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Faserland
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Faserland

3.61  ·  Rating details ·  1,668 Ratings  ·  71 Reviews
Einmal durch die Republik, von Nord nach Süd: Christian Kracht schickt seinen Helden auf eine ungewöhnliche Reise, von Sylt an den Bodensee. Und erzählt dabei die mitreißende Geschichte einer Jugend, witzig und scharfsinnig, schnoddrig und schwermütig - und unendlich unterhaltsam!

"Diese Präzision der Wahrnehmung einer Welt, die nur noch aus Markenartikeln besteht, diese He
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Paperback, 153 pages
Published March 1997 by Wilhelm Goldmann Verlag GmbH (first published 1995)
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Georg
Feb 06, 2011 rated it liked it  ·  review of another edition
Shelves: german, added-2011
Ich weiß nicht, was mich am meisten stört an diesem Buch. Dass der Erzähler offensichtlich nie arbeiten musste? Dass er sich über alle lustig macht, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen (Taxifahrer, Hausangestellte, Kellner)? Dass man nie weiß, warum er plötzlich seine Freunde/Bekannte nicht mehr ertragen kann, obwohl die nichts anderes machen als er selbst? Dass alle irgendwie in Salem oder in einer Waldorfschule groß geworden sind? Dass er sich allen überlegen fühlt, ohne dass man auch nur e ...more
Mimosa
Jun 21, 2015 rated it it was amazing  ·  review of another edition
Man sollte seinen Ekel am Protagisten nicht mit Ekel am Roman verwechseln. Es ist kein Buch mit interessantem Plot oder komplexen Charakteren. Dennoch trifft das Buch einen Nerv. Solche Leute (grosso modo) gibt es wirklich, wenn auch mehr in US und UK. Sie leiden an Affluenza, und es ist ein echtes Problem. Sie sind intelligent, nicht genial, sie sind zynisch, nicht kritisch, abgehoben, aber sie wissen, was sie tun, but could not give a fuck, typisches Privatschulmilieu. Selbstverständlich ist e ...more
Steffi
Jun 25, 2012 rated it it was amazing  ·  review of another edition
Shelves: bibliothek
Am Anfang hat alles einen Namen, das Jever in der Hand, die Barbourjacke Über den Schultern. Am Ende findet der namenlose Ich-Erzähler (das Wort, das in jeder faserland-Rezension auftauchen muss) nicht das Grab Thomas Manns auf einem Schweizer Friedhof. Und ihm ist kalt- so ganz ohne Jacke. Eine Erzählung über eine Generation, die allem einem Namen gab und trotzdem an einem scheiterte: dem Persönlichem. Kracht schafft ein Mahnmal hinter den Kulissen.
Malte
Sep 28, 2016 rated it it was ok  ·  review of another edition
Nachdem ich "Die Toten" und "Imperium gelesen hatte - welche ich Beide sehr mochte - habe ich mich nun auch an Krachts Debüt "Faserland" gewagt.
Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Vielleicht waren aber nach den zwei neueren Büchern auch einfach die Erwartungen zu groß.

Faserland liest sich, als sei es eine Mischung aus Heinz Strunk und Charlotte Roche:
Viel Scheiße, Sexualität, "Ehrlichkeit" und Einsamkeit.
Der Erzähler betrinkt sich in einer Tour, trifft pro Stadt die er ziellos aufsucht ein paar a
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Liz
Jan 24, 2013 rated it did not like it  ·  review of another edition
Who wants to read about a person who is constantly throwing up? About a person who just travels around the country because he has way too much money he does not know how to use?!
The protagonist, without a name, is such a person.
He is throwing up, or visiting clubs or telling disgusting stories of his past.


Empty book. No plot. No characters. Not even a good write style.
I had to read it for school and it was a torture.
This book has no message. Nothing.

I am really disappointed with German aut
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Natascha
Feb 25, 2017 rated it really liked it  ·  review of another edition
Was erwartet man von einem Buch, das man mit den Worten „Lies es bitte mal! Ich will wissen ob du es genau so besch… (sagen wir bescheiden) findest wie ich!“ geschenkt bekommt? Kann man dann überhaupt noch objektiv an die Geschichte heran gehen? Ich habe es zumindest versucht!

