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Bauern und Bürger: Die traditionale Inszenierung einer bäuerlichen Moderne im literarischen Werk Jeremias Gotthelfs (Hamburger Beiträge zur Germanistik)

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Gotthelf ist kein naiver Epiker oder «Schweizer Homer», der im Einklang mit den Traditionen und Werten seiner Bauern lebt und schreibt. Er ist ein Politiker in der Literatur, ein Parteigänger des Schweizer Honoratioren-Liberalismus, der in ideologischer Absicht volksaufklärerisches Gedankengut zitiert. Der altliberalen Partei dient Gotthelf, indem er neue Traditionen für das Volk erfindet. Die Gegner seiner Polemik sind nicht abstrakt, es handelt sich weder um «Atheismus», noch um «Kapitalismus» oder «Moderne» - es sind die Bauern selbst, die sich in einer radikaldemokratischen Partei formieren, welche die Privilegien der Bürger bedroht.

329 pages, Paperback

Published August 1, 1989

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