Manfred Leber widmet sich in Vom modernen Roman zur antiken Tragödie der Frage, wie sich in Max Frischs Homo faber die Strukturen und Motive der klassischen Tragödie mit den Erzählformen des modernen Romans verbinden. Durch präzise Textanalysen zeigt er, inwiefern Frischs Werk nicht nur als kritische Auseinandersetzung mit Fortschrittsglauben und Rationalität, sondern zugleich als moderne Variante antiker Schicksalsdramen gelesen werden kann. Dabei werden Themen wie Schuld, Zufall, Verhängnis und menschliche Verantwortung in einen größeren literaturgeschichtlichen Zusammenhang gestellt. Das Buch bietet so einen tiefen Einblick in die erzählerische Vielschichtigkeit von Homo faber und richtet sich an Leser*innen, die den Roman über die gängige schulische Lektüre hinaus in seiner literarischen Dimension verstehen möchten.
More of the same, she's getting a little redundant and trying to make up for it with unbelievable characters. Still a few laughs but much more graphically written.