Der Eisvogel Wiggo Ritter, ein junger Mann aus gehobenen Verhältnissen, liegt schwer verletzt im Krankenhaus und schildert seinem Verteidiger, warum er töten mußte. Eine fasziniere Geschichte von Sehnsucht, Verrat und verhängnisvoller Liebe.
Uwe Tellkamp is a German writer and physician. He practised medicine until 2004. Before the fall of communism, he was enlisted in the National People's Army as a tank commander and imprisoned when he refused to break up a demonstration in October 1989. Until the fall of the German Democratic Republic shortly after, he was prohibited from studying medicine.
In 2008 Tellkamp was awarded the German Book Prize for his novel Der Turm (The Tower), which describes life in 1980s East Germany.
Nach 123 Seiten ist es mir nun endgültig genug mit diesem mit bildungsbürderlichen Inhalten überfrachtetem und künstlich und völlig unnötig in, wohl zum Zwecke anspruchvoll zu erscheinen, schwer verständlicher Sprache verfasstem Geschwurbel. Dass auf Anführungszeichen verzichtet wurde, Satzzeichen nur sporadisch verwendet werden und es nahezu keine Umbrüche im Text gibt trägt auch nicht gerade zur Lesbarkeit bei.
Schade! Der Plot klang vielversprechend, aber die Umsetzung ist überraschend langweilig.
Uwe Tellkamp und ich kommen (zumindest in diesem Roman) nicht zusammen.
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After 123 pages, I've finally had enough of this slipslop, overloaded with educational content and written in an completely unnecessary complicated and difficult language, probably with the purpose of appearing demanding. The fact that there are no quotation marks, punctuation marks are only used sporadically and there are almost no breaks in the text does not exactly contribute to readability.
What a pity! The plot sounded promising, but the execution is surprisingly boring.
Uwe Tellkamp and I (at least in this novel) do not get together.
Also... irgendwie bewerte ich dieses Buch jetzt besser als gedacht, hauptsächlich aufgrund der letzten 50 Seiten. Vorab: ich finde den Schreibstil schrecklich. Endlossätze, Gedankensprünge, manchmal vergisst man kurz, wer genau überhaupt gerade spricht. Das kann man jetzt als Repräsentation von Wiggos zerstreuten Gedanken werten oder soll zur Dramatik des Buches beitragen, ich hätte mir ab und an ein Komma oder Anführungszeichen in der wörtlichen Rede gewünscht. Thematisch finde ich das Buch sehr spannend. Zu verstehen, wie ein Mensch wie Wiggo in so eine gefährliche Szene rutscht, wie er selbst langsam merkt, worin er verstrickt ist und was dabei in ihm vorgeht. Leider kommt es aber (besonders durch den Schreibstil) nicht so gut rüber, wie es könnte. Mir fehlt da einiges. Da mir aber besonders die letzten Seiten gut gefallen haben und diese auch mal wirklich Klarheit in die Geschichte bringen, gibt es 3 statt ursprünglich geplante 2 Sterne.
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