A story about three best "friends-enemies" on their annual trip. Stories of all three characters are being told gradually, and come together in the end as pieces of puzzle, revealing the secrets of each of them to the reader. It was a light and fast reading (it took me 2 days to finish the book). The language of the book is quite simple, even primitive. There are several bedroom scenes, pretty vulgar in my opinion. Even though the book came out as rather mediocre, I think its plot could make a very interesting movie. I don't think I would recommend this book to my friends
Eine Freundin hat mir das Buch vor vielen Jahren geschenkt mit der Widmung: "Drei Freundinnen im mittleren Alter! So weit sind wir noch nicht, auch wenn mal wieder eine Reise zu dritt nett wäre. Nur bitte kein solches Ende!"
Das Buch beschreibt eine gemeinsame Reise aus den sehr unterschiedlichen Blickwinkeln der Freundinnen Nora, Dodo und Claire. Gelungen finde ich auch beim Wiederlesen wie die Geschichte stückchenweise aufgefächert wird, Geheimnisse angedeutet und enthüllt werden. Der Anfang ist stärker als das Finale - irgendwann waren es mir zu viele Dramen und tragische Verkettungen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Das Schlusskapitel fand ich dann allerdings sehr prägnant; es versöhnt mich mit dem Roman.
3 Frauen mittleren Alters treffen sich alljährlich, um ein paar Tage Sightseeing in einer Stadt zu machen. Sie kennen sich seit der Schulzeit und nun kommen ein paar unangenehme Wahrheiten ans Licht.
Inhaltswarnung fürs Buch: sexueller Missbrauch wird thematisiert und auch jeweils kurz beschrieben. Wenn ich im Folgenden darüber spreche, kündige ich es vorher an.
Dass das Buch von zwei Autorinnen* geschrieben wurde, bemerkt man gar nicht. Kapitel wechseln sich ab, die jeweils aus der Perspektive einer der drei Freundinnen Dodo, Claire und Nora geschrieben sind. Dieser Erzählstil macht es einfach, die verschiedenen Ansichten aller drei zu gleichen Themen darzustellen. Nur an wenigen Stellen wird es recht durchsichtig, weil die gerade Erzählende zufälligerweise genau das Thema aufgreift, worüber die vorige Freundin berichtete.
Das Buch handelt davon, dass diese drei Freundinnen in ihren Vierzigern ihre jährliche gemeinsame Vier-Tage-Reise absolvieren, aber diesmal wollen alle ein großes Geheimnis/Problem mit den anderen besprechen. Gleichzeitig liegen einige Geheimnisse in ihrer Vergangenheit, über die sie eigentlich nicht sprechen wollen, aber in einem Showdown kommt doch alles ans Tageslicht.
Die ersten zwei Drittel des Buchs war ich recht zufrieden. Sexismus kam kurz auf und was wirklich störte: Rassismus. Die Autorinnen* scheinen da wirklich ein Problem zu haben. Mehr als dreimal tauchen "Ausländer*innen" (= People of Color) auf und werden als anders, sonderbar, nicht zugehörig oder gar bedrohlich beschrieben. Das Memo, dass "Farbiger" kein annehmbares Wort mehr ist, ist auch nicht angekommen. Ich muss wohl nicht erklären, dass die drei Freundinnen weiß sind.
Das letzte Drittel wurde dann zunehmend unerträglicher. Krasser Klassismus kam mit ins Spiel. Er mag mit zur Charakterisierung der Figuren gedacht worden sein, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorinnnen* sich davon distanzierten – besonders, weil sie es gleich noch mit fat shaming kombinierten. Auch einer der Twists war dann einfach zu unglaubwürdig fürs "echte Leben". Nein, das muss raus
– JETZT KOMMT EIN SPOILER –
Zwei der Freundinnen haben die Mutter der dritten überfahren. Und ihre Schuldgefühle halten sich ... irgendwie in Grenzen. Also ... die Empathiefähigkeit der Protagonistinnen scheint am Arsch zu sein und das zeigt sich nicht nur an dieser Stelle.
– SPOILER ENDE –
[Trigger Warnung: Diskussion von sexuellem Missbrauch, ohne nähere Beschreibung – mit Spoilern]
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Auch der Umgang der Autorinnen* mit sexuellem Missbrauch war nicht recht befriedigend. Eine der Freundinnen darf quasi die gesamte Zeit die Rolle des nicht wieder kurierbaren Opfers spielen. Sie ist auf immer und ewig gebrochen, denn wie wir alle Wissen, können Opfer sexuellen Missbrauchs nichts anderes. \Sarkasmus Da muss ich auch ein persönliches Problem mit ihrem Ex-Mann klären: sie flippt aus, als er sie anfassen will und er ist erschrocken und beschwert sich im Nachhinein, DASS MAN MIT IHR GAR NICHT IN RUHE VÖGELN KANN? Statt drauf einzugehen, was los ist?! Dieser Kerl wird als ihre große Liebe beschrieben?!!!!?einself Echt. Eklig. Und wo wir bei eklig sind: es werden kurze Missbrauchsszenen im Buch beschrieben. Triggerpotenzial also definitiv vorhanden!
[Warnung Ende]
Und all diese "kleinen" Probleme führen am Ende zu doch keinem guten Gesamteindruck.
jaaa...... nett. Mehr nicht. Im Endeffekt ist an dem Buch nur spannend dass zwei Frauen es geschrieben haben und sich inhaltlich und sprachlich so verzahnen, dass man den Unterschied nicht merkt. Der Rest ( also der Inhalt) ist Hera Lindt (?) in bemüht tiefgründig. 3 Freundinnen, jede hat einen an der Waffel, Nummer eins hat einen untreuen Ehemann und eine schwere Krankheit, Nummer 2 hat ein Kind von Ehemann der Nummer eins und kein Geld, und Nummer 3 hat eine doofe Kindheit und die Mutter von Nummer2 umgefahren. Na ja. Gibt besseres aber auch schlechteres.