Christian Kracht erschafft in seinem Roman einen Ich-Erzähler der dem Leser bis zum Ende hin recht fremd bleibt. Man kennt zum Beispiel weder seinen Namen noch sein Alter. Es könnte theoretisch jeder wohlhabende junge Mann
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Peter
Jan 23, 2014 rated it really liked it  ·  review of another edition
Shelves: belletristik
21.01.2014 Nach Imperium will ich es jetzt genauer wissen - darum Faslerand.
24.01.2014 Vorweg möchte ich sagen dass man diesem Text seine bald 20 Jahre nicht anliest. Mit den Begriffen Popkultur eca. hat dieser Text für mich nichts zu tun. Hier geht es in genau beobachteten, aneinandergefügten Nichtigkeiten um erzählte Leere. Der Text hat nur eine Tonlage. Nüchtern (obwohl der Protagonist ständig Betrunken ist) wird von einer ziellosen Reise durch Deutschland erzählt. In seinen ständig gedachten
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John Hatley
The best description I can think of is: the 1st-person narrative of a very lonely person portraying his very lonely friends. A very interesting book.
Devi
Mar 04, 2017 rated it it was amazing  ·  review of another edition
Großartiger Roman. Kracht ist genau für meinen Geschmack. Dieser kompakte Roman ist nichts für Schöngeister ... ich mag Sprache, die genau das ausdrückt, was man (der Protagonist) denkt. Verklausulierungen von Gedanken und Meinungen sind nichts für mich.
Novemberregen
Da mäandert jemand völlig hilflos durch sein eigenes Leben, kann nichts anfangen mit der Welt, die ihn doch so priviligiert und redet sich dabei beständig ein, alles im Griff zu haben. Ein fuchtbar abstoßender Protagonist, unmöglich, Mitleid mit ihm zu empfinden; es ist schwer, diese Ablehnung nicht auf das Buch zu übertragen. Ich habe solche Leute auch kennengelernt, aber dass sie so eine Tristesse in sich tragen, war mir nicht bewusst.

Soundtrack dazu: ClickClickDecker - Wer hat mir auf die Sc
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Micaela Sofia
Das Buch war wirklich sehr frustrierend zu lesen und ich kann mich einigen Rezensionen nur anschließen, man fühlt sich von diesem Buch ausgetrickst. Das Problem ist nämlich nicht, dass es schlecht geschrieben sei (auch wenn es nicht gut geschrieben ist. Das permanente Verwenden von Markennamen und die gezwungen wirkende Umgangssprache gehen auf die nerven). Das “Problem“ ist, dass man den Protagonisten hasst, und zwar so sehr, dass man das Lesen kaum erträgt. Ich habe selten so eine Abneigung ge ...more
Philipp
Sep 16, 2013 rated it liked it  ·  review of another edition
Shelves: germany

Heute kann man die Fenster natürlich nicht mehr aufmachen, da im ICE, dessen Einrichtung ganz grauenvoll ist und mich immer an irgendwelche Einkaufspassagen erinnert, gar nichts mehr schön ist und erst recht gar nichts mehr so wie früher. Heute ist alles so transparent, ich weiß nicht, ob ich mich da richtig ausdrücke, jedenfalls ist alles aus Glas und aus so durchsichtigem türkisen Plastik, und es ist irgendwie körperlich unerträglich geworden.


Rough translation:


Of course nowadays you can't open
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Streunendekatze
Zu Beginn ist der Ich-Erzähler bei einer Party und jemand nimmt Ecstasy (wenn ich mich recht erinnere) und der Protagonist hat das noch nie genommen, nehme ich an, und möchte auch nicht. Da musste ich das Buch weglegen. Es sind die 90er. Das Zeitalter des Techno und Acid House und der Protagonist so: ''Drugs are bad m'kay.'' oder was auch immer. Beim zweiten Versuch hat es dann aber geklappt und ich habe es innerhalb weniger Stunden gelesen und mochte es sogar. Sicher- da ist viel Geschwafel und ...more
Conny
Apr 30, 2015 rated it really liked it  ·  review of another edition
Von Hamburg nach Zürich: Ein junger, neureicher Ich-Erzähler, der von einer Party zur nächsten dümpelt, dauernd betrunken ist und über Hippies, Taxifahrer, Werbefuzzis und Rentner schimpft. Er kommt bei Freunden unter, die keine sind, lässt sie hängen und zieht weiter.

Der namenlose Protagonist ist Teil einer Gesellschaft, die er durch Provokation und Masslosigkeit kritisiert. Man hat schnell den Eindruck, dass ihm alles egal sei, ein selbstgefälliges Arschloch; in Wahrheit ist er nur hoffnungslo
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Dennis
Jan 25, 2013 rated it really liked it  ·  review of another edition
Shelves: classic
Hinter Fäkalhumor und Snobismus verbirgt sich scharfe Kritik am Konsum- und und generellem Verhalten einer Generation.
Kersi
Sep 08, 2014 rated it it was ok  ·  review of another edition
Shelves: read-in-german
actually the story wouldn't be that bad but i didn't really like the writing style - even after reading it a second time
Raphaelsaaaq
Oct 25, 2015 rated it did not like it  ·  review of another edition
igitt
Gregg
Jan 19, 2014 rated it it was amazing  ·  review of another edition
Great book in all of it's wry, liquor and cocaine soaked, privileged Germanic cynical glory.
ZANE AURORA
Oct 28, 2017 rated it really liked it  ·  review of another edition
Es nesaprotu, kā Krahtam tas izdodas. Grāmata īsumā ir par to, kā galvenais varonis neglaimojoši apraksta visādus tipus, ko sastop savā ceļā. Vai tas būtu smalks reklāmists vai notripojies reiveris, viņi visi ir ne vairāk kā: "džankijs bobūra jakā", "stulbais pežbārdiņa" vai visbiežāk - "naciķis". Būtībā tā ir tāda neirotiska un vardarbīga komunikācija, kuru es šobrīd principā nevēlos savā dzīvē. Bet, to visu lasot - kā viņi tur vemj utt., tik un tā rodas iespaids, ka tas ir ne tikai izklaidējoš ...more
Anna Pixner
Jun 08, 2017 rated it it was amazing  ·  review of another edition
Shelves: favorites, 2017
Tolles, atemloses, traurig/melancholisches Buch! Die Sprache ist dicht und schön, man möchte mehr davon lesen, auch wenn man den Protagonisten nicht gerne mag.
Wäre er nicht so deutlich unglücklich und gefangen in seinem inhaltsleeren Leben müsste man ihn hassen, der sich immer überlegen fühlt und niemanden ernst nehmen kann, weder Leute die ehrlich und schwer arbeiten noch seine Freunde. Aber eben seine völlige Unfähigkeit glücklich und zufrieden zu sein obwohl er scheinbar alles hat versöhnt w
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Bert van der Vaart
Meticulously described set of experiences through Germany from Sylt to Bodensee, and ending in Zurich, by a jaded and relatively passive rich young man. His existence is materialistic but empty, and one can wonder where this will all end up. At one level, this is a German version of a slightly older Holden Caulfield, but one where alcohol, drugs and empty sexual experiences amidst brand names and other spoiled society people plays a more advanced role. Some of the images and observations are fan ...more
Liedzeit
Sep 26, 2017 rated it liked it  ·  review of another edition
Shelves: fiction
Ein verwöhnter Ich-Erzähler, ohne große Sympathien für linkes Gedankengut, fliegt und fährt durch Deutschland und landet in der schönen Schweiz. Nette Beobachtungen. Raucht und säuft hauptsächlich.
Mikael
Dec 18, 2016 rated it it was ok  ·  review of another edition
Handlingen i Faserland är planlös och tunn, och består huvudsakligen i huvudpersonens återberättelse om de fester han besöker på sin resa genom Tyskland, Grekland och till sist Schweiz, och den blir allt mer osammanhängande ju längre man läser, det är svårt att avgöra vad som är verklighet och vad som bara är fantasi. Misären är ständigt närvarande.

Fast det är samtidigt lite av det som är charmen med Christian Kracht även om denna hans första roman inte alls är av samma kvalitet som sina efterfö
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verbava
Dec 25, 2013 rated it it was ok  ·  review of another edition
є речі, в які я цілковито не в'їжджаю, навіть якщо в післямові до них написано про те, що ці речі відсилають до дантових кіл пекла чи чогось цього типу. які лишають у мене відчуття "що це було й навіщо?"
"фазерлянд" – така річ. усе, що там було хорошого, губиться в безсенсовності тексту (не подій, бо й про безсенсовні події можна писати круто – тут же письмо непогане, але ніяк не таке, щоб читати текст заради нього).
найліпше, мабуть, місце книжки:
В ресторанчике кто-то постоянно выкрикивает через
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Eglė
Jul 06, 2010 rated it liked it  ·  review of another edition
This is the type of book I call wandering book. It‘s the best companion while spending time going by bus or train. The type of book you can enjoy, comparing your with your own trip and adventures.

The main hero is crossing Germany taking first class train accompanied by huge luggage of his memories as well as alcohol, woman and dugs. Quite easy and facile at the first sign, the roman unveils the now days wry society – consume oriented culture, downfall of postwar class and crisis of national and
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Barbara
May 09, 2015 rated it did not like it  ·  review of another edition
Den unerträglichen Stil (!?) von "Faserland" imitierend fällt mein Urteil so aus:

Na, also da war so ein Buch, das fand ich ja irgendwie nervig, ein bisschen langweilig und eigentlich war der Ich-Erzähler auch immer besoffen, ich erinnere mich noch. Irgendwie schien da eine Story zu sein, aber natürlich kapierte ich die nicht, außer vielleicht dass alle Nazischweine, Hippies, SPDler und Alternativen dumm sind und die Frauen irgendwie so hübsch, aber auch doof. Deswegen habe ich es auch zu Ende ge
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Merle
Jan 12, 2016 rated it really liked it  ·  review of another edition
Am Anfang ein sehr oberflächliches Buch, bei dem man sich fragt was man da eigentlich gerade liest.
Aber auf den zweiten Blick zeigt es eine Welt der oberen 10 000, die sehr einsam ist, obwohl man doch so viel Geld und "Freunde" hat.
Es hat viel Interpretationsspielraum besonders am Ende, was beim zweiten Lesen unglaublich spannend ist. So verkorkst der Protagonist ohne Name auch ist so tiefgründig ist er jedoch auch.
Ich empfehle es, wenn man sich mit den Abgründen unserer Gesellschaft auseinande
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Natacha
Eine Geschichte eines ziemlich einsamen Typen, der nichts besseres zu tun hat, als sich über andere lustig zu machen und seine Freunde sitzen zu lassen. Während der Geschichte entwickelte ich echte Abstossung gegen den Kerl. Er scheint ein verwöhnter Idiot zu sein, der sich alles leisten kann. Das ganze Buch ist auf Markenprodukte, Nazi-Gelaber und Herablassung gegen Taxifahrer gestützt, so schien es mir. Aber genau das scheint das Buch auch aus zu machen. Krachts Schreibweise ist sehr präzise u ...more
Chris
Aug 23, 2016 rated it liked it  ·  review of another edition
Achtung: Spoiler und so.
Der namenlose Ich-Erzähler ist im Grunde eine Art Dorian Gray der 90er Jahre. Er ist ein Lebemann, der außer Partys, Drogen und Saufen kaum etwas besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, seine Freunde und Bekannten in ganz Deutschland trifft, denen es ähnlich geht. Der Spiegel, den sie ihm dadurch vorhalten, gefällt ihm nicht, weswegen er sie schnell wieder verlässt und weiterreist. Leute, die aus ihrem Leben etwas machen, oder einen Sinn haben, verachtet er, da er selbs
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Christian
Ein zumindest teilweise abstoßendes Buch, mit dem sich Kracht vielleicht keinen allzu großen Gefallen getan hat, da ihn die MTV-Bekloppten schnell in die Popliteratur-Schublade steckten. Spätestens nach "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" gehört er da offenbar nicht so hin und möchte vielleicht anders verstanden werden. Somit zwar ein durchaus interessanter Autor, aber an dieser Stelle ein eher fades Büchlein; vielleicht verstehe ich es aber auch ein bisschen "falsch" und das " ...more
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127405
Christian Kracht is a Swiss writer and journalist.
Kracht was born in Saanen. His father, Christian Kracht Sr., was chief representative for the Axel Springer publishing company in the 1960s. Kracht attended Schule Schloss Salem in Baden and Lakefield College School in Ontario, Canada. He graduated from Sarah Lawrence College, New York, in 1989.
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“Ich habe Angst vor dieser Erscheinung, aber wenn man viel trinkt, dann geht das
schon wieder weg.”
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“Also zahle ich dem Taxifahrer seinen Fahrpreis und gebe ihm noch ein dickes Trinkgeld, damit er in Zukunft weiß, wer der Feind ist.” 3 likes
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