Kennen Sie den Mogelfaktor? Gibt es diesen etwa auch in der hehren Forschung? Ja, und er perfektionierte beispielsweise die Ergebnisse vom ehrenwehrten Sir Isaac Newton. Er kreierte auch Laborbuchnotizen fur den Kardiologen Darsee und transferierte auf magische Weise Bakterienstamme von einem Universitatslabor in das Labor der Firma Genentech. Selbst fiktive Mitarbeiterinnen erschuf der Mogelfaktor, die fur den Zwillingsforscher Cyril Burt ebenso fiktive Zwillingsstudien durchfuhrten; und diese beeinflussten noch jahrelang die Intelligenzforschung auf der ganzen Welt! Heinrich Zankl hat alte und neue Skandale in den Geistes- und Naturwissenschaften uberzeugend recherchiert und zu einem Geflecht aus wertvoller Information und guter Unterhaltung verwoben. Dieses Buch erzahlt viele Geschichten, beispielsweise die eines Nobelpreises, der an die Falschen verliehen wurde, von der Unterdruckung von Kritikern und sogar von einem Wissenschaftsbetruger, der vom Bundesverfassungsgericht geschutzt wird. Manche Aspekte sind dabei so grotest, dass sich kein Leser das Schmunzeln verkneifen kann. Ein Lesevergnugen, nicht nur fur Wissenschaftler.
Man kann bessere Information aus Wikipedia sammeln, als aus diesem Buch. Der Autor hat ein Durchblick von mehreren Fallen veröffentlicht, aber es war genug für mich, als ich um die Entwicklung des Neutons physikalisches Modell, als eine auf der Manipulation mit Zahlen basiert, gelesen hat.
Man muss kein Physiker sein, um zu wissen, dass kein Modell endgültig sein kann, weder heute noch in 17-18. Jahrhunderten. Herr Zankl gibt keine eigene Meinung darüber ab, was man als Betrug bezeichnen kann. Auch enthält die Literaturverzeichnis einen kontroversen Artikel "Newton and the Fudge Factor", der 1973 im Science Journal (Band 179) von R. S. Westfall veröffentlicht wurde. Hätte der Autor seine Recherche gründlich durchgeführt, könnte er diesen Widerspruch auch merken.