Leserunde Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins discussion

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Zweiter Teil: Körper und Seele

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message 1: by Cloudedleopard (new)

Cloudedleopard | 16 comments Es wäre töricht


message 2: by yexxo (last edited Oct 28, 2012 02:54AM) (new)

yexxo | 11 comments So wirklich besser wurde mein Verhältnis zu Teresa und Tomas auch im 2. Kapitel nicht :-) Die Vorkommnisse des ersten Teils werden jetzt nochmal in Kurzfassung aus Teresas Sicht erzählt zusätzlich zu ihrer persönlichen Vorgeschichte.
Welch ein trauriges Schicksal, das da hinter ihr liegt bis zu ihrer Ankunft in Prag. Das Schlimmste ist, finde ich, dass es sich hierbei nicht nur um reine Fikton handelt, sondern es unzähligen Menschen auch so geht. Sie werden von ihren Eltern als die eigentlich Schuldigen betrachtet, dass jene ein so verpfuschtes Leben haben.
Interessant ist, dass Teresa nichtsdestotrotz der stärkere Charakter zu sein scheint. Vielleicht gerade weil so viel Schweres hinter ihr liegt - ob das Schwere doch das Bessere ist :-) ?


message 3: by Cloudedleopard (new)

Cloudedleopard | 16 comments Die Träume Teresas finde ich schauderlich. Diese Gedanken rund um den Tod und wen sie dafür verantwortlich hält... Die Szenerie rund um das Schwimmbecken fand ich sehr befremdlich, wenn sie miterleben musste, wie ihre Mutter ihren Körper zur Schau stellt - im doppelten Sinne. Und dass Teresa wohl ihre Mutter nachahmt, sei es bewußt oder unbewußt. Sie durchlebt dieselben Situationen, indem sie sich an einen Mann bindet, der ihrem Stiefvater so ähnlich ist. Ich frage mich nun, ob sie auch ihre erste Ehe zerstört und sich einen anderen Mann sucht (und die Träume dadurch vielleicht verschwinden).


message 4: by Nadine (new)

Nadine | 6 comments Das zweite Kapitel hat mir gut gefallen, ich mag es, eine bekannte Geschichte noch einmal aus einer anderen Sicht zu sehen.
Teresas Träume finde ich auch recht befremdlich, aber doch verständlich wenn man ihre Kindheit/Jugend und die Untreue ihres Mannes betrachtet.
Ich mag Teresa, im ersten Teil wirkte sie wie ein hilfloses Weibchen, jetzt hat sie für mich doch an Tiefe gewonnen, die treudoofe Verfolgung ihres späteren Mannes nach Prag klingt aus ihrer Sicht viel sympathischer, nachdem man weiss, was für eine Jugend sie hinter sich hatte und wirkt auf mich nun viel "stärker".


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