore in preda alla brama di vivere, sempre pronto alla sfida, adorante ammiratore di Stanley e della sua avventura africana tanto da farsene emulo arruolandosi come volontario al seguito delle truppe italiane in Abissinia dopo il massacro di Dogali. Da studioso di carte e diari ma anche da testimone, il narratore rievoca gli ultimi cinque anni di vita del capitano intemerato e vincente esploratore del Giuba, ben deciso a portare a termine una seconda missione ancor più azzardata per svelare il mistero del corso del fiume Omo. Impresa il cui destino si intreccerà con quello della disfatta italiana ad Adua, fino alla tragica morte di Bottego in un’imboscata. Il ritratto di un uomo disposto a tutto pur di realizzare la propria vita.
Zwar ist dieser neue Roman von Gianfranco Galligarich ganz anders als sein Erfolgsroman "Der letzte Sommer in der Stadt", aber das schriftstellerische Geschick und ein gewisser Ton sind vorhanden. Thema ist der Afrikaforschers Vittorio Bottego (1860 bis 1897). Um die Geschichte Bottegos zu erzählen, nutzt der Autor die Reflexionen eines 70jährigen im Jahr 1933. Der bedenkt nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das Bottegos. Der Erzähler stützt sich auf dessen Tagebücher. Direkt characterdriven ist der Roman nicht.
Galligarichs erzählerischer Einfallsreichtum erinnert mich latent an den portugiesischen Literaturnobelpreisträger Jose Saramago, stilistisch ist er aber zugänglicher. Der Text ist gut lesbar, hat aber auch immer wieder ausdrucksstarke Beschreibungen mit ausgezeichneten Formulierungen. dabei ist neben dem Weg der Karawanen in Afrika der Schauplatz Italien genauso wichtig.
Aus Prinzip würde ich keine 1-Sterne-Bewertung vergeben an ein Buch, das ich zuende gelesen habe. Jedoch hat mich dieses Buch wirklich zu Tode gelangweilt und stand mehrmals kurz vor dem Abbruch.
Einfach ca. 200 Seiten plastisch aneinandergehangener Sätze. Emotionslos, keine schönen Wendungen, anonyme Figuren. Das Storytelling war grottig, ich habe an keiner einzigen Stelle etwas wie Spannung gespürt. Klar, die "Expedition" an den Juba hat so etwas wie den Keim von Faszination hervorgebracht, jedoch ist war das Kapitel ebenso schnell verflogen wie mal der Hauch einer Hoffnung auf Besserung. Danach wieder seitenlanges Geplänkel ohne nennenswerte Spannung.
Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, kann sich ebenso gut auch wissenschaftliche Lektüre dazu anlesen. Da weiß man immerhin schon, dass diese trocken-informativ und unspannend sein möchte.
Drifting through Italy’s colonial past with an oddly unreliable narrator. Being less a history lesson than a fevered memory, it’s a melancholic portrait of a man (and a country) haunted by failed aspirations.