ULYSSES___James Joyce (Leserunde) discussion

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10. Kapitel: Irrfelsen

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message 1: by Geologe (last edited Mar 08, 2013 08:41AM) (new)

Geologe | 47 comments http://www.swr.de/-/id=9663684/1rhqsc...

Gilbert-Schema

Szene - Strasse
Stunde - 15.00
Organ - Blut
Kunst - Mechanik
Symbol - Bürger
Technik - Labyrinth


message 2: by Nadine (new)

Nadine | 124 comments Den Titel Irrfelsen/Wandering Rocks finde ich gelungen, das Kapitel besteht aus vielen kleinen Episoden, deren Protagonisten wie Irrfelsen, die sich bewegen in der Geschichte stehen. Ich mag die Art, wie die Charaktere sich teilweise kurz begegnen und so „den Staffelstab“ weitergeben. Durch die vielen Charaktere, auf die man sich ständig neu einlassen muss, war das Kapitel für mich (mal wieder) recht anstrengend zu lesen, obwohl ein tolles Mosaik aus Momenten und Charakteren entstanden ist.
Das Treffen zwischen Stephen und seiner Schwester fand ich schon etwas befremdlich, sie scheinen ja eigentlich ähnliche Interessen zu haben (Bücher) und könnten sich nahe stehen, aber sie drucksen rum, er fürchtet, dass sie etwas von seinem Gehaltsscheck „abhaben“ möchte. Sie fühlt sich vielleicht ertappt, dass sie vom mageren Geld der Familie ein Buch kauft...


message 3: by Nadine (new)

Nadine | 124 comments Kapiteltechnisch habe ich die Mitte mit dem 10. Kapitel überschritten, bin aber erst bei der Drittelmarke (34 %). Ob die Kapitel zum Ende hin länger werden oder ob ich noch einen umfangreichen Anhang im eBook habe ohne es zu wissen?


sabisteb aka callisto (sabisteb) | 52 comments Hier erfährt man sehr viel über die verschiedenen Figuren. Das Verhätnis von Deadalus zu seiner Familie ist eben wegen des fauxpas über den er am Strand sinnierte gespannt. Er hat sich von der Familie abgewendet, aber sein Vater ist nun mal Trinker und er macht sich auch Sorgen um seine Schwestern, die eben bereits sein Bücher versetzen müssen, um was zu Essen zu haben.

Jaja, Blazes Boylen, der Schwerenöter.

Hier kreuzen sich sehr viele Handlungsstränge, die einem auf die eine oder andere Art immer wieder begegnen.
Ich fand es spannend, zu beobanchten, wie sich aus den vielen Informationsschnipseln langsam ein größeres Bild zusammensetzt, wie man immer mehr, eher so nebenbei, über die Figuren erfährt.

@ Nadine:
Die ersten Kapitel sind deutlich kürzer. Später werden sie viel, viel länger, das mit der Pozentanzeige stimmt schon.


message 5: by Johanna (new)

Johanna Die kleinen Abschnitte zu lesen empfand ich als angenehm.
Ich fand die Szene mit dem Topf in dem die Klamotten gekocht haben ziemlich lustig. Ich konnte mir das so richtig lebhaft vorstellen. ;)


message 6: by Alexandra (new)

Alexandra  (awogfli) | 25 comments Fazit sehr mühsam auch wenn die Kapitel kurz waren, sind die schnellen Szenen und Personenwechsel schwierig zu rezipieren und die Gesamtzusammenhänge zwischen den Personen zu behalten bzw zu generieren. Irrfelsen trifft das Kapitel auf den Punkt hab mich sehr oft verirrt und war oft verwirrt. Zusätzliches Fazit des Kapitels - Männer tratschen hier extrem viel - kommen vom Hundersten ins Tausendste und der Tratsch um und über Personen verwischt sich sehr stark mit den tatsächlichen Protagonisten, Handlungen und Beziehungen.


message 7: by Trillian (new)

Trillian | 12 comments Dieses Kapitel war für mich sehr angenehm zu lesen. Die Unterteilung in kürzere Passagen hat alles etwas aufgelockert und ich empfand es dadurch auch als ein sehr "schnelles" Kapitel. Die Wechsel zwischen den Charaktere war hin und wieder etwas verwirrend - vor allem bei den ganz kurzen Teilen. Da dauerte es etwas, bis ich wusste um wen es ging, ob diese Person schon mal vorkam usw. Gefiel mir aber insgesamt sehr gut. Interessant war die Szene zwischen Stephen und - seiner Schwester?! - Dilly. Ich verliere wirklich langsam den Überblick bei all den Personen.


message 8: by Nadine (new)

Nadine | 124 comments Ja, ich war auch öfter mal verwirrt und habe mich etwas verloren gefühlt, aber das war wohl auch genau die Absicht.


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