Früher war es ein Käsegeschäft, dann ein Plattenladen. Simon fand schon immer, dass das Erdgeschoss seines Wohnhauses interessante Mieter hatte.Fabienne, die lebensfrohe Elsässerin und Hutmacherin, die nun dort einzieht, stellt sie aber allesamt in den Schatten. Mit ihrem eleganten Hutgeschäft - und noch mehr mit ihrem Temperament und ihrer mitreißenden Energie - mischt sie die acht Parteien des Hauses fröhlich auf, insbesondere jedoch Simons Leben ...
Veränderung Der NDR Moderator und Schriftsteller Hubertus Meyer-Burckhardt schreibt galant und interessant. Der Roman „Meine Tage mit Fabienne“ ist ein leichtes amüsantes Buch, das gut unterhält. Der Protagonist wird nur Kannstatt genannt und wohnt in einem Mietshaus in Berlin. Er ist Alleinstehend, lebt für sich und ist meistens in seiner Wohnung. Von da aus hat er alles im Blick. Erst der Zuzug der Elsässerin Fabienne, die eine Hutmacherin ist, krempelt ihn etwas um. Sie nimmt keine Rücksicht auf seine Schrulligkeit. Sie beeinflusst alle Mieter mit ihrer Art.
Der Autor lässt Kannstatt als Icherzähler fungieren und man begleitet ihn gerne. Sein Erzählstil ist angenehm und fesselnd. Seine leichte emotionelle Art gefällt mir. Es lohnt sich den Roman zu lesen